Der Krieg der Welten (englischer Originaltitel: The War of the Worlds) ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Werke von H. G. Wells. Das Werk wurde 1897 zunächst als Fortsetzungsroman, dann 1898 als Buch veröffentlicht. Es folgten mehrere Auflagen. Die deutsche Übersetzung von Gottlieb August Crüwell erschien 1901. Berühmt wurde Krieg der Welten als Hörspiel im Jahr 1938 am Vorabend von Halloween. Nach einem Drehbuch von Howard Koch wurde die Geschichte ins Amerika der damaligen Zeit versetzt und sorgte für einiges Aufsehen unter den Hörern. Später erlangte das Werk durch mehrere Verfilmungen (zuerst 1953) weitere Bekanntheit.
Es ist der erste Roman, der die Invasion durch Außerirdische thematisiert.
Ich mag den Roman, und auch das Konzeptalbum "Jeff Wayne’s Musical Version of the War of the Worlds" welche die Geschichte thematisiert. Mit den Verfilmungen selbst kann ich wenig anfangen. Ich kann das nicht genau erklären und mag vielleicht auch sehr pauschalisieren, aber die mir bekannten Versionen haben mich schnell gelangweilt... obwohl es eine Ausnahme gibt, die jedoch keine Verfilmung des Buchs darstellt:
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Dienstag, 30. Juni 2026
Montag, 29. Juni 2026
Guido Kleinhubbert: Düstere Geheimnisse (Rezension)
True History mit Gruselfaktor – Was geheimnisvolle Alltagsgegenstände und mysteriöse Fundstücke über die dunkle deutsche Vergangenheit verraten
Was sagt uns eine Schädelkalotte über kannibalistische Umtriebe und die Ängste von Steinzeitmenschen? Und was hat ein unscheinbares Trinkglas mit Hinrichtungen und der Medizin im Spätmittelalter zu tun? Von diesen und anderen Mysterien erzählt uns der Wissenschaftsredakteur und SPIEGEL-Autor Guido Kleinhubbert in seinem Buch. Darin rekonstruiert er die deutsche Geschichte von der Steinzeit bis heute auf der Grundlage von bisher wenig beachteten archäologischen Entdeckungen und historischen Objekten. Er offenbart die düsteren Geschichten, die sich hinter geheimnisvollen Alltagsgegenständen und rätselhaften Fundstücken verbergen, und zeigt, was sie uns über die deutsche Vergangenheit und unsere Vorfahren verraten. Ein spannendes Lesevergnügen voller True History mit Gruselfaktor.
Was sagt uns eine Schädelkalotte über kannibalistische Umtriebe und die Ängste von Steinzeitmenschen? Und was hat ein unscheinbares Trinkglas mit Hinrichtungen und der Medizin im Spätmittelalter zu tun? Von diesen und anderen Mysterien erzählt uns der Wissenschaftsredakteur und SPIEGEL-Autor Guido Kleinhubbert in seinem Buch. Darin rekonstruiert er die deutsche Geschichte von der Steinzeit bis heute auf der Grundlage von bisher wenig beachteten archäologischen Entdeckungen und historischen Objekten. Er offenbart die düsteren Geschichten, die sich hinter geheimnisvollen Alltagsgegenständen und rätselhaften Fundstücken verbergen, und zeigt, was sie uns über die deutsche Vergangenheit und unsere Vorfahren verraten. Ein spannendes Lesevergnügen voller True History mit Gruselfaktor.
Freitag, 26. Juni 2026
Michael Hjorth/Bjarni Thorsson: Schlafende Vulkane (Rezension)
Ein vermisster Junge, ein skrupelloser Serienmörder, ein Wettlauf gegen die Zeit.
Blond, blass und splitterfasernackt ist die junge Frau, die ermordet in einem Reitstall am Rande von Reykjavik liegt, von ihrem 10-jährigen Sohn fehlt jede Spur. Es ist die erste Mordermittlung für Helga Jónsdóttir vom Dezernat für Gewaltverbrechen. Die frischgebackene Polizistin vermutet, dass der Junge vor seinem gewaltbereiten Vater geflohen ist und sich in den Höhlen der isländischen Vulkanlandschaften versteckt. Eine lange Überlebenschance hat er nicht. Um ihn zu finden, bittet sie Bjarki um Hilfe, denn niemand kennt die Wildnis besser als er. Während Helga und Bjarki fieberhaft nach dem Jungen suchen, wird eine weitere Frau tot aufgefunden. Der Mörder scheint seine Taten akribisch zu planen. Er ist, das wird Helga klar, so genial wie skrupellos; und bereit, über alle Grenzen zu gehen.
