AGATHA RAISIN UND DIE TOTE URLAUBERIN ist bereits der 6. Fall der unsympathischen Hobbydetektivin Agatha Raisin. Diesmal reist sie ihrem Ex-Verlobten nach Zypern hinterher, damit der amüsante, oder nervige (je nach Blickwinkel) Tanz um den heißen Brei (die On/Off- oder sowiesokeine Beziehung). Widersprüchliche Zeichen führen zu zahlreichen mehr oder weniger vorhersehbaren Verwicklungen um Antidreamteam Agatha und James. Und ja man darf das negativ sehen, anders ist die Serie wohl nicht zu ertragen. Wenn man sich aber auf einen CosyCrime einlässt, dessen schmaler Grad direkt in den Schwachsinn hinabschaut, dann wird man gut unterhalten. Mag sein, dass es bessere Wohlfühlkrimis geht, aber wann findet man schon einen Wohlfühlkrimi, der davon lebt, dass man die Protagonisten nicht mag. Und es wirklich schwerfällt Sympathien zu erwecken. Und doch ... es kann schon sehr spaßig sein. Und so wie die vorangegangenen Teile ist auch der Fall der toten Urlauberin nicht anders. Manchmal glaubt man sich eher im Kindergarten, vor allem bei Agatha und James, und manchmal ist der Krimiteil auch eher unbedeutend. Auch wenn sich Agatha gerne festbeißt ... wenn die Liebe im Spiel ist, dann wird vieles vergessen (inklusive des gesunden Menschenverstands). Okay, das klingt alles eher nicht so lesenswert, aber ich habe sehr viel Spaß mit den Agatha Raisin-Krimis, und da ist die tote Urlauberin keine Ausnahme. Spannend ist das ganze nicht, aber gerade wegen der lächerlichen Szenen unterhaltsam. Auch für solche, die keine blutigen, brutalen Krimis mögen. Und ich habe keine Ahnung, warum ich jetzt an Benny Hill denken muss ...
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