Dr. Kristina Sabo ist etwas gelungen, von dem andere Forscher nur träumen: In der Arktis hat sie ein leuchtendes Bakterium entdeckt – eine wissenschaftliche Sensation, die den weltweiten Energieverbrauch drastisch senken könnte. Um weitere Proben zu sichern, sticht ein Forschungsschiff in See, an Bord Kristina und der Elitesoldat Yorick Vard. Er ist auf verdeckte Operationen spezialisiert, und sein Auftrag lautet: die Mission um jeden Preis zu schützen. Je weiter sie in das Nordpolarmeer vordringen, desto mehr gerät die Fahrt außer Kontrolle. Ein aufziehender arktischer Sturm, Sabotageakte an Bord und unerklärliche Zwischenfälle bedrohen nicht nur die Forschung, sondern auch das Leben der Crew.
In Hamburg erkennt Kristinas Kollege José Ruiz Fernández unterdessen, welche Gefahr tatsächlich hinter der Entdeckung steckt. Denn ein einziger Fehler kann eine ungeahnte Kettenreaktion auslösen – und eine Entwicklung in Gang setzen, die alles in den Abgrund reißen könnte.
Martins Buchgelaber
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Mittwoch, 5. August 2026
Dienstag, 4. August 2026
Annette Marie: Ein Druide und ein Wodka (Hörbuch)(Rezension)
Ich habe bei meiner Mathe-Abschlussprüfung geschummelt, fahre regelmäßig bei Gelb über die Ampel und erzähle allen, wie heiß meine besten Freunde sind – aber als Barkeeperin einer Gilde muss ich zum Glück keine Heilige sein. Doch all das macht mich nicht wirklich böse. Bei einem gewissen dunklen Druiden/gesuchten Kriminellen/widerwilligen Freund sieht das schon anders aus. Er ist ein Schwarzmagier, ein Entführer, ein Mörder. Und er steht kurz davor, sich mit einem Blutbad an seiner Erzfeindin zu rächen – wenn ich ihn nicht aufhalte. Doch wer ist gut und wer ist böse, und was, wenn ich mich am Ende für die falsche Seite entscheide?
Ich bin ein großer Fan der Spellbound-Reihe (egal ob es sich um die Originalreihe oder das Spinoff handelt), aber EIN DRUIDE UND EIN WODKA ist das erste Hörbuch der Reihe ... und zumindest kann ich dann der Serie etwas neues hinzufügen, denn im Großen und Ganzen wiederhole ich mich in meiner Meinung. Weil ... ich einfach die Art der Autorin mag. Also ... das Hörbuch wird von Yeşim Meisheit in Szene gesetzt und ich muss sagen ...es passt. Sie verkörpert Tori sehr authentisch, sehr glaubwürdig und ich nehme ihr die Rolle ab. Emotional, wenn es sein muss, humorvoll, an den passenden Stellen. Eine gute Wahl für das Hörbuch. Sie hat mich gut unterhalten. Und Annette Marie? Sie auch. Vielleicht ist dieser Teil der Reihe der bisher heftigste. Große Gefühle, große Dramen, viel Action. Das wird hier geboten und als Leser/Hörer wird man sehr auf die Folter gespannt. Es wird spannend bis zum Schluss und wohl auch sehr brutal, in einem Maße, wie ich mich nicht erinnern kann, dass er vorher schon so war. Und ich spreche nicht vom Killen einiger Monster. Tatsächlich ein echter Pageturner (keine Ahnung wie das Äquivalent beim Hörbuch heißt). Abgesehen davon ... wer die Reihe kennt, bekommt trotzdem das was zu erwarten ist, aber eben noch viel mehr. Vielleicht der beste Band, wobei ich die anderen nicht schlecht machen möchte. Aber ... es geht zur Sache ... und das mehr oder weniger offene Ende lässt Großes erwarten. Hoffentlich übernimmt sich die Autorin nicht.
Ach ja... Alchemie und ein Amaretto (Teil 5) gibt es hier.