Blond, blass und splitterfasernackt ist die junge Frau, die ermordet in einem Reitstall am Rande von Reykjavik liegt, von ihrem 10-jährigen Sohn fehlt jede Spur. Es ist die erste Mordermittlung für Helga Jónsdóttir vom Dezernat für Gewaltverbrechen. Die frischgebackene Polizistin vermutet, dass der Junge vor seinem gewaltbereiten Vater geflohen ist und sich in den Höhlen der isländischen Vulkanlandschaften versteckt. Eine lange Überlebenschance hat er nicht. Um ihn zu finden, bittet sie Bjarki um Hilfe, denn niemand kennt die Wildnis besser als er. Während Helga und Bjarki fieberhaft nach dem Jungen suchen, wird eine weitere Frau tot aufgefunden. Der Mörder scheint seine Taten akribisch zu planen. Er ist, das wird Helga klar, so genial wie skrupellos; und bereit, über alle Grenzen zu gehen.
Donnerstag, 25. Juni 2026
Ben Aaronovitch: Fingerhut-Sommer (Rezension)
Obwohl sich Police Constable Peter Grant schon unwohl fühlt, wenn er Londons Skyline auch nur ein paar Kilometer weit hinter sich lässt, wird er jetzt in die tiefste Provinz geschickt: in einen kleinen Ort in Herefordshire – wo sich Fuchs, Hase und der Dorfpolizist Gute Nacht sagen. Aber es werden zwei Kinder vermisst, und ihr Verschwinden erfolgte womöglich unter magischen Umständen. Also muss Peter notgedrungen sein angestammtes Biotop verlassen. Mit der Flusstochter Beverley Brook begibt er sich mutig nach Westen, hinein ins ländliche England ...
FINGERHUT-SOMMER ist etwas ruhiger als seine Vorgänger. So lässt unter anderem der Schlagabtausch zwischen Peter und Nightingale auf sich warten und auch der "Gesichtslose Mann“ spielt eine eher untergeordnete Rolle. Kaum zu glauben, wenn man sich an das Ende von DER BÖSE ORT erinnert. Der Roman konzentriert sich stärker auf Atmosphäre und Weltaufbau als auf die übergreifende Serienhandlung, zeigt dabei aber trotzdem, dass es sinnvoll erscheint die Romane in der richtigen Reihenfolge liest und nicht (beispielsweise) mit Band fünf versucht in die Serie einzusteigen. Vielleicht ist man dann etwas überfordert. Aaronovitch gelingt es, alltägliche Polizeiarbeit und übernatürliche Ereignisse so selbstverständlich miteinander zu verbinden, dass selbst Feenköniginnen und Einhörner glaubwürdig erscheinen. Aber trotz der etwas entschleunigten Erzählweise weiß FINGERHUT-SOMMER gut zu unterhalten. Peter entwickelt sich weiter, man erfährt mehr über Nightingale (auch wenn dieser sich hier rar macht) und es gibt ein paar witzige Wortgefechte oder humorvolle Umschreibungen (die irgendwie mit Sex zu tun haben, oder eher nicht). Gute URBAN FANTASY, die auch mit dem fünften Band noch empfehlenswert ist.
