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Donnerstag, 6. Mai 2021

Florian Clever: Der weiße Kristall - Eisige Kriege (Rezension)

Ein Spähtrupp hat den Söldner Molovin aus den Händen Alvar Einarms befreit und nach Borak geschafft. Doch bei den Nordmännern geht Molovins Kampf um seine Freiheit weiter. Währenddessen greift Alvar nach dem ›Weißen Kristall‹, jenem magischen Stein, von dem das Schicksal aller abhängt.
Im zweiten und letzten Band der Saga um Molovin von Turda färbt der Krieg im Norden den Schnee rot.
 
Ich weiß gar nicht wie ich es sagen soll. Eisige Fehde war ja schon ein rasanter Actionknüller, aber der Abschluss der Fantasy-Dilogie legt noch einiges drauf. Eisige Kriege ist ein spannender Pageturner, der weder den Protagonisten noch dem Leser lange Verschnaufspausen bietet.
Natürlich ist es hilfreich den Vorgänger zu kennen, aber für Leser mit Erinnerungsschwierigkeiten gibt es eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse. So etwas würde ich mir öfter wünschen. 

Mittwoch, 7. April 2021

Florian Clever: Der weiße Kristall - Eisige Fehde (Rezension)

Der Söldner Molovin ist eine lebende Waffe. Zum Winteranfang gerät er in der nördlichen Provinz an übernatürliche Kräfte: Ein kriegerischer Herzog will den ›Weißen Kristall‹ an sich reißen, den mächtigsten magischen Stein aller Zeiten. Molovin muss sich entscheiden – Befehle befolgen oder mit allen Regeln brechen und sich gegen seinen herzoglichen Auftraggeber stellen. Das Schicksal des ganzen Nordens steht auf dem Spiel.
Florian C. Clever kehrt zu seinen Ursprüngen zurück und bietet nach seiner SF-Trilogie SOONTOWN wieder Fantasy á la Schwert & Meister. Von dieser Reihe war ich nicht so begeistert (bisher kenne ich auch nur die ersten beiden Teile ...), deswegen war ich auch etwas skeptisch. Das Cover ist vielversprechend, der Klappentext wieder nicht, aber ich war trotzdem neugierig. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, obwohl mich das Setting von beginn an fasziniert hat. Ich hatte nur Probleme mit den Personen. Aber das legte sich bald (und man muss Schwert & Meister nicht kennen, die Zyklen lassen sich unabhängig voneinander lesen. Gemeinsamkeiten konnte ich oberflächlich gesehen nur bei den Göttern sehen) und ich war schnell von der Handlung gefesselt, die allerdings schneller als erwartet ein Ende fand und Lust auf mehr macht.
Die Geschichte ist ähnlich in andere Fantasyromanen zu finden (es gibt sogar Drachen ... in Form von fliegenden Echsen, die sich auch reiten lassen), weist aber doch genügend Eigenständigkeit auf, um interessant zu bleiben. Spannende Kämpfe, Intrigen, Magie ... all das bietet EISIGE FEHDE, dazu alte Geschichten und Legenden, die für die Gegenwart wichtiger sind als es den Anschein hat. Und natürlich gibt es das klassische Schwarz & Weiß nicht. Florian Clever bietet ein klassisches Epos, das aber nicht sehr seitenstark ist (was man als Nach- oder Vorteil sehen mag .. aber: Die Länge ist nicht auschlaggebend, auf den Inhalt kommt es an, und dieser überzeugt in diesem Fall).
EISIGE FEHDE ist rasant, spannend, schwächelt aber auch nicht in den ruhigen Momenten, wenn die Charakterentwicklung vorangetrieben wird. Wenn man sich auf eine kalte Welt einlassen möchte.


Freitag, 29. Januar 2021

Florian Clever: Schwert & Meister 1 - Mervaron (Rezension)

