Montag, 21. September 2020

Anthony Ryan: Das Lied des Wolfes - Rabenklinge (Rezension)

Der neue Zyklus aus der Welt der Rabenschatten Mit »Das Lied des Blutes« – dem ersten Band der Rabenschatten- Serie – eroberte Anthony Ryan die Welt der Fantasy im Sturm. Nun kehrt er mit »Das Lied des Wolfes« zu seinem unvergesslichen Helden Vaelin al Sorna zurück und erzählt ein packendes, neues, episches Abenteuer voller Spannung. Unter Vaelin al Sornas Führung wurden ganze Kaiserreiche besiegt, seine Klinge entschied erbitterte Schlachten – und er stellte sich einer bösen Macht entgegen, die schreckenerregender war als alles, was die Welt bis dahin gesehen hatte. Er verdiente sich eine Unmenge an Ehrentiteln, nur um später in den Nordlanden ein friedvolles Leben zu suchen … .Doch von weit über dem Meer verbreiten sich Gerüchte – ein Heer mit dem Namen Stählerne Horde treibt dort sein Unwesen. Es wird von einem Mann angeführt, der sich selbst für einen Gott hält. Als Vaelin erfährt, dass Sherin, die Frau, die er vor Jahren geliebt und verloren hat, der Horde in die Hände gefallen ist, bleibt ihm keine Wahl, er muss wieder einmal in den Kampf ziehen. »Der Ruf des Wolfes« ist der Auftakt einer neuen epischen Fantasy-Serie von Anthony Ryan.
Ich gebe zu ich war mir anfangs nicht sicher, ob ich das Buch lesen soll. Auf der einen Seite klang es interessant und obwohl ich den Vorgänger (DAS LIED DES BLUTES) nicht kannte hat mich DAS ERWACHEN DES FEUERS (und die Fortsetzungen) gut gefallen. 
Aber so ganz überzeugt hat mich der Klappentext nicht. Nachdem ich aber viel Gutes über das Buch gelesen habe habe ich ihm eine Chance gegeben. 
Und was soll ich sagen: Begeistert hat es mich nicht. 
Tatsächlich habe ich lange gebraucht, um in die Handlung hineinzufinden. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich DAS LIED DES BLUTES nicht kannte. Ich fand es schwer das Umfeld zu verstehen und die Handlungen der Hauptpersonen nachzuvollziehen. Bis ich tatsächlich verstanden habe, um was es ging (oder zumindest glaubte es verstanden zu haben) war mehr als die Hälfte des Buches vorbei.
Es ist durchaus actionreich und vielleicht findet der eine oder andere Fantasyfan Gefallen an den Beschreibungen von Welt und Magie (auch wenn ich zugebe, dass ich kaum etwas verstanden habe und ich immer noch Probleme habe die Lieder zu verstehen).
Zu den Charakteren bekam ich auch keinen richtigen Zugang, einzig vielleicht Vaelins Nichte konnte mich überzeugen (eine Frau mit vielen Talenten ...)

Vielleicht muss man die Vorgängertrilogie kennen, ich habe mich sehr schwer getan einige Dinge (vor allem was die Vergangenheit der Hauptpersonen betreffend) zu verstehen.
DAS LIED DES WOLFES hat durchaus interessantes Potential, aber als Quereinsteiger hat man Probleme.
Ich werde die weiteren Bände nicht lesen und mich auch nicht an die Vorgänger wagen.
Überzeugt hat mich das Buch nicht. 

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