FINGERHUT-SOMMER ist etwas ruhiger als seine Vorgänger. So lässt unter anderem der Schlagabtausch zwischen Peter und Nightingale auf sich warten und auch der "Gesichtslose Mann“ spielt eine eher untergeordnete Rolle. Kaum zu glauben, wenn man sich an das Ende von DER BÖSE ORT erinnert. Der Roman konzentriert sich stärker auf Atmosphäre und Weltaufbau als auf die übergreifende Serienhandlung, zeigt dabei aber trotzdem, dass es sinnvoll erscheint die Romane in der richtigen Reihenfolge liest und nicht (beispielsweise) mit Band fünf versucht in die Serie einzusteigen. Vielleicht ist man dann etwas überfordert. Aaronovitch gelingt es, alltägliche Polizeiarbeit und übernatürliche Ereignisse so selbstverständlich miteinander zu verbinden, dass selbst Feenköniginnen und Einhörner glaubwürdig erscheinen. Aber trotz der etwas entschleunigten Erzählweise weiß FINGERHUT-SOMMER gut zu unterhalten. Peter entwickelt sich weiter, man erfährt mehr über Nightingale (auch wenn dieser sich hier rar macht) und es gibt ein paar witzige Wortgefechte oder humorvolle Umschreibungen (die irgendwie mit Sex zu tun haben, oder eher nicht). Gute URBAN FANTASY, die auch mit dem fünften Band noch empfehlenswert ist.
Mittwoch, 24. Juni 2026
Jo Fischler: Klein aber tot (Hörbuch)(Rezension)
Willkommen in Knuffingen, der malerischen Miniaturwelt zwischen Harz und Alpen – ein Ort, der vor allem eines ist: überschaubar. Und friedlich. Zumal die Knuffinger gar nicht ahnen, dass sie Teil eines berühmten Miniaturuniversums sind … Doch die Idylle trügt, denn plötzlich steht Kommissar Jojo Wunder vor einem Riesenproblem. Friedrich Frank, Journalist und berüchtigter Schmähkritiker, wird ermordet aufgefunden. Der Tote hatte mehr Feinde als Freunde, was den Fall nicht leichter macht. Und ausgerechnet die Menschen, die Jojo am nächsten stehen, geraten unter Verdacht: seine heimliche Liebe, die undurchschaubare Blumenhändlerin Liora Märklin – und seine eigene Mutti, deren Restaurant Frank zuvor vernichtend verrissen hat. Als Jojo sie verhaften soll, ist für ihn endgültig Schluss mit lustig.
Dienstag, 23. Juni 2026
Jo Nesbø: Das Nachthaus (Rezension)
Wer einmal im Nachthaus gewesen ist, kommt als ein anderer heraus: Nach dem tragischen Tod seiner Eltern bei einem Hausbrand wird der vierzehnjährige Richard Elauved zu Tante und Onkel in das abgelegene, düstere Städtchen Ballantyne geschickt. Kaum angekommen, haftet ihm das Stigma des Außenseiters an – und als sein Mitschüler Tom spurlos verschwindet, sind sich alle sicher: Der neue, zornige Junge muss etwas damit zu tun haben. Niemand glaubt Richard, als er behauptet, die Telefonzelle am Waldrand habe Tom wie in einem Horrorfilm in den Hörer gesogen. Niemand – außer Karen, eine rätselhafte Außenseiterin, die Richard ermutigt, den Hinweisen zu folgen, die die Polizei ignoriert.
Wer einmal im Nachthaus gewesen ist, kommt als ein anderer heraus ...
DAS NACHTHAUS ist das erste Buch das ich von Jo Nesbø gelesen habe, und ich gebe zu, dass ich Blut geleckt habe. Ist er hauptsächlich als Krimiautor bekannt so legt er hier ein genrefremdes Werk vor, das man der PHANTASTIK zuordnen kann. Ich wurde durchaus mehrmals überrascht, vor allem, weil ich (trotz Klappentext) davon ausgegangen bin, es mit einem Krimi zu tun zu haben.
Wer einmal im Nachthaus gewesen ist, kommt als ein anderer heraus ...
DAS NACHTHAUS ist das erste Buch das ich von Jo Nesbø gelesen habe, und ich gebe zu, dass ich Blut geleckt habe. Ist er hauptsächlich als Krimiautor bekannt so legt er hier ein genrefremdes Werk vor, das man der PHANTASTIK zuordnen kann. Ich wurde durchaus mehrmals überrascht, vor allem, weil ich (trotz Klappentext) davon ausgegangen bin, es mit einem Krimi zu tun zu haben.
