Patel und Pardoe ermitteln in ihrem ersten Fall.
Eine junge Frau übergießt sich mit Schwefelsäure. Ein liebender Ehemann zerstückelt seine Frau. Eine Schulleiterin stößt ihre Schüler aus dem Fenster.
Wer oder was treibt die Menschen zu solch grausamen Taten?
Jerry Pardoe und Jamila Patel vom Polizeirevier Tooting im Süden Londons stehen vor einem Rätsel und vermuten ein Virus oder eine Modedroge als Ursache.
Doch als Kleidungsstücke beginnen, sich von selbst durch die Straßen zu bewegen, nimmt die Bedrohung eine völlig neue Dimension an …
Graham Masterton ist einer der erfolgreichsten Autoren moderner Spannungsromane. 1975 erschien mit Der Manitou sein erster unheimlicher Roman, der sofort zum Bestseller wurde. Und auch wenn ich vor allem in den 1980ern viel Horror gelesen habe ... Masterton gehörte irgendwie nie dazu. Einen Grund kann ich nicht nennen. Aber früher habe ich tatsächlich um einige Autoren einen großen Bogen gemacht, vollkommen grundlos, wie es heute in der Rückschau scheint. Aber hier geht es nicht um mich, die Rede soll von GHOSTVIRUS sein... meinen ersten Masterton den ich gelesen (bzw. gehört) habe.
Martins Buchgelaber
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Donnerstag, 16. Juli 2026
Mittwoch, 15. Juli 2026
Jo Nesbø : Insel der Ratten (Hörbuch) (Rezension)
Nach einer verheerenden Pandemie ist die Welt nicht wiederzuerkennen: Massenarbeitslosigkeit und Armut haben das demokratische Gleichgewicht gekippt, marodierende Banden beherrschen die Straßen der großen Stadt. Colin Lowe, einer der reichsten Unternehmer des Landes, rettet sich mit seiner Familie auf die Insel der Ratten. Derweil wütet sein Sohn Brad mit seiner Bande auf dem Festland und verschont nicht einmal Colins engsten Freund Will. Als er dessen Tochter Amy bei einem Überfall in seine Gewalt bringt, sinnt Will auf Rache. Sein Feldzug führt ihn auf das Dach eines Hochhauses, Schauplatz eines gnadenlosen Countdowns auf Leben und Tod.
Mit „Insel der Ratten“ verlässt Jo Nesbø mal wieder das vertraute Terrain des klassischen Kriminalromans und präsentiert stattdessen eine düstere, beklemmende Dystopie. Ich habe bisher noch keinen Krimi gelesen und das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe (Das Nachthaus) hat mir gut gefallen. Aber auch das war kein Krimi...
Mit „Insel der Ratten“ verlässt Jo Nesbø mal wieder das vertraute Terrain des klassischen Kriminalromans und präsentiert stattdessen eine düstere, beklemmende Dystopie. Ich habe bisher noch keinen Krimi gelesen und das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe (Das Nachthaus) hat mir gut gefallen. Aber auch das war kein Krimi...
Dienstag, 14. Juli 2026
Toby Winter: Düstere Gedanken - Der Feind in meinem Kopf (Hörbuch)(Rezension)
Hallo, ich heiße Florian, meine Freunde nennen mich Flo.
Ich bin ein skrupelloser Serienkiller.
Das mag Sie schockieren, denn ich bin auch ein liebevoller Ehemann und Vater von drei Kindern.
In meinem bevorzugten Jagdrevier am Dortmunder Phoenix-See wird ein Mann brutal ermordet.
Der Mörder lässt die Leiche zurück und zieht damit die Aufmerksamkeit von Polizei und Presse auf sich.
Das macht mich wütend und ich beschließe, Jagd auf meinen Rivalen zu machen.
Doch schon bald bin ich der Gejagte und muss um das Leben meiner Liebsten fürchten.
Montag, 13. Juli 2026
Tom Sharpe: Ein dicker Hund (Rezension)
Leider ist der aus vornehmer Familie stammende Timothy Bright nicht so aufgeweckt, wie sein Nachname es verspricht. Als er aus Geldnöten den Auftrag übernimmt, ein Paket nach Spanien zu schmuggeln, gerät er in ein wildes Abenteuer.
Tom Sharpe war berühmt für seinen rabenschwarzen, respektlosen Humor und seine gnadenlose Satire auf die britische Gesellschaft. Auch in EIN DICKER HUND finden sich seinen Lieblingsthemen: Korruption, Heuchelei, Klassenunterschiede und die erschreckende Inkompetenz derjenigen, die Macht ausüben (obwohl man manchmal hinterfragen darf wer überhaupt in irgendeiner Weise kompetent ist, das ist manchmal nicht wirklich ersichtlich).
EIN DICKER HUND ist eine irrwitzige Geschichte voller Intrigen, Missverständnisse, Gewalt, sexueller Eskapaden und grotesker Zufälle. Typisch Sharpe geraten sämtliche Figuren immer tiefer in ein Chaos, das schließlich in einem spektakulären Finale kulminiert. Wenn man Sharpe kennt bekommt man genau das Chaos, was man erwartet. Übertrieben, politisch alles andere als korrekt, manchmal sehr prüde, dann wieder das genaue Gegenteil. Und irgendwann wissen weder der Leser noch die Protagonisten, wo es lang geht. Aber ... wen interessiert das schon.
Sharpes größte Stärke bleibt sein unverwechselbarer Stil. Seine Dialoge sind bissig, seine Figuren herrlich überzeichnet, und seine Fähigkeit, aus scheinbar kleinen Missverständnissen monumentale Katastrophen entstehen zu lassen, ist nach wie vor beeindruckend. Der Roman verliert sich allerdings stellenweise in Nebenhandlungen, manche Gags werden sehr weit ausgereizt, und nicht jede Pointe zündet. Zudem ist der Humor deutlich böser und zynischer als in Sharpes früheren Werken. Aber man wird durchaus gut unterhalten, wenn man weiß, was man zu erwarten hat. Für diejenigen, die noch nie von Tom Sharpe gehört haben, wirkt das Buch wie eine große Blödelei. Was zwar auch zutrifft, aber ... da steckt etwas mehr dahinter. Also ... man mag sich darauf einlassen oder, um sich mit Tom Sharpe vertraut zu machen lieber zu PUPPENMORD greifen.
Ein böser, turbulenter und stellenweise urkomischer Roman, der zwar nicht zur absoluten Spitzenklasse von Tom Sharpes Werk gehört, aber dennoch zu unterhalten weiß, auf eine respektlose überdrehte Weise.
Tom Sharpe war berühmt für seinen rabenschwarzen, respektlosen Humor und seine gnadenlose Satire auf die britische Gesellschaft. Auch in EIN DICKER HUND finden sich seinen Lieblingsthemen: Korruption, Heuchelei, Klassenunterschiede und die erschreckende Inkompetenz derjenigen, die Macht ausüben (obwohl man manchmal hinterfragen darf wer überhaupt in irgendeiner Weise kompetent ist, das ist manchmal nicht wirklich ersichtlich).
EIN DICKER HUND ist eine irrwitzige Geschichte voller Intrigen, Missverständnisse, Gewalt, sexueller Eskapaden und grotesker Zufälle. Typisch Sharpe geraten sämtliche Figuren immer tiefer in ein Chaos, das schließlich in einem spektakulären Finale kulminiert. Wenn man Sharpe kennt bekommt man genau das Chaos, was man erwartet. Übertrieben, politisch alles andere als korrekt, manchmal sehr prüde, dann wieder das genaue Gegenteil. Und irgendwann wissen weder der Leser noch die Protagonisten, wo es lang geht. Aber ... wen interessiert das schon.
Sharpes größte Stärke bleibt sein unverwechselbarer Stil. Seine Dialoge sind bissig, seine Figuren herrlich überzeichnet, und seine Fähigkeit, aus scheinbar kleinen Missverständnissen monumentale Katastrophen entstehen zu lassen, ist nach wie vor beeindruckend. Der Roman verliert sich allerdings stellenweise in Nebenhandlungen, manche Gags werden sehr weit ausgereizt, und nicht jede Pointe zündet. Zudem ist der Humor deutlich böser und zynischer als in Sharpes früheren Werken. Aber man wird durchaus gut unterhalten, wenn man weiß, was man zu erwarten hat. Für diejenigen, die noch nie von Tom Sharpe gehört haben, wirkt das Buch wie eine große Blödelei. Was zwar auch zutrifft, aber ... da steckt etwas mehr dahinter. Also ... man mag sich darauf einlassen oder, um sich mit Tom Sharpe vertraut zu machen lieber zu PUPPENMORD greifen.
Ein böser, turbulenter und stellenweise urkomischer Roman, der zwar nicht zur absoluten Spitzenklasse von Tom Sharpes Werk gehört, aber dennoch zu unterhalten weiß, auf eine respektlose überdrehte Weise.
Freitag, 10. Juli 2026
Maike Salhofen: Bruder Enno und das Herz des Störtebeker (Rezension)
Hexenjagd, verbotene Liebe und politische Machtkämpfe im mittelalterlichen Ostfriesland.
1399. Mysteriöse Todesfälle erschüttern die Küste: Drei Männer erliegen einer qualvollen Seuche, und die Angst vor schwarzer Magie greift um sich. Der junge Mönch Enno soll der Hexerei auf die Spur kommen und gerät in einen Strudel aus Aberglauben, alten Gelübden und einer verbotenen Liebe. Derweil entbrennt unter den friesischen Häuptlingen ein erbitterter Machtkampf um die Vorherrschaft im sechsten Seenland – und mittendrin: der legendäre Seewolf Klaus Störtebeker, der nicht nur Allianzen, sondern auch sein Herz aufs Spiel setzt.
Mit „Bruder Enno und das Herz des Störtebeker“ setzt Maike Salhofen ihre historische Krimireihe um den jungen Zisterzienser Enno fort und entführt ihre Leser erneut in das Ostfriesland des ausgehenden 14. Jahrhunderts. Die Handlung verbindet rätselhafte Todesfälle, religiösen Aberglauben, politische Machtkämpfe und die Legende um Klaus Störtebeker zu einem historischen Kriminalroman. Der Roman knüpft an die Ereignisse des ersten Bandes an, lässt sich aber auch ohne Vorwissen eigenständig lesen. Ich kannte den ersten Teil (BRUDER ENNO UND DIE HAND DES STÖRTEBEKER) nicht und fand mich im zweiten Teil gut zurecht. Wirklichen Zugang zur Geschichte habe ich aber nicht bekommen. Ob das daran lag, dass mir der erste Teil gefehlt hat, kann ich nicht sagen. Ich hatte zumindest nicht das Gefühl, dass ich Wissenslücken hatte.
1399. Mysteriöse Todesfälle erschüttern die Küste: Drei Männer erliegen einer qualvollen Seuche, und die Angst vor schwarzer Magie greift um sich. Der junge Mönch Enno soll der Hexerei auf die Spur kommen und gerät in einen Strudel aus Aberglauben, alten Gelübden und einer verbotenen Liebe. Derweil entbrennt unter den friesischen Häuptlingen ein erbitterter Machtkampf um die Vorherrschaft im sechsten Seenland – und mittendrin: der legendäre Seewolf Klaus Störtebeker, der nicht nur Allianzen, sondern auch sein Herz aufs Spiel setzt.
Mit „Bruder Enno und das Herz des Störtebeker“ setzt Maike Salhofen ihre historische Krimireihe um den jungen Zisterzienser Enno fort und entführt ihre Leser erneut in das Ostfriesland des ausgehenden 14. Jahrhunderts. Die Handlung verbindet rätselhafte Todesfälle, religiösen Aberglauben, politische Machtkämpfe und die Legende um Klaus Störtebeker zu einem historischen Kriminalroman. Der Roman knüpft an die Ereignisse des ersten Bandes an, lässt sich aber auch ohne Vorwissen eigenständig lesen. Ich kannte den ersten Teil (BRUDER ENNO UND DIE HAND DES STÖRTEBEKER) nicht und fand mich im zweiten Teil gut zurecht. Wirklichen Zugang zur Geschichte habe ich aber nicht bekommen. Ob das daran lag, dass mir der erste Teil gefehlt hat, kann ich nicht sagen. Ich hatte zumindest nicht das Gefühl, dass ich Wissenslücken hatte.
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