Martins Buchgelaber
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Donnerstag, 19. Februar 2026
Liz Moore: Der andere Arthur (Hörbuch) (Rezension)
Arthur Opp, einst Literaturprofessor, wiegt mittlerweile 250 Kilo und hat sein Haus in Brooklyn seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verlassen. Die wenigen Schritte zur Haustür, um Lieferungen entgegenzunehmen, sind seine tägliche Herausforderung. Nur 30 Kilometer entfernt kämpft der siebzehnjährige Kel um seinen Schulabschluss und seine Chance auf ein besseres Leben: ein Sportstipendium. Doch während er um seine Zukunft ringt, hält ihn die Sorge um seine kranke Mutter in Atem. Arthur und Kel sind zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch etwas Entscheidendes teilen: ihre Einsamkeit. Als sich Kels Mutter, einst Arthurs Studentin, nach Jahren der Funkstille mit einem verzweifelten Hilferuf an ihn wendet, nimmt eine Geschichte ihren Lauf, die alte Wunden aufreißt, aber auch neue Wege freilegt und eindrücklich zeigt, wie in der Fürsorge für andere die eigene Rettung liegen kann.
Dienstag, 17. Februar 2026
Sophie Oliver: Die Gentlemen vom Sebastians Club (Rezension)
London, 1895: Eine Mordserie erschüttert die Stadt. Die Opfer gehören verschiedenen Gesellschaftsschichten an und werden scheinbar zufällig ausgewählt. So zufällig, dass die Metropolitan Police nicht an einen Einzeltäter glaubt. Ein Fall für die Ermittler des Sebastian Club, eines vornehmen Londoner Herrenclubs, der sich zum Ziel gesetzt hat, Verbrechen aufzuklären, an denen Scotland Yard scheitert. Die Gentlemen entdecken ein Muster hinter den Gräueltaten: Um an ein wertvolles Juwel zu gelangen, setzt der Täter mittelalterliche Foltermethoden ein. Für die Detektive ist die Sache klar: Der Mörder muss schnellstens zur Strecke gebracht werden. Um jeden Preis. Auch mit Hilfe einer schlauen jungen Frau, die sich als Mann verkleidet, um ermitteln zu dürfen.
Montag, 16. Februar 2026
Stefan Zeh: Ohne Ausweg (Rezension)
Fünf ehemalige Schulfreunde. Ein exklusiver Escape-Room. Und ein perfider Täter, der keine Gnade kennt.
Ein entspanntes Wochenende im Schwarzwald sollte es werden. Ein altes Sanatorium, ein exklusives Escape-Game, zehntausend Euro Preisgeld. Ein Abenteuer, nichts weiter.
Doch was harmlos beginnt, wird zum Albtraum.
Die Räume sind echt. Die Fallen gnadenlos. Und der einzige Ausweg ist ein Rätsel, das mit jedem Fehler tödlicher wird.
Mit jeder neuen Prüfung wächst die Angst – und das Misstrauen.
Denn der Spielleiter kennt uns. Kennt mich.
Er weiß genau, wovor ich Angst habe … und er wird nicht aufhören, bis ich daran zugrunde gehe.
Ein entspanntes Wochenende im Schwarzwald sollte es werden. Ein altes Sanatorium, ein exklusives Escape-Game, zehntausend Euro Preisgeld. Ein Abenteuer, nichts weiter.
Doch was harmlos beginnt, wird zum Albtraum.
Die Räume sind echt. Die Fallen gnadenlos. Und der einzige Ausweg ist ein Rätsel, das mit jedem Fehler tödlicher wird.
Mit jeder neuen Prüfung wächst die Angst – und das Misstrauen.
Denn der Spielleiter kennt uns. Kennt mich.
Er weiß genau, wovor ich Angst habe … und er wird nicht aufhören, bis ich daran zugrunde gehe.