Montag, 22. Juni 2026
Viola Eigenbrodt: Schuhe, Wald und schräge Vögel (Hörbuch)(Rezension)
Campaspargo am Gardasee - Blankes Entsetzen bei Erntehelfer Joe Diop: Was er soeben ausgegraben hat, ist kein Spargel, sondern die Hand einer Leiche! Der Tote ist Bippo Conte, ein junger Förster, der sich für den Vogelschutz engagiert hat. Wer sollte Grund gehabt haben, ihn zu erschießen? Und warum hat man ihn in einem Spargelfeld verscharrt, wo man ihn binnen Stunden finden würde? Ispettore Paul Messner von der Kripo und die Carabinieri aus Riva del Garda stehen vor einem Rätsel. War es eine Beziehungstat? Sowohl Bippos Ex als auch die Familie seiner neuen Freundin haben Geheimnisse. Das gilt aber auch für Oberförsterin Monica und den Eigentümer des Spargelfelds. Als es im Umfeld des Försters zu einem weiteren Mord kommt, tun sich neue Fragen auf. Womit hat das zweite Opfer eigentlich sein Geld verdient …?
Dienstag, 9. Juni 2026
Kelsey Cox: Party of Liars (Rezension)
Ein luxuriöses Anwesen, elegant gekleidete Gäste und Champagner auf einer mit Lichtern geschmückten Terrasse. Bei einer glanzvollen Party hoch über den Texas Hills treffen vier Frauen aufeinander, die kaum gegensätzlicher sein könnten: eine überforderte junge Mutter, eine verbitterte Ex-Frau, eine Sechzehnjährige, die mit dem Feuer spielt, und eine Nanny, die mehr weiß, als gut für sie ist. Sie alle sind an diesem Abend zusammengekommen, um Sophie Matthews' Geburtstag zu feiern. Doch kurz bevor die Kerzen auf der dreistöckigen Torte ausgeblasen werden, stürzt einer der Anwesenden vom Balkon - und ist sofort tot. Schnell wird klar: Jede der Frauen hat etwas zu verbergen. Würde eine von ihnen töten, damit es niemals ans Licht kommt?
PARTY OF LIARS war anders, als ich es aufgrund des Klappentextes erwartet hätte, was aber nicht ungewöhnlich ist. Mancher Klappentext (sehr viele um genau zu sein) sind mit Vorsicht zu genießen. Ich würde PARTY OF LIARS auch nicht wirklich als Thriller bezeichnen. Welche Kategorie man aber sonst wählen sollte ist schwierig, denn auch wenn man einen Thriller erwarten könnte, so ist die Geschichte dann doch etwas langatmig und spannungsarm. Von einem Thriller erwarte ich mehr.
Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt, was leider nicht unbedingt für Lesevergnügen sorgt. Die Erzählungen sind mal kürzer, mal länger, nicht unbedingt linear und manchmal werden Ereignisse aus der Vergangenheit beschrieben. Lange Zeit weiß man eigentlich nicht, was passiert, obwohl es zumindest Andeutungen gibt, die jedoch nicht auf das Opfer hinweisen. Es dauert lange, bis tatsächlich etwas passiert, aber das passiert fast nebenbei und führt zu einem unbefriedigenden Ende, das sich zudem noch etwas hinzieht, da ja alle (überlebenden) Beteiligten noch einen Schluss bekommen müssen.
Die Kapitel sind insgesamt viel zu kurz, die Sichtweisen wechseln viel zu oft und ein roter Faden in der Geschichte fehlt leider. Dafür findet man in den Kapiteln unnötig viele kleine Details, die größtenteils überflüssig sind und weder der Spannungsaufbau (der nicht vorhanden ist) noch der Charakterentwicklung (die, wenn überhaupt sehr schleichend ist) dienen.
Verwirrend für den Leser, aber da scheint eine interessante Grundidee in den Sand gesetzt zu werden. Für Thrillerfans keine Bereicherung und sonst ... muss man PARTY OF LIARS nicht gelesen haben.
PARTY OF LIARS war anders, als ich es aufgrund des Klappentextes erwartet hätte, was aber nicht ungewöhnlich ist. Mancher Klappentext (sehr viele um genau zu sein) sind mit Vorsicht zu genießen. Ich würde PARTY OF LIARS auch nicht wirklich als Thriller bezeichnen. Welche Kategorie man aber sonst wählen sollte ist schwierig, denn auch wenn man einen Thriller erwarten könnte, so ist die Geschichte dann doch etwas langatmig und spannungsarm. Von einem Thriller erwarte ich mehr.
Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt, was leider nicht unbedingt für Lesevergnügen sorgt. Die Erzählungen sind mal kürzer, mal länger, nicht unbedingt linear und manchmal werden Ereignisse aus der Vergangenheit beschrieben. Lange Zeit weiß man eigentlich nicht, was passiert, obwohl es zumindest Andeutungen gibt, die jedoch nicht auf das Opfer hinweisen. Es dauert lange, bis tatsächlich etwas passiert, aber das passiert fast nebenbei und führt zu einem unbefriedigenden Ende, das sich zudem noch etwas hinzieht, da ja alle (überlebenden) Beteiligten noch einen Schluss bekommen müssen.
Die Kapitel sind insgesamt viel zu kurz, die Sichtweisen wechseln viel zu oft und ein roter Faden in der Geschichte fehlt leider. Dafür findet man in den Kapiteln unnötig viele kleine Details, die größtenteils überflüssig sind und weder der Spannungsaufbau (der nicht vorhanden ist) noch der Charakterentwicklung (die, wenn überhaupt sehr schleichend ist) dienen.
Verwirrend für den Leser, aber da scheint eine interessante Grundidee in den Sand gesetzt zu werden. Für Thrillerfans keine Bereicherung und sonst ... muss man PARTY OF LIARS nicht gelesen haben.
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Montag, 8. Juni 2026
M. C. Beaton: Agatha Raisin und die Tote im Feld (Rezension)
Eine militante Wanderin, die ihr Ende im Feld des Erzfeindes findet - dieser Fall schreit förmlich nach einer Spürnase wie Agatha Raisin, meint Deborah, eine Freundin der Toten. Die geschmeichelte Agatha ist zwar gerade erst wieder in den Cotswolds angekommen, lässt sich aber nicht zweimal bitten. Ihr Plan: Sie und ihr Schwarm James schleusen sich als Ehepaar getarnt in den Wanderkreis des Opfers ein, um ungestört herumschnüffeln zu können. Gesagt, getan. Als kurze Zeit später ein weiteres Mitglied der Wandergruppe ermordet wird, schwant es den beiden, dass sie sich geradewegs in die Höhle des Löwen begeben haben ...
AGATHA RAISIN UND DIE TOTE IM FELD ist der vierte Teil um die etwas eigenwillige Möchtegerndetektivin, aber im Großen und Ganzen ein großer Spaß. Agatha Raisin gehört nicht wirklich zu den sympathischsten Detektiven, aber irgendwie macht Fremdschämen auch Spaß und bei Agatha kann man das sehr oft. Von daher kann man durchaus behaupten, dass due Serie (und dieser Teil) höchst humorvoll ist (auf eine etwas gemeine Art). Ein bisschen weltfremd ist der Roman schon, die Ansichten der Charaktere sind teilweise schon sehr altmodisch und nicht unbedingt nachvollziehbar. Aber das gehört irgendwie dazu, Wenn man das mag dann wird man viel Spaß haben, wenn Agatha ihrem James hinterherschmachtet, ein Mauerblümchen einem Adligen hinterherjagt und eine Wandergruppe ihr Wegerecht einfordert ... Spannend? Bedingt. Aber trotzdem unterhaltsam. Cosy für all jene, die es cosy und irgendwie abgedreht haben möchten, Ja, mag sein, dass die Realität etwas gebogen wird, aber im Rahmen der Reihe ist alles schlüssig und nachvollziehbar. Realismus? Nö. Aber wenn man sich andere Cosy Crimes anschaut, dann darf man das auch hier nicht erwarten. Agatha Raisin (die Serie) ist gute Unterhaltung, angenehm Cosy und ein bisschen schräg. Was ich allerdings bei AGATHA RAISIN UND DIE TOTE IM FELD etwas befremdlich fand, war das Ende (das persönliche, nicht die Aufklärung des Falls), das kam etwas unerwartet und zu früh (und nicht nachvollziehbar).
AGATHA RAISIN UND DIE TOTE IM FELD ist der vierte Teil um die etwas eigenwillige Möchtegerndetektivin, aber im Großen und Ganzen ein großer Spaß. Agatha Raisin gehört nicht wirklich zu den sympathischsten Detektiven, aber irgendwie macht Fremdschämen auch Spaß und bei Agatha kann man das sehr oft. Von daher kann man durchaus behaupten, dass due Serie (und dieser Teil) höchst humorvoll ist (auf eine etwas gemeine Art). Ein bisschen weltfremd ist der Roman schon, die Ansichten der Charaktere sind teilweise schon sehr altmodisch und nicht unbedingt nachvollziehbar. Aber das gehört irgendwie dazu, Wenn man das mag dann wird man viel Spaß haben, wenn Agatha ihrem James hinterherschmachtet, ein Mauerblümchen einem Adligen hinterherjagt und eine Wandergruppe ihr Wegerecht einfordert ... Spannend? Bedingt. Aber trotzdem unterhaltsam. Cosy für all jene, die es cosy und irgendwie abgedreht haben möchten, Ja, mag sein, dass die Realität etwas gebogen wird, aber im Rahmen der Reihe ist alles schlüssig und nachvollziehbar. Realismus? Nö. Aber wenn man sich andere Cosy Crimes anschaut, dann darf man das auch hier nicht erwarten. Agatha Raisin (die Serie) ist gute Unterhaltung, angenehm Cosy und ein bisschen schräg. Was ich allerdings bei AGATHA RAISIN UND DIE TOTE IM FELD etwas befremdlich fand, war das Ende (das persönliche, nicht die Aufklärung des Falls), das kam etwas unerwartet und zu früh (und nicht nachvollziehbar).
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Freitag, 5. Juni 2026
Marco Corelli: Isarwalzer (Rezension)
Während der prachtvollen Hochzeitsfeier im Englischen Garten verschwindet die Braut spurlos vor dem Hochzeitswalzer – kurz darauf wird sie tot aufgefunden. Hauptkommissar Tino Haffner, bereits als Gast vor Ort, ermittelt unter den prominenten Hochzeitsgästen. An Verdächtigen mangelt es nicht, denn nicht alle Anwesenden waren dem Brautpaar, einem Mitarbeiter der Bayerischen Staatskanzlei und einer erfolgreichen Unternehmerin, wohlgesonnen. Der Fall spitzt sich zu, als der einzige Zeuge stirbt, bevor er aussagen kann, und die geladene Ministerpräsidentin sich einmischt, weil sie glaubt, der Mörder hätte es auf sie abgesehen …
ISARWALZER ist Tino Haffners zweiter Fall, aber der erste, den ich gelesen habe. Aber es wirkte auf mich nicht so, als würde mir etwas fehlen.
ISARWALZER ist Tino Haffners zweiter Fall, aber der erste, den ich gelesen habe. Aber es wirkte auf mich nicht so, als würde mir etwas fehlen.
Donnerstag, 4. Juni 2026
R. F. Kuang: Babel (Rezension)
1828. Robin Swift, den ein Cholera-Ausbruch im chinesischen Kanton als Waisenjungen zurücklässt, wird von dem geheimnisvollen Professor Lovell nach London gebracht. Dort lernt er jahrelang Latein, Altgriechisch und Chinesisch, um sich auf den Tag vorzubereiten, an dem er in das Königliche Institut für Übersetzung der Universität Oxford - auch bekannt als Babel - aufgenommen werden soll.
Oxford ist das Zentrum allen Wissens und Fortschritts in der Welt. Für Robin erfüllt sich ein Traum, an dem Ort zu studieren, der die ganze Macht des britischen Empire verkörpert.
Denn in Babel wird nicht nur Übersetzung gelehrt, sondern auch Magie. Das Silberwerk - die Kunst, die in der Übersetzung verloren gegangene Bedeutung mithilfe von verzauberten Silberbarren zu manifestieren - hat die Briten zu unvergleichlichem Einfluss gebracht. Dank dieser besonderen Magie hat das Empire große Teile der Welt kolonisiert.
