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Montag, 31. August 2026
Emma Carroll: Dracula & Töchter (Hörbuch)(Rezension)
Schon ewig gab es in Temstown keinen Vampirangriff mehr. Doch dann verschwindet eine berühmte Schauspielerin aus ihrem Grab auf dem alten Friedhof – und die Spuren deuten darauf hin, dass sie sich selbst herausgegraben hat! Den Cousinen Mina, Buffy und Bella ist sofort klar, dass da eine Vampirin von den Toten zurückgekehrt ist. Als dann auch noch ihr Freund Varney gebissen wird, sind sie wild entschlossen, die Stadt von der Vampirin zu befreien und Varney zu retten. Es muss doch eine andere Möglichkeit geben, als ihren Freund noch vor dem nächsten Neumond mit einem Weißdornpfahl zu durchbohren! Und tatsächlich finden die drei ein uraltes Buch über die Heilung von Vampiren. Doch die Seiten sind leer …
Sonntag, 30. August 2026
Fabiano Docimo: Seizouh - Das Urteil der Rune (Rezension)
Fabiano Docimo, vermutlich besser bekannt als Famoe, ist ein deutsch-italienischer Rapper und Musikproduzent. Er verbindet in seiner Musik Elemente aus Hip-Hop, Rap und international geprägtem Urban Sound. Famoe veröffentlichte im Laufe seiner Karriere zahlreiche Singles, Mixtapes und Alben und arbeitete mit verschiedenen Künstlern und Produzenten aus dem In- und Ausland zusammen. Neben seiner Tätigkeit als Musiker engagierte er sich auch als Unternehmer und in der Förderung anderer Künstler.
Famoe veröffentlichte 2021 mit Adam Lawson für das Graphic Novel The Kill Journal einen offiziellen Soundtrack. Ein weiterer Soundtrack entstand zu einer Graphic Novel von Wesley Snipes (The Exile).
Famoe veröffentlichte 2021 mit Adam Lawson für das Graphic Novel The Kill Journal einen offiziellen Soundtrack. Ein weiterer Soundtrack entstand zu einer Graphic Novel von Wesley Snipes (The Exile).
Donnerstag, 27. August 2026
M. C. Beaton: Hamish Macbeth liest zwischen den Zeilen (Rezension)
John Heppel ist ein überaus erfolgreicher Autor. Doch in seinem schottischen Heimatort Lochdubh ist er als arroganter Literat bekannt, der sich in seinem Kurs für kreatives Schreiben gerne über die schriftstellerischen Versuche der Einheimischen lustig macht. Als er eines Tages mit tintengetränktem Mund tot aufgefunden wird, hält sich das Mitgefühl der Bewohner in Grenzen. Doch für Polizist Hamish Macbeth ist der Mord mehr als nur eine Störung der Dordidylle - vor allem, als die Medien auftauchen und die forsche DCI Heather Meikle ihm mit unverhohlenen Avancen zusetzt. Also setzt er möglichst stoisch alles daran, schon bald einem äußerst gewieften Mörder auf der Spur zu kommen ...
HAMISH MACBETH LIEST ZWISCHEN DEN ZEILEN ist inzwischen der 20. Teil der Coy-Scotland-Mysteries von M. C. Beaton. Und was soll man sagen.... das Konzept der Serie funktioniert immer noch. Ein spannender Krimifall, Dorftratsch, das übliche Konkurrenzdenken von DCI Blair, Hamish und die Frauen ... Amüsant wie immer. mehr kann man irgendwie nicht dazu sagen. Was das Umfeld anbelangt, so ist alles so wie immer, daran ändert auch die Einführung neuer Charaktere (DCI Meikle) nichts. Und ob diese in weiteren Fällen noch eine Rolle spielen werden wird die Zukunft zeigen. Natürlich sind die Charaktere wieder stark überzeichnet, aber wenn man bis Band 20 durchgehalten hat, stört das wohl weniger, man ist den Stil der Autorin gewohnt. Und irgendwie macht das auch den Reiz der Serie aus.
Der Mord ist durchaus gut inszeniert, die Aufklärung/Mördersuche spannend und abwechslungsreich. Und natürlich fehlt es auch nicht an Humor, denn ... wenn man ehrlich ist: Wer würde die lange eingeführten Dorfbewohner schon eines Mordes bezichtigen (außer Blair, aber der hat seine eigenen Probleme...).
Ein guter Hamish für Zwischendurch.
HAMISH MACBETH LIEST ZWISCHEN DEN ZEILEN ist inzwischen der 20. Teil der Coy-Scotland-Mysteries von M. C. Beaton. Und was soll man sagen.... das Konzept der Serie funktioniert immer noch. Ein spannender Krimifall, Dorftratsch, das übliche Konkurrenzdenken von DCI Blair, Hamish und die Frauen ... Amüsant wie immer. mehr kann man irgendwie nicht dazu sagen. Was das Umfeld anbelangt, so ist alles so wie immer, daran ändert auch die Einführung neuer Charaktere (DCI Meikle) nichts. Und ob diese in weiteren Fällen noch eine Rolle spielen werden wird die Zukunft zeigen. Natürlich sind die Charaktere wieder stark überzeichnet, aber wenn man bis Band 20 durchgehalten hat, stört das wohl weniger, man ist den Stil der Autorin gewohnt. Und irgendwie macht das auch den Reiz der Serie aus.
Der Mord ist durchaus gut inszeniert, die Aufklärung/Mördersuche spannend und abwechslungsreich. Und natürlich fehlt es auch nicht an Humor, denn ... wenn man ehrlich ist: Wer würde die lange eingeführten Dorfbewohner schon eines Mordes bezichtigen (außer Blair, aber der hat seine eigenen Probleme...).
