Wofür würdest du töten? Diese Frage muss die siebzehnjährige Dia beantworten, um einen begehrten Praktikumsplatz bei der Louisiana Veda Foundation in London zu gewinnen. Dia ist seit Jahren besessen von der legendären Veda, deren ebenso geniale wie furchteinflößende Darkly-Spiele Kultstatus erreicht haben. Die wenigen Werke, die nach Vedas mysteriösem Tod erhalten blieben, werden für mehrere Millionen Dollar gehandelt. Unter Tausenden Bewerbern aus aller Welt werden Dia und sechs andere Jugendliche als Praktikanten ausgewählt. Doch gleich nach der Ankunft in London werden sie auf eine abgelegene Insel gebracht – das Herzstück von Vedas Spiele-Imperium. Dort finden sie sich in einem Darkly-Spiel auf Leben und Tod wieder. Wer führt die Fäden in diesem Netz? Dia weiß nicht, wem sie noch trauen kann.
Ein Labyrinth voller verborgener Hinweise, ein dunkles Vermächtnis und ein Geheimnis in Dias Vergangenheit
Martins Buchgelaber
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Dienstag, 31. März 2026
Montag, 30. März 2026
Jan Jekal: Paranoia in Hollywood (Rezension)
Santa Monica, Pacific Palisades oder Beverly Hills – das sind die klingenden Namen des kalifornischen Idylls, in dem sie Zuflucht gefunden haben: Filmemacher und Schauspieler, Schriftsteller und Intellektuelle, die in den 1930er- und 1940er-Jahren vor den Nazis aus Europa fliehen mussten. Sie bilden eine Solidargemeinschaft der Exilierten: Bertolt Brecht, Helene Weigel und Hanns Eisler, Billy Wilder und Vicki Baum, Fritz Lang und William Wyler, Thomas und Heinrich Mann. Wer in Berlin, Wien oder Prag einen Namen hatte, folgte dem Ruf der boomenden Filmindustrie Hollywoods. Doch dieses romantische »Weimar am Pazifik« ist nicht die ganze Geschichte: Noch während sie im beginnenden Krieg ihren mal militärischen, mal moralischen Beitrag aufseiten der Allierten leisten, werden die Geflüchteten zu Verdächtigen. Eben noch als noble Nazi-Gegner gefeiert, wird jetzt ihr Müll vom FBI durchsucht – der »red scare« und der McCarthyismus machen aus Freigeistern und Linksliberalen feindliche »Kommunisten«. Das Land, das Zuflucht war, wandelt sich zum Ort der Repression und Verfolgung
Dienstag, 24. März 2026
Anthony Ryan: Flut aus Schwarzem Stahl (Rezension)
Das Land Ascarlia ist ein sagenumwobenes Reich, das seit Jahrhunderten von den Schwesterköniginnen regiert wird. Niemand hat je gewagt, ihre Herrschaft in Frage zu stellen. Bis jetzt. Gerüchte berichten von Langschiffen mit tätowierten Kriegern, die unter den Bannern eines mörderischen Kultes segeln, der lange für ausgestorben gehalten wurde. Eine Flut aus schwarzem Stahl, die alles zu verschlingen droht ...
Thera Schwarzspeer, die bevorzugte Dienerin der Schwesternköniginnen, wird beauftragt, die Wahrheit hinter den Gerüchten aufzudecken. Während sie gen Norden segelt, begibt sich ihr verhasster Bruder Felnir auf seine eigene Reise. Er hofft, die Gunst der Königinnen auf Kosten seiner Schwester zu sichern. Beide Geschwister – gemeinsam mit einer brillanten jungen Schreiberin und einem Gefangenen mit einer erschreckenden, urtümlichen Macht – werden eine Rolle im heraufziehenden Sturm spielen. Zwischen dem Zwist der Geschwister und den unerbittlichen Machtkämpfen am Hof der Königinnen hat die Zeit des Zorns begonnen ...
Thera Schwarzspeer, die bevorzugte Dienerin der Schwesternköniginnen, wird beauftragt, die Wahrheit hinter den Gerüchten aufzudecken. Während sie gen Norden segelt, begibt sich ihr verhasster Bruder Felnir auf seine eigene Reise. Er hofft, die Gunst der Königinnen auf Kosten seiner Schwester zu sichern. Beide Geschwister – gemeinsam mit einer brillanten jungen Schreiberin und einem Gefangenen mit einer erschreckenden, urtümlichen Macht – werden eine Rolle im heraufziehenden Sturm spielen. Zwischen dem Zwist der Geschwister und den unerbittlichen Machtkämpfen am Hof der Königinnen hat die Zeit des Zorns begonnen ...
Montag, 23. März 2026
Lilly Labord: Abalys (Rezension)
Auf einer Wanderung in Irland verschwindet einer der Reisenden plötzlich im Nebel und taucht auch nach Tagen nicht wieder auf. Inspector Emily Brennan wird beauftragt, den verlorengegangenen Touristen wiederzufinden. Während ihrer Recherchen stellt sie fest, dass schon einmal etwas ganz Ähnliches vorgefallen ist - vierzig Jahre zuvor.br>
Aber wie kann es sein, dass der Verschwundene denselben Namen trägt, wie derjenige, der damals für sieben lange Tage nirgendwo aufzufinden war?
Emily macht sich auf die Suche und nimmt dabei im Morgennebel einen Weg über das Moor, an dessen Existenz sie sich gar nicht erinnern kann. Und dann ist sie selbst verschwunden.
ABALYS ist ... ein Hotel in Brest, Frankreich. Steht so im Buch, und ich habe nachgeschaut. Erstaunlich, dass man sonst nichts findet. Aber irgendwie witzig, nur ... das Hotel spielt (abgesehen von einer kurzen Erwähnung) gar keine Rolle. Schauplatz von Lilly Labords kurzem Roman ist Irland. Und Abalys kein Hotel sondern ein Wesen aus der Sagenwelt (man kann es auf dem Cover sehen). Lilly Labords flüssiger Schreibstil entführt den Leser sofort in eine mystische Welt und auch wenn man denkt, das eine oder andere schon einmal irgendwo gelesen zu haben (Feenkreise sind keine Seltenheit in der Fantasyliteratur). Trotzdem behält die Geschichte eine gewisse Eigenständigkeit und wechselt ein bisschen zwischen Grusel und Cuteness, gewürzt mit einer Prise Humor. Über Spannung kann man sich nicht beklagen. Bedingt durch die Kürze bleibt die Anzahl der Charaktere überschaubar und, wenn ihre Rollen eher klein sind, ein bisschen oberflächlich (oder soll ich sagen: nebulös?).
Freunde von mystischen Geschichten werden durchaus auf ihre Kosten kommen. Lilly Labord weiß zu unterhalten, aber ABALYS ist alles andere als eine Kindergeschichte, auch wenn das Cover darauf hinweisen mag. Und so sehr mir die Geschichte gefallen hat ... hätte ich mir doch gewünscht, dass sie etwas länger gewesen wäre, denn ... es passiert sehr viel auf relativ wenig Seiten. Kein Nachteil, aber man glaubt, eine längere (oder eine andere) Geschichte im Hintergrund gären zu hören.
ABALYS ist ... ein Hotel in Brest, Frankreich. Steht so im Buch, und ich habe nachgeschaut. Erstaunlich, dass man sonst nichts findet. Aber irgendwie witzig, nur ... das Hotel spielt (abgesehen von einer kurzen Erwähnung) gar keine Rolle. Schauplatz von Lilly Labords kurzem Roman ist Irland. Und Abalys kein Hotel sondern ein Wesen aus der Sagenwelt (man kann es auf dem Cover sehen). Lilly Labords flüssiger Schreibstil entführt den Leser sofort in eine mystische Welt und auch wenn man denkt, das eine oder andere schon einmal irgendwo gelesen zu haben (Feenkreise sind keine Seltenheit in der Fantasyliteratur). Trotzdem behält die Geschichte eine gewisse Eigenständigkeit und wechselt ein bisschen zwischen Grusel und Cuteness, gewürzt mit einer Prise Humor. Über Spannung kann man sich nicht beklagen. Bedingt durch die Kürze bleibt die Anzahl der Charaktere überschaubar und, wenn ihre Rollen eher klein sind, ein bisschen oberflächlich (oder soll ich sagen: nebulös?).
Freunde von mystischen Geschichten werden durchaus auf ihre Kosten kommen. Lilly Labord weiß zu unterhalten, aber ABALYS ist alles andere als eine Kindergeschichte, auch wenn das Cover darauf hinweisen mag. Und so sehr mir die Geschichte gefallen hat ... hätte ich mir doch gewünscht, dass sie etwas länger gewesen wäre, denn ... es passiert sehr viel auf relativ wenig Seiten. Kein Nachteil, aber man glaubt, eine längere (oder eine andere) Geschichte im Hintergrund gären zu hören.
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Donnerstag, 19. März 2026
Helena Marchmont: Schatten über Hallwood Hall (Hörbuch) (Rezension)
Alfie McAlister nimmt an einem Schreibkurs in dem abgelegenen Herrenhaus Hallwood Hall teil - dem Ort, an dem er einst einen verschollenen Oscar-Wilde-Text entdeckte. Was als literarische Auszeit beginnt, entwickelt sich bald zu einem undurchsichtigen Spiel: Eine Teilnehmerin verschwindet spurlos und die Atmosphäre wird zunehmend unheimlicher. Alfie beginnt zu zweifeln, ob wirklich jeder den Kurs aus rein kreativen Gründen besucht. Je näher er der Wahrheit kommt, desto riskanter wird es - denn plötzlich schwebt er selbst in tödlicher Gefahr ...