Ich bin ein großer Fan der Spellbound-Reihe (egal ob es sich um die Originalreihe oder das Spinoff handelt), aber EIN DRUIDE UND EIN WODKA ist das erste Hörbuch der Reihe ... und zumindest kann ich dann der Serie etwas neues hinzufügen, denn im Großen und Ganzen wiederhole ich mich in meiner Meinung. Weil ... ich einfach die Art der Autorin mag. Also ... das Hörbuch wird von Yeşim Meisheit in Szene gesetzt und ich muss sagen ...es passt. Sie verkörpert Tori sehr authentisch, sehr glaubwürdig und ich nehme ihr die Rolle ab. Emotional, wenn es sein muss, humorvoll, an den passenden Stellen. Eine gute Wahl für das Hörbuch. Sie hat mich gut unterhalten. Und Annette Marie? Sie auch. Vielleicht ist dieser Teil der Reihe der bisher heftigste. Große Gefühle, große Dramen, viel Action. Das wird hier geboten und als Leser/Hörer wird man sehr auf die Folter gespannt. Es wird spannend bis zum Schluss und wohl auch sehr brutal, in einem Maße, wie ich mich nicht erinnern kann, dass er vorher schon so war. Und ich spreche nicht vom Killen einiger Monster. Tatsächlich ein echter Pageturner (keine Ahnung wie das Äquivalent beim Hörbuch heißt). Abgesehen davon ... wer die Reihe kennt, bekommt trotzdem das was zu erwarten ist, aber eben noch viel mehr. Vielleicht der beste Band, wobei ich die anderen nicht schlecht machen möchte. Aber ... es geht zur Sache ... und das mehr oder weniger offene Ende lässt Großes erwarten. Hoffentlich übernimmt sich die Autorin nicht.
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Montag, 3. August 2026
Michael Crichton: Timeline (Rezension)
An der idyllischen Dordogne in Frankreich liegt das Ausgrabungscamp des amerikanischen Geschichtsprofessors Edward Johnston. Hier bekämpften sich Engländer und Franzosen Mitte des 14. Jahrhunderts während des Hundertjährigen Krieges, und die vier Ruinen – zwei Festungen, eine Mühle und ein Kloster – sind für Johnston und seine Studenten ein ideales Betätigungsfeld. Eines Tages kommt Professor Johnston ein unheimlicher Verdacht: Könnte es sein, dass die amerikanische High-Tech-Firma ITC, die sein Forschungsprojekt seit Jahren großzügig unterstützt, eine Zeitmaschine entwickelt hat und damit bereits in die Vergangenheit gereist ist? Wie sonst ist die Genauigkeit eines Aufrissplans des Klosters zu erklären, der ihm aus Amerika in die Hände gespielt wurde? Wutentbrannt fährt Johnston in die USA. Nur wenige Tage später erreicht ein erregter Anruf das Camp: Der Professor sei ins Mittelalter gereist, und seine Studenten würden dringend gebeten, ihn von dort zurückzuholen. Auf den Wissenschaftshistoriker Chris, die Architektin Katherine und den Alltagshistoriker André wartet die Begegnung mit einer sensationellen Maschinerie, die die Erfüllung eines uralten Menschheitstraum in greifbare Nähe rückt – und eine Reise zurück in eben die Zeit, an deren Erforschung sie schon seit Jahren arbeiten. Die Verlockung, sie hautnah zu erleben – und dabei den Professor zu retten – ist größer als jede Angst...
Samstag, 1. August 2026
Martina Wildner: Letizia und der unheimliche Fluch (Rezension)
Wilma Malatesta lebt in einer morbiden Villa an einem malerischen See. Dort begegnet sie dem seltsamen Mädchen Letizia, die behauptet, bald sterben zu müssen, weil ein Fluch auf ihrer Familie liege. Wilma glaubt nicht an Spuk. Doch je tiefer sie forscht, desto nebliger werden die Geheimnisse um die mysteriöse Familie Lombroso. Bis Wilma selbst um ihr Leben fürchten muss.