Ein guter Hamish für Zwischendurch.
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Mittwoch, 26. August 2026
Roswitha Böhm: Stimmungsverkehr (Rezension)
Nass. Analog. Gefährlich.
Eine Taxifahrt im Salzburger Dauerregen. Ein Tech-Milliardär, der einen pflaumenfarbenen Vibrator im Fußraum vergisst.
Taminas Nacht wird zum Albtraum, als das Gerät erwacht. Es ist eine psychologische Waffe, gesteuert von einer KI, die ihre intimsten Daten im Darknet streamt.
In einer digitalisierten Welt bleibt Tamina nur eine Chance: purer, analoger Starrsinn, die Schatten der Nacht und die Pferdestärken ihrer alten Mercedes-Venus.
In der Kürze liegt die Würze, und was man auch als seitenstarken Thriller vermarkten hätte können, funktioniert auch als Kurzroman. Schnörkellos und auf den Punkt gebracht. Und dabei bietet STIMMUNGSVERKEHR so viel. Ja, die Idee ist beängstigend, aber ... gleichzeitig ist sie witzig, auf eine abgedrehte (und beängstigende Weise). Sex sells, KI auch ... aber beides ist mit Vorsicht zu genießen.
Roswitha Böhm ist ein spannender Kurzroman gelungen, mit einer sympathischen Protagonistin. Gut geschrieben und kurzweilig. Ein Thriller für zwischendurch und zum Nachdenken.
Eine Taxifahrt im Salzburger Dauerregen. Ein Tech-Milliardär, der einen pflaumenfarbenen Vibrator im Fußraum vergisst.
Taminas Nacht wird zum Albtraum, als das Gerät erwacht. Es ist eine psychologische Waffe, gesteuert von einer KI, die ihre intimsten Daten im Darknet streamt.
In einer digitalisierten Welt bleibt Tamina nur eine Chance: purer, analoger Starrsinn, die Schatten der Nacht und die Pferdestärken ihrer alten Mercedes-Venus.
In der Kürze liegt die Würze, und was man auch als seitenstarken Thriller vermarkten hätte können, funktioniert auch als Kurzroman. Schnörkellos und auf den Punkt gebracht. Und dabei bietet STIMMUNGSVERKEHR so viel. Ja, die Idee ist beängstigend, aber ... gleichzeitig ist sie witzig, auf eine abgedrehte (und beängstigende Weise). Sex sells, KI auch ... aber beides ist mit Vorsicht zu genießen.
Roswitha Böhm ist ein spannender Kurzroman gelungen, mit einer sympathischen Protagonistin. Gut geschrieben und kurzweilig. Ein Thriller für zwischendurch und zum Nachdenken.
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Dienstag, 25. August 2026
Victoria Wlosok: Six must die (Rezension)
Es gibt kein Entkommen vor der Wahrheit
Durch einen Brand in einem Escape-Room hat Steffi alles verloren: ihren beliebten Blog, ihre Clique enger Freunde, und ihre Erinnerungen an die Nacht, in der einer von ihnen, der charismatische Matt, ums Leben gekommen ist. Jetzt, ein Jahr später, versucht Steffi immer noch verzweifelt, die Tragödie zu verarbeiten und herauszufinden, was genau geschehen ist. Als sie eine Einladung zu einem neuen Escape-Room bekommt, wittert sie schließlich eine Spur. Wieder vereint mit ihrer alten Clique, hofft sie auf Antworten auf viele ungeklärte Fragen, und auch die anderen haben ihre Gründe, warum sie der Einladung gefolgt sind. Als die Tür sich schließt, gibt es kein Entkommen mehr … nicht aus dem Raum, nicht voreinander, und nicht vor der Vergangenheit.
Durch einen Brand in einem Escape-Room hat Steffi alles verloren: ihren beliebten Blog, ihre Clique enger Freunde, und ihre Erinnerungen an die Nacht, in der einer von ihnen, der charismatische Matt, ums Leben gekommen ist. Jetzt, ein Jahr später, versucht Steffi immer noch verzweifelt, die Tragödie zu verarbeiten und herauszufinden, was genau geschehen ist. Als sie eine Einladung zu einem neuen Escape-Room bekommt, wittert sie schließlich eine Spur. Wieder vereint mit ihrer alten Clique, hofft sie auf Antworten auf viele ungeklärte Fragen, und auch die anderen haben ihre Gründe, warum sie der Einladung gefolgt sind. Als die Tür sich schließt, gibt es kein Entkommen mehr … nicht aus dem Raum, nicht voreinander, und nicht vor der Vergangenheit.
Montag, 24. August 2026
Roland Zingerle: Mordsgaudi in Fackenreuth (Hörbuch)(Rezension)
Ein bayerisches Dorf mit Hangover - Xaver Gottwalds Schädel brummt, als er nackt auf einer Kirchenbank erwacht. Was ist gestern beim jährlichen Frühlingserwachen-Fest nur passiert? Verkatert sieht sich der Dorfpolizist um und entdeckt ein Foto, das ihn glücklich in eindeutiger Pose mit einer wunderschönen Unbekannten zeigt. Verdammt, wieso kann er sich an nichts erinnern! Xaver macht sich auf den Weg zur Wache. Im Dorf herrscht blankes Chaos: Reifenspuren in der Kirche, bemalte Schweine auf dem Friedhof und Pinguine in Kühlregalen. Das war eine wilde Party, doch Xavers einziger Anhaltspunkt ist das Foto und er will die Frau unbedingt finden. Eine durchgeknallte Schnitzeljagd beginnt. Als sein Handy klingelt und auch noch ein Mord gