Mittwoch, 20. Juni 2018

Cornelia Kiener: Die Gefahr der Neugier (Rezension)

Nadine Wolf, die Vampirjägerin, ist wieder in Triesdorf. Ihr Mentor Jiro Tanaka begleitet sie. Als Jiro herausfindet, dass ein gefährlicher Meistervampir in Triesdorf ist, verbietet er Nadine die Vampirjagd. Zeitgleich fällt Markus Auber das seltsame Verhalten einer Mitschülerin auf und stellt Nachforschungen an. Dabei gerät er unwissentlich in die Schusslinie des Meistervampirs und Nadine hat alle Hände voll zu tun, eine Katastrophe zu verhindern.
Teil eins der Vampirjägersaga hat mich ja nicht so überzeugt (siehe hier), aber die Autorin macht sich. Natürlich kann man Band zwei nach wie vor nicht als Meisterwerk bezeichnen, aber als verschwendete Lesezeit auch nicht. Tatsächlich wird man gut unterhalten. Die Hauptcharaktere werden etwas besser durchleuchtet und auch die Nebencharaktere bekommen ihre Ecken und Kanten.
Freunde (und/oder Kenner) der Rollenspielserie VAMPIRE - DIE MASKERADE/VAMPIRE - THE MASQUERADE werden viele Parallelen feststellen. Mich haben diese Ähnlichkeiten etwas gestört, da es eine Zeit gab, in der ich fast ausschließlich dieses Rollenspiel gespielt habe. DIE GEFAHR DER NEUGIER ist NICHT das Rollenspiel, hat auch nichts damit zu tun, aber durch diese gehäuften Ähnlichkeiten wird dem Vampirmythos nichts Neues oder Eigenes hinzugefügt.
Und auch wenn die Vampire als Persönlichkeiten einigermaßen interessant sind, so ist ihr Hintergrund/ihre Gesellschaft nicht wirklich interessant.
Dabei wird immer wieder bewiesen, wie man dem Mythos der Blutsauger neue Aspekte abgewinnen kann, ohne der klassischen Sicht der Dinge abtrünnig zu werden.
Von daher kann ich nur wiederholen, was ich bereits bei Band eins gesagt/geschrieben habe: Kann man lesen, muss man aber nicht.
Aber ... und manchmal gibt es ein Aber...: Man erkennt Verbesserungen und ich würde mich nicht wundern, wenn sich die Autorin (ich bleibe jetzt einfach mal bei dieser unpersönlichen Bezeichnung) nicht mit jedem ihrer Bücher steigern würde und auch mehr ihre eigene Fantasie einfließen lässt.

Sonntag, 17. Juni 2018

Wieder da!

Still ist es hier geworden, aber das wird sich jetzt ändern.
Mein Rostock-Urlaub ist vorbei, der Arbeitsalltag hat mich wieder und auch der Beutelwolf-Blog beansprucht nicht mehr soviel Zeit wie noch vor einigen Wochen.
Jetzt kann auch dieser Blog wieder mit Inhalten gefüllt werden und an Inhalten wird es nicht mangeln. Über Bücher kann man immer labern. Einige Rezensionen warten auch noch auf ihre Veröffentlichung (Z. B. die Fortsetzung von DAS SCHICKSAL DER JÄGERIN).

Samstag, 2. Juni 2018

Ist der Blog schon wieder eingeschlafen?

Nein, ist er nicht. Ich hatte nur keine Zeit mich um ihn zu kümmern.
Schuld daran war zum einen ein kleiner Ausflug nach Chemnitz (siehe hier) und der Umzug des Beutelwolf-Blogs, der nicht so vollzogen werden konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Jetzt wird der Tierblog erst einmal mit früheren Artikeln gefüllt und da bleibt das Buchgelaber auf der Strecke.
Aber das wird sich wieder ändern, zumal durch die Neugestaltung des Beutelwolf-Blogs auch kleine Änderungen hier vollzogen werden.
Svenjas Montagsfrage (jeden Montag zu finden auf dem Buchfresserchen-Blog) wird jetzt hier beantwortet. Die Gemeinsam Lesen-Aktion der Schlunzenbücher wird es hier nicht mehr geben.
Jetzt geht das Schweigen auf dem Blog wieder weiter, denn die nächsten Tage bin ich auf dem Weg nach Rostock.
Aber nach meiner Rückkehr wird hier auch wieder über Bücher gelabert ... genug Material habe ich, und auch die eine oder andere Rezension wartet darauf geschrieben zu werden.