LETIZIA UND DER UNHEIMLICHE FLUCH ist ein atmosphärischen Gruselroman, der unterschwellige Spannung, Geheimnisse und eine Prise Übernatürliches gekonnt miteinander verbindet. Und dabei wirkt die Erzählweise sehr unaufgeregt. Der Roman lebt von dem was nicht passiert, aber passieren könnte und erinnert vom Stil her ein bisschen an Shirley Jackson, wenn auch auf kindgerechte Art und Weise. Mit ihrem Schauplatz, der düsteren Villa und der neblige See, schafft Martina Wildner eine dichte, unheimliche Atmosphäre und zeigt ein Italien, weitab von jeglicher Ferienromantik. Die Autorin versteht es, Spannung langsam aufzubauen und immer wieder überraschende Wendungen einzubauen, ohne dabei die Leser zu überfordern.
Auch die Figuren sind überzeugend gestaltet. Wilma ist eine mutige und neugierige Protagonistin, deren Zweifel und Entdeckungen nachvollziehbar wirken. Letizia bleibt lange geheimnisvoll, was den Reiz der Geschichte zusätzlich steigert. Themen wie Freundschaft, Mut und der Umgang mit Angst verleihen dem Roman neben der Spannung auch emotionale Tiefe. Die Sprache ist leicht verständlich und richtet sich vorrangig an Jugendliche ab etwa 11 Jahren. Aber wer sagt, dass man das Buch nicht auch als Erwachsener lesen kann und darf. Kurzweilige Unterhaltung schadet (fast) keinem Alter. Actionreichen Horror wird man hier vermissen, aber die Stimmung von der LETIZIA UND DER UNHEIMLICHE FLUCH verbreiten, ist um einiges besser und auch für jene, die sich eher an ruhigen Momenten erfreuen. Vielleicht ein bisschen schade, dass das Ende dann doch sehr plötzlich und unerwartet kommt.
LETIZIA UND DER UNHEIMLICHE FLUCH ist ein atmosphärischen Gruselroman, der unterschwellige Spannung, Geheimnisse und eine Prise Übernatürliches gekonnt miteinander verbindet. Und dabei wirkt die Erzählweise sehr unaufgeregt. Der Roman lebt von dem was nicht passiert, aber passieren könnte und erinnert vom Stil her ein bisschen an Shirley Jackson, wenn auch auf kindgerechte Art und Weise. Mit ihrem Schauplatz, der düsteren Villa und der neblige See, schafft Martina Wildner eine dichte, unheimliche Atmosphäre und zeigt ein Italien, weitab von jeglicher Ferienromantik. Die Autorin versteht es, Spannung langsam aufzubauen und immer wieder überraschende Wendungen einzubauen, ohne dabei die Leser zu überfordern.
Auch die Figuren sind überzeugend gestaltet. Wilma ist eine mutige und neugierige Protagonistin, deren Zweifel und Entdeckungen nachvollziehbar wirken. Letizia bleibt lange geheimnisvoll, was den Reiz der Geschichte zusätzlich steigert. Themen wie Freundschaft, Mut und der Umgang mit Angst verleihen dem Roman neben der Spannung auch emotionale Tiefe. Die Sprache ist leicht verständlich und richtet sich vorrangig an Jugendliche ab etwa 11 Jahren. Aber wer sagt, dass man das Buch nicht auch als Erwachsener lesen kann und darf. Kurzweilige Unterhaltung schadet (fast) keinem Alter. Actionreichen Horror wird man hier vermissen, aber die Stimmung von der LETIZIA UND DER UNHEIMLICHE FLUCH verbreiten, ist um einiges besser und auch für jene, die sich eher an ruhigen Momenten erfreuen. Vielleicht ein bisschen schade, dass das Ende dann doch sehr plötzlich und unerwartet kommt.