Mittwoch, 11. Februar 2026
Thomas Lang: Melville verschwindet (Rezension)
Ein Roman über den amerikanischen Jahrhundertdichter Herman Melville, den Schöpfer von »Moby Dick«
»Darum ging es in allem, was er tat: unterzugehen.«
Über das abenteuerliche Leben des amerikanischen Schriftstellers Herman Melville und den Stoff, der seine Werke zu Weltliteratur machte. Der Erzähler Meander, ein Mann der Gegenwart, hat einen Lebensbruch erfahren. Beim Räumen des elterlichen Hauses findet und liest er seinen unbeendeten Roman über Herman Melville wieder. In der abenteuerlichen, beinah tragischen Vita des amerikanischen Schriftstellers erkennt Meander die eigenen existenziellen Gefühle und künstlerischen Fragen wieder – oder ist es umgekehrt? Sein gefühltes Scheitern und das Gewinnen einer neuen Autonomie sind dabei Teil eines größeren Bildes von der sich rapide verändernden Gegenwart. Ein Roman über einen Neubeginn, der sich mit dem Lebensweg des Verfassers von Moby-Dick ebenso auseinandersetzt wie mit der härtereichen Gesellschaft in den USA jener Zeit, ihren Verwerfungen und Umbrüchen, die den heute weltberühmten Autor beinah zum Verstummen zwangen.
»Darum ging es in allem, was er tat: unterzugehen.«
Über das abenteuerliche Leben des amerikanischen Schriftstellers Herman Melville und den Stoff, der seine Werke zu Weltliteratur machte. Der Erzähler Meander, ein Mann der Gegenwart, hat einen Lebensbruch erfahren. Beim Räumen des elterlichen Hauses findet und liest er seinen unbeendeten Roman über Herman Melville wieder. In der abenteuerlichen, beinah tragischen Vita des amerikanischen Schriftstellers erkennt Meander die eigenen existenziellen Gefühle und künstlerischen Fragen wieder – oder ist es umgekehrt? Sein gefühltes Scheitern und das Gewinnen einer neuen Autonomie sind dabei Teil eines größeren Bildes von der sich rapide verändernden Gegenwart. Ein Roman über einen Neubeginn, der sich mit dem Lebensweg des Verfassers von Moby-Dick ebenso auseinandersetzt wie mit der härtereichen Gesellschaft in den USA jener Zeit, ihren Verwerfungen und Umbrüchen, die den heute weltberühmten Autor beinah zum Verstummen zwangen.
Dienstag, 10. Februar 2026
Valentina Morelli: Kloster, Mord und Dolce Vita - Mord in der Parfümvilla (Hörbuch)(Rezension)
Matteo wird zu einer verlassenen Villa gerufen, die einst einem bedeutenden Parfümeur gehörte. Dort findet er zu seinem Entsetzen eine tote Frau vor. Die Ermordete ist eine Botanikerin, die sich auf seltene Pflanzen spezialisiert hat. Kurz darauf gibt es einen Einbruch in das Parfüm-Museum in Florenz, bei dem die alten Forschungsunterlagen des Parfümeurs gestohlen werden. Matteo und Isabella vermuten, dass es dem Dieb um die Rekonstruktion eines legendären Parfüms geht, das mit dem Tod des Parfümeurs verschollen gegangen ist. Musste deshalb die Forscherin sterben?
Jetzt bin ich etwas verunsichert. Nachdem mir die letzten beiden Teile von KLOSTER,MORD UND DOLCE VITA nicht gefallen haben (siehe hier und hier) wird mit Band 33 typisches Toskanakrimiflair geboten. Mag sein, dass die eine oder andere Nebenperson hierbei etwas in den Hintergrund gerät, aber hier wird mal wieder ein CosyCrime geboten, der den Namen verdient hat und auch noch sehr spannend ist. Nach dem beiden schwächeren Bänden ein echtes Highlight. Kurz und knapp steuert Morelli auf den Höhepunkt hin, es wird nicht langweilig und am Ende bin ich als Hörer sehr zufrieden gestellt. Also doch weiter hören?
Nun, vielleicht hat sich die Reihe erholt und es geht weiter wie beim MORD IN DER PARFÜMVILLA. Was dagegen immer gleich bleibt (und das ist alles andere als negativ gemeint) ist Chris Nonnast, der ich immer wieder gerne zuhöre. Ach ja, der rote Faden der Bürgermeisterwahl, bzw. des Bürgermeistertauschs wird hier fortgeführt aber noch nicht beendet. Wie es mit den Bürgermeister zu Ende geht wird man wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt erfahren.
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