Für Robin ist Oxford eine Utopie, die dem Streben nach Wissen gewidmet ist. Doch Wissen gehorcht Macht, und als chinesischer Junge, der in Großbritannien aufgewachsen ist, erkennt Robin, dass es Verrat an seinem Mutterland bedeutet, Babel zu dienen. Im Laufe seines Studiums gerät Robin zwischen Babel und den zwielichtigen Hermes-Bund, eine Organisation, die die imperiale Expansion stoppen will. Als Großbritannien einen ungerechten Krieg mit China um Silber und Opium führt, muss Robin sich für eine Seite entscheiden ...
Aber kann ein Student gegen ein Imperium bestehen?
Oxford ist das Zentrum allen Wissens und Fortschritts in der Welt. Für Robin erfüllt sich ein Traum, an dem Ort zu studieren, der die ganze Macht des britischen Empire verkörpert.
Denn in Babel wird nicht nur Übersetzung gelehrt, sondern auch Magie. Das Silberwerk - die Kunst, die in der Übersetzung verloren gegangene Bedeutung mithilfe von verzauberten Silberbarren zu manifestieren - hat die Briten zu unvergleichlichem Einfluss gebracht. Dank dieser besonderen Magie hat das Empire große Teile der Welt kolonisiert.
Für Robin ist Oxford eine Utopie, die dem Streben nach Wissen gewidmet ist. Doch Wissen gehorcht Macht, und als chinesischer Junge, der in Großbritannien aufgewachsen ist, erkennt Robin, dass es Verrat an seinem Mutterland bedeutet, Babel zu dienen. Im Laufe seines Studiums gerät Robin zwischen Babel und den zwielichtigen Hermes-Bund, eine Organisation, die die imperiale Expansion stoppen will. Als Großbritannien einen ungerechten Krieg mit China um Silber und Opium führt, muss Robin sich für eine Seite entscheiden ...
Aber kann ein Student gegen ein Imperium bestehen?
Mittwoch, 3. Juni 2026
Dienstag, 2. Juni 2026
Alexandre Marius Jacob: Arbeiter der Nacht (Rezension)
Nicht erst seit dem spektakulären Diebstahl Mitte Oktober 2025, bei dem Maskierte Schmuck von unschätzbarem Wert aus dem Pariser Louvre klauten, sind Diebe in aller Munde. Bereits ab Anfang des 20. Jahrhunderts verbreiteten sich Geschichten von eleganten Draufgängern, von kaltblütigen Gangstern, die sich nahmen, was ihnen vorenthalten wurde, und von modernen Robin Hoods, die die Reichen bestahlen, um den Armen zu geben. Zu Letzteren zählte auch Alexandre Marius Jacob, der sich mit seiner Diebesbande, den »Travailleurs de la nuit«, die Umverteilung zur Aufgabe gemacht hatte – weniger durch revolutionäre, gesamtgesellschaftliche Enteignung als durch eine allnächtliche Abschöpfung von Werten. Der dabei zur Anwendung gebrachte Humor und Einfallsreichtum inspirierte angeblich sogar Maurice Leblanc zu seinem Meisterdieb Arsène Lupin. Er bewahrte Jacob jedoch nicht vor einer langjährigen Haftstrafe, während der er seine Erinnerungen niederschrieb. Mit einem Vorwort von Andreas Gehrlach und um weitere Texte ergänzt, gewähren diese Einblick in das illegale Milieu der »Belle Epoque« und offenbaren zugleich das widerständige Denken eines Aufständischen, der seinen Überzeugungen bis zuletzt treu blieb.
Montag, 1. Juni 2026
Ben Aaronovitch: Der böse Ort (Rezension)
Seltsame Dinge geschehen im Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock in Südlondon. Dinge, die eine magische Anziehungskraft auf Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant ausüben. Zunächst geht es nur um ein gestohlenes altes Buch über Magie, das aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Doch dann weitet sich der Fall rasant aus. Denn der Erbauer des Tower, Erik Stromberg, ein brillanter, wenngleich leicht gestörter Architekt, hatte sich einst in seiner Zeit am Bauhaus offenbar nicht nur mit modernem Design, sondern auch mit Magie befasst. Was erklären könnte, warum der Skygarden Tower einen unablässigen Strom von begabten Künstlern, Politikern, Drogendealern, Serienmördern und Irren hervorgebracht hat. Und warum der unheimliche gesichtslose Magier, den Peter noch in schlechtester Erinnerung hat, ein so eingehendes Interesse daran an den Tag legt …
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