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Freitag, 31. Juli 2026
Frank Maria Reifenberg: Gods & Heroes (Rezension)
Als der 14-jährige Pjetur aus Island Zugang zum exklusiven Online-Game EDDA erhält, ahnt er nicht, worauf er sich einlässt. Er erkennt, dass sich hinter den herausfordernden Levels voller Götter und Kämpfe im Zeichen der nordischen Mythologie, weitaus mehr verbirgt als nur ein Spiel – und eine Wahrheit, die mächtige Gegner auf den Plan ruft. Plötzlich wird Pjetur selbst zur Zielscheibe.
Auch Orma in England gehört zu den wenigen Auserwählten mit Zugang zu EDDA . Im Spiel entfalten sich seine Fähigkeiten und geraten schließlich außer Kontrolle. Doch als seine über die ganze Welt verstreuten Mitspieler spurlos verschwinden und die Grenzen zwischen Game und Realität immer mehr verwischen, wird klar: Das ist erst der Anfang!
Mit Gods & Heroes verbindet Frank Maria Reifenberg nordische Mythologie, Gaming und einen Jugendthriller zu einer interessant klingenden Geschichte. Graphic-Novel-Elemente lockern die Handlung auf und verleihen actionreichen Szenen zusätzliche Dynamik. Gleichzeitig sorgen kurze Hintergrundinformationen zur nordischen Mythologie dafür, dass auch Leserinnen und Leser ohne Vorkenntnisse der Geschichte gut folgen können.
Die beiden Hauptfiguren sind sympathisch und vor allem Pjetur erreicht schnell das Herz des Lesers. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Durch die kurzen Kapitel entsteht ein hohes Erzähltempo, sodass kaum Langeweile aufkommt. Allerdings entwickelt sich die Geschichte teilweise sehr langsam, streckenweise, vor allem am Anfang wird die Geschichte sehr langsam erzählt. Das Ende kommt dann viel zu schnell und lässt den Leser etwas unbefriedigt zurück.
Ich finde die Idee interessant. EDDA, das Spiel macht auch mich neugierig, und eigentlich müsste mir auch die Geschichte gefallen, aber auch wenn man Vergleiche mit Rick Riordan und Neil Gaimans nordischen Geschichten ziehen möchte, so bleibt GODS & HEROES etwas hinter den Erwartungen zurück. Eine nette Idee mit vorhandenem Potential, aber noch nicht ganz ausgegoren. Da ist noch viel Platz nach oben.
Auch Orma in England gehört zu den wenigen Auserwählten mit Zugang zu EDDA . Im Spiel entfalten sich seine Fähigkeiten und geraten schließlich außer Kontrolle. Doch als seine über die ganze Welt verstreuten Mitspieler spurlos verschwinden und die Grenzen zwischen Game und Realität immer mehr verwischen, wird klar: Das ist erst der Anfang!
Mit Gods & Heroes verbindet Frank Maria Reifenberg nordische Mythologie, Gaming und einen Jugendthriller zu einer interessant klingenden Geschichte. Graphic-Novel-Elemente lockern die Handlung auf und verleihen actionreichen Szenen zusätzliche Dynamik. Gleichzeitig sorgen kurze Hintergrundinformationen zur nordischen Mythologie dafür, dass auch Leserinnen und Leser ohne Vorkenntnisse der Geschichte gut folgen können.
Die beiden Hauptfiguren sind sympathisch und vor allem Pjetur erreicht schnell das Herz des Lesers. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Durch die kurzen Kapitel entsteht ein hohes Erzähltempo, sodass kaum Langeweile aufkommt. Allerdings entwickelt sich die Geschichte teilweise sehr langsam, streckenweise, vor allem am Anfang wird die Geschichte sehr langsam erzählt. Das Ende kommt dann viel zu schnell und lässt den Leser etwas unbefriedigt zurück.
Ich finde die Idee interessant. EDDA, das Spiel macht auch mich neugierig, und eigentlich müsste mir auch die Geschichte gefallen, aber auch wenn man Vergleiche mit Rick Riordan und Neil Gaimans nordischen Geschichten ziehen möchte, so bleibt GODS & HEROES etwas hinter den Erwartungen zurück. Eine nette Idee mit vorhandenem Potential, aber noch nicht ganz ausgegoren. Da ist noch viel Platz nach oben.
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