Glen hat ein Gespür für Niyn, das Mark der Berge. Schwerter aus diesem magischen Erz sind legendär. Fürsten und Krieger gehen dafür über Leichen. Und zwingen Glen, alles zu riskieren. Das Niyn kann ihn zum Helden machen. Oder zum Schlächter.
Jetzt auch als Hörbuch erhältlich. Hier erwartet Sie klassische Fantasy in einer mittelalterlichen Welt.
SCHWERT & MEISTER 1: MERVARON ist der Auftakt zu einem 6-teiligen Heldenepos. Folgen Sie Glen bei seinem ersten Abenteuer zu den Gipfeln der Sturmzinnen. An den Wurzeln des Gebirges sucht er Niyn – ein magisches Metall, mit dem er auf rätselhafte Weise verbunden ist. Wird er das mythische Mark der Berge finden? Und gelingt es ihm, sich übermächtiger Feinde zu erwehren, die ihn jagen? Es steht weit mehr auf dem Spiel als nur sein eigenes Leben.
Ich habe ja schon einiges von Clark C. Clever/Florian Clever gelesen, und bisher konnte mich sein Stil und seine Ideen auch überzeugen. Skurrile SF und märchenhafte Fantasy sind ihm meiner Meinung nach gut gelungen und ich habe mich sowohl bei Mesrée, als auch bei Soontown gut unterhalten gefühlt. 
Vom Beginn des Schwert und Meister-Sechsteilers war ich dann doch etwas enttäuscht. Die Geschichte ist etwas ausgelutscht ein junger Protagonist hat besondere Fähigkeiten und wird durch seine Entwicklung begleitet ... kann interessant sein, muss es aber nicht und in diesem Fall ... ist es leider sehr langweilig. Die Charaktere bleiben sehr farblos (auch die Hauptperson, von der ich hoffe, dass sie sich in den weiteren Bänden noch entwickelt, im Moment ist sie austauschbar, wie alle anderen auch).
Gut, es ist der erste Teil eines Mehrteilers und auch nicht sehr umfangreich, aber mehr Inspiration hätte ich mir schon erwartet. 
Tatsächlich ist der interessanteste Teil das Niyn, aber auch das tritt nicht so in den Vordergrund dass man von interessanter Lektüre sprechen kann.
Fantasy ist ein hart umkämpftes Genre, es gibt schlechteres als Mervaron, aber auch viel besseres. Ich habe nicht den Eindruck, dass man viel verpasst, wenn man diese Reihe ignoriert. 

Sonntag, 31. Januar 2021

Florian Clever: Schwert & Meister 2 - Frahindra (Rezension)

Ein törichtes Verlangen
Glen bringt dem Herzog von Fuldor das mythische Metall Niyn. Um dem daraus geschmiedeten Schwert nahe zu sein, verdingt er sich als Knecht des Fürsten. Die Klinge zieht ihn magisch an – wie die schöne Prinzessin von Rash, des Herzogs Gefangene. Sie und das Schwert scheinen für Glen unerreichbar. Doch was hat mehr Reiz als das Verbotene?
Hier erwartet Sie klassische Fantasy in einer mittelalterlichen Welt.
SCHWERT & MEISTER 2: FRAHINDA ist die Fortsetzung des 6-teiligen Heldenepos rund um den Sohn des Hüttenmeisters und das magische Metall Niyn. Folgen Sie Glen bei seinem zweiten Abenteuer ins Herzogtum Fuldor. Der Landesherr, Gars von Fuldor, ist als "Schinderfürst" berüchtigt. Aber Glen will das Niyn nicht aufgeben, für das er so teuer bezahlen musste. Bald hat er noch einen zweiten Grund, das Joch der Knechtschaft auf der Burg zu ertragen. Den besten Grund, den es für einen jungen Mann gibt
Kurz gesagt: FRAHINDRA ist etwas besser als MERVARON, Glens Geschichte geht weiter und wer klassische Fantasy erwartet, bekommt genau das geboten. Allerdings bedeutet das für mich nach wie vor, dass die Geschichte zum einen nicht neu und zum anderen vorhersehbar ist.
Kurz und schmerzlos, kann man lesen, muss man aber nicht. 
Mich haben Charaktere und Story nicht überzeugt, zu geradlinig zu stereotyp ist die Erzählweise. Ich werde die Reihe nicht weiterlesen und ich würde sie auch einem Fantasyfan nicht weiter empfehlen. 

Freitag, 18. September 2020

Florian Clever: Mesrée (Gesamtausgabe) (Rezension)

 In den letzten Tagen war es ruhig auf diesem Blog, nicht lange aber es ist doch etwas ungewöhnlich gewesen. Aber hin und wieder darf ich mir auch einen kleinen Urlaub gönnen ... und in dieser Zeit ist es nicht so leicht zu bloggen ... und ich habe es nicht geschafft entsprechende Beiträge vorzubereiten. Aber jetzt geht es gewohnt weiter, fast täglich eine Rezension ...

Bevor ich mich aber zu Mesrée äußere: Wen interessiert wo ich war: Westdeutschland - Von München nach München.