Samstag, 16. März 2019

Felix Bork: Oh, eine Pflanze

Hallo Lieber Pflanzenfreund.
Pflanzen sind die Grundlage unseres Lebens. Sie machen Sauerstoff und uns glücklich.
In diesem Buch findest du Arten, die du in unserer heimischen Natur entdecken kannst. Wie sie aussehen, wo sie leben und wie sie Sex machen. Und dann geh raus und schau sie dir genau an, denn Pflanzen sind beeindruckend und wunderschön. 
Äh, ja, also ...
Anhand des Covers bin ich von einem netten, witzigen und informativen Kinderbuch ausgegangen...das Wörtchen Sex im Klappentext habe ich wohl überlesen (wollen). Denn was wie ein Kinderbuch wirkt ... ist es eigentlich nicht, oder anders gesagt ... es ist ein Buch für (fast) jedes Alter.
Auf witzige, teilweise sehr unterhaltsame Weise zeigt Felix Bork die heimische Pflanzenwelt in sehr liebevollen (wenn auch nicht unbedingt detailgetreuen) Bildern. Und nebenbei lernt der Leser/Betrachter auch etwas.
So habe ich zum Beispiel gelernt, wie groß ein DinA10-Blatt ist, oder wie man sich eine Fette Henne vorzustellen hat. Okay, es gibt auch wirkliche Informationen, über Blatt- und Baumformen, Bütenfarben und die eine oder andere pflanzliche Eigenschaft.
Oh, eine Pflanze ist ein Sach/Lachbuch, das mich tatsächlich überrascht hat. Von wegen Bestimmungsbuch für Kinder ...
Und trotz all des Humors ... so unrecht hat der Autor nicht: Geh raus und schau dir die Pflanzen genau an, denn sie sind beeindruckend und wunderschön.
(aber nur Anschauen, alles andere könnte unerwünschte Nachwirkungen haben)

Dieses Buch hat es geschafft definitv eines meiner Lieblingsbücher zu werden. Ein Lese- und Anschauhighlight 2019 ist es auf jeden Fall.


Montag, 11. März 2019

Christian Tielmann: Unsterblichkeit ist auch keine Lösung

Goethes Gartenhaus in Weimar
Es gibt Dinge, die mich seit einigen Jahren verfolgen ...
Goethe (nicht nur seit gestern) und der Harz (und das auch schon seit ein paar Jahren, wie man u. a. hier nachlesen kann).
Meine Reisen in den Harz genieße ich nach wie vor, die Gegend ist sehr schön (romantisch, mystisch...sehenswert) und ich werde bestimmt hier und da auf Goethes Spuren wandern (das lässt sich fast nicht vermeiden).
Auch wenn ich literarisch gesehen, eher ein Goethebanause bin.
Aber man muss weder Goethe, noch Schiller kennen um seinen Spaß an Unsterblichkeit ist auch keine Lösung zu haben.

Mittwoch, 6. März 2019

Graham Moore: Der Mann, der Sherlock Holmes tötete (Rezension)

Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen. Graham Moore arbeitet als Drehbuchautor und Schriftsteller. 2015 gewann er den Oscar für das beste Drehbuch zu The Imitation Game mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley . Erstaunlich dass sein Roman The Sherlockian fast zehn Jahre brauchte, um in deutscher Übersetzung vorzuliegen.