Mittwoch, 30. September 2020

Peter V. Brett: Das Lied der Dunkelheit (Rezension)

… und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben. „Das Lied der Dunkelheit“ ist ein eindringliches, fantastisches Epos voller Magie und Abenteuer. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der einen hohen Preis bezahlt, um ein Held zu werden. Und es erzählt die Geschichte des größten Kampfes der Menschheit – der Kampf gegen die Furcht und die Dämonen der Nacht.Im Vorfeld hatte ich viel Positives gehört und da mir per Zufall eine Kurzgeschichtensammlung zum Dämonenzyklus in die Hände fiel war ich natürlich neugierig auf den Zyklus. Ob ich jetzt allerdings die Kurzgeschichten noch lesen will, ist fraglich.
Die Weltenbeschreibung ist ganz nett, aber nichts Besonderes und die Handlung ist auch nicht überzeugend. Meist plätschert sie vor sich hin und ist vorhersehbar. Es ist viel Potential für spannende Szenen vorhanden, doch dieses wird verschenkt (oder ignoriert). 800 Seiten, die zäher fast nicht sein konnten. 
Die Protagonisten entwickeln sich kaum und bleiben oberflächlich und dadurch nicht interessant genug um mit ihnen leiden zu können. Die Art wie Frauen gesehen werden mag der Welt geschuldet sein, wirkt aber nicht authentisch genug um glaubhaft zu sein. 

Fantasy geht (viel) besser und das Verlangen mehr vom Dämnenzyklus zu lesen wurde nicht geweckt.

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