Schatten über Hallwood Hall ist der 20. Teil der amüsanten CosyCrime-Reihe BUNBURRY - EIN IDYLL ZUM STERBEN. Hallwood Hall war bereits Schauplatz von Teil 15 (siehe hier), aber seit dem hat sich einiges verändert. Aber es ist amüsant, wenn sich Alfie an die damalige Zeit zurück erinnert oder einer der anderen Schreibkursteilnehmer mit fast morbider Faszination auf das Verbrechen hindeutet. In meinen Augen ist SCHATTEN ÜBER HALLWOOD HALL einer der besten Folgen der Serie, über das ich nur wenig meckern kann. Ein bisschen nervt das hin und her zwischen Alfie und Emma ... das sind teilweise schon sehr merkwürdige Gedankengänge, auf die man auch verzichten könnte. Und so spannend die Geschichte auch wird, am Anfang lässt sie sich viel Zeit, was aber alles andere als langweilig ist. Ich mag so was, aber was ich kritisieren will ist die Kürze des (Hör)Buchs. Ja, ich kann mir denken, dass es in das Reihenkorsett gepresst werden muss, aber ich hätte mir gerne mehr Zeit für alles gewünscht. Mehr Vorgeplänkel, mehr Ermittlungen (sofern man davon sprechen kann) und mehr Hintergrund ... so ist das ganze zwar immer noch unterhaltsam (und wie gesagt einer der besten Teile der Serie), aber einfach zu kurz. Die Charaktere werden gut eingeführt und dargestellt ... und ich wurde zumindest auf eine (mehrere sogar, aber das behalte ich lieber für mich) falsche Spur gelenkt, was das Mordopfer anbelangte, da lag ich vollkommen daneben (obwohl ... so ganz weit hergeholt war es nicht, aber mehr will ich nicht verraten, das wäre ein Spoiler, der nicht sein muss). Fans von Bunburry werden nicht enttäuscht werden. Es lohnt sich. Alle anderen ... warum sollte man mit Teil 20 in einer Serie einsteigen?
Schatten über Hallwood Hall ist der 20. Teil der amüsanten CosyCrime-Reihe BUNBURRY - EIN IDYLL ZUM STERBEN. Hallwood Hall war bereits Schauplatz von Teil 15 (siehe hier), aber seit dem hat sich einiges verändert. Aber es ist amüsant, wenn sich Alfie an die damalige Zeit zurück erinnert oder einer der anderen Schreibkursteilnehmer mit fast morbider Faszination auf das Verbrechen hindeutet. In meinen Augen ist SCHATTEN ÜBER HALLWOOD HALL einer der besten Folgen der Serie, über das ich nur wenig meckern kann. Ein bisschen nervt das hin und her zwischen Alfie und Emma ... das sind teilweise schon sehr merkwürdige Gedankengänge, auf die man auch verzichten könnte. Und so spannend die Geschichte auch wird, am Anfang lässt sie sich viel Zeit, was aber alles andere als langweilig ist. Ich mag so was, aber was ich kritisieren will ist die Kürze des (Hör)Buchs. Ja, ich kann mir denken, dass es in das Reihenkorsett gepresst werden muss, aber ich hätte mir gerne mehr Zeit für alles gewünscht. Mehr Vorgeplänkel, mehr Ermittlungen (sofern man davon sprechen kann) und mehr Hintergrund ... so ist das ganze zwar immer noch unterhaltsam (und wie gesagt einer der besten Teile der Serie), aber einfach zu kurz. Die Charaktere werden gut eingeführt und dargestellt ... und ich wurde zumindest auf eine (mehrere sogar, aber das behalte ich lieber für mich) falsche Spur gelenkt, was das Mordopfer anbelangte, da lag ich vollkommen daneben (obwohl ... so ganz weit hergeholt war es nicht, aber mehr will ich nicht verraten, das wäre ein Spoiler, der nicht sein muss). Fans von Bunburry werden nicht enttäuscht werden. Es lohnt sich. Alle anderen ... warum sollte man mit Teil 20 in einer Serie einsteigen?
Ach ja ... ich habe bisher von Bunburry nur die Hörbücher gehört, anders würde ich es gar nicht haben wollen. Keine Ahnung wie sich die gedruckte Version lesen würde, aber es macht Spaß Uve Teschner zu lauschen. Seine Marge und Liz ... köstlich.
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