Donnerstag, 14. November 2019

Nathan Winters: Das Geheimnis der Madame Yin (Rezension)

1877: Die Pinkerton Detektivin Celeste Summersteen reist mit der jungen Dorothea Ellingsford von Chicago nach London. Vordergründig soll sie das Mädchen zu ihrer Familie zurückbringen, doch ihr wirklicher Auftrag ist heikler: Eine von Dorotheas Freundin­nen wurde ermordet und die Detektivin soll nun den Mörder finden, da Dorothea selbst in Gefahr sein könnte. Allerdings gestalten sich die Ermittlungen schwierig: Das Mädchen schweigt beharrlich und die einzigen Hinweise auf den Mörder sind ein Stück Stoff und eine Haarlocke, die im Mund der Toten gefun­den wurden. Dann findet man die Leiche der Opium­königin des East End in der Themse.
Auf der Suche nach Antworten muss Celeste tief in das verderbte Herz Londons vordringen und dabei ihr eigenes Leben riskieren. Dabei ist Inspector Edwards von Scotland Yard, der ihr bei den Ermittlungen hel­fen soll, alles andere als eine Hilfe. Der hartgesottene Polizist mag es nicht, wenn sich Amateure und dann auch noch weibliche, in seine Arbeit einmischen.

Mittwoch, 13. November 2019

Der Regisseur - Das Ende der Blogtour

Das Ende ist erreicht. Heute ist der letzte Tag der Buchtour des Romans von Olivia Kleinknecht. 11 Blogs haben an 10 Tagen verschiedene Aspekte des Romans durchleuchtet, das Thrillerthema näher gebracht oder die Autorin vorgestellt.
Demnächst wird sich auch ein Gewinner über seinen Gewinnspielpreis freuen.
Mir hat die Tour viel Spaß gemacht. Es war interessant die Beiträge zu lesen, neue Blogs kennen zu lernen und natürlich auch die Meinung meiner Mitbloggerinnen.
Und was das Buch selbst anbelangt ... es mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber ein kontroverses Buch hat ebenso seine Daseinsberechtigung und seine Fangemeinde wie so viele Bestseller auch (und ich habe gelernt, dass Bestseller nicht unbedingt gut sein müssen, nur weil sie auf irgendwelchen Listen stehen).
Soviel zur Blogtour und dem Buch (meine Meinung dazu gibt es ausführlicher hier, falls du sie noch nicht gelesen hast)

Dienstag, 12. November 2019

Religiöse Thriller

Im Rahmen meiner kleinen Regisseur-Begleittour habe ich ja bereits einige Thriller vorgestellt, darunter Thriller aus Italien (was zum Thema von Olivia Kleinknechts Roman auch passt).
Heute stelle ich ein paar Thriller mit religiösem Hintergrund vor, denn auch die katholische Kirche spielt in DER REGISSEUR eine Rolle.
Natürlich ist der erste Name, der zum Thema katholische Kirche und Thriller einfällt, Dan Brown, aber ich bin kein Fan von ihm und werde ihn auch nicht weiter erwähnen. Bisher habe ich oft eher unbekannte Autoren erwähnt, jedenfalls soweit es mich betrifft.
Dan Brown und Sebastian Fitzek dürften hinlänglich bekannt sein, tiefer muss ich in die Materie nicht eingehen, zumal ich zwar Bücher von Dan Brown gelesen habe (sie aber tatsächlich als langweilig und vorhersehbar betrachte) von Sebastian Fitzek allerdings noch nichts. Und das wird sich wohl auch nicht ändern. Die bisherigen Verfilmungen seiner Romane haben mich nicht überzeugt (und zwar soweit, dass ich keinen zu Ende gesehen habe ...).
Aber hier soll es nicht um Dan Brown oder Sebastian Fitzek gehen ...

Montag, 11. November 2019

Christopher Golden: Something she lost (Rezension)

Michael und Jillian Dansky haben alles, was man sich wünschen könnte – eine glückliche Ehe, erfolgreiche Karrieren, eine strahlende Zukunft. Doch ein kleiner Fehler in einer düsteren Oktobernacht ändert alles. Nach einer Halloweenparty döst Michael am Steuer kurz ein – und als er wieder aufwacht, ist nichts mehr, wie es war.
Michael kann gerade noch rechtzeitig bremsen, als er das kleine Mädchen auf der Straße sieht. Aus Sorge um das Kind bringt er sie nach Hause – aber das Gebäude, in dem sie zu leben behauptet, steht leer, und das Mädchen verschwindet mit den Worten: „Komm und finde mich!“ Doch jemand – oder etwas – will verhindern, dass Michael das Mädchen wiederfindet. Plötzlich wird Michael verfolgt. Und seine Frau Jillian scheint wie ausgewechselt, eine grausame und rachsüchtige Person, die Michael kaum noch wiedererkennt …

Sonntag, 10. November 2019

Shari Lapena: Der zehnte Gast (Rezension)

Das Mitchell's Inn in den Wäldern der Catskill Mountains ist der perfekte Ort für ein gemütliches Wochenende. Doch als ein Schneesturm aufzieht, der jeglichen Kontakt zur Außenwelt unmöglich macht, wird das Hotel zur tödlichen Falle. Denn ein Gast nach dem anderen stirbt unter mysteriösen Umständen. Jeder weiß: Der Mörder muss unter ihnen sein - und es gibt keine Möglichkeit, die Polizei zu alarmieren oder zu fliehen ...

Mir hat das Buch von Anfang an gefallen. Schnee, ein einsames Hotel (kommen da Erinnerungen hoch?) und eine Gruppe anscheinend unbedarfter Gäste ... daraus kann man einen spannenden Thriller basteln (oder gähnende Langeweile). Natürlich sind einige Dinge vorhersehbar, aber man erwartet diese auch. Natürlich wird das Hotel von der Außenwelt abgeschnitten, natürlich fällt der Strom aus, natürlich gibt es eine Leiche und natürlich muss einer der Gäste (oder der Hotelbesitzer und sein Sohn) der Mörder sein, wenn sich nicht noch ein ungebetener Besucher auf dem Gelände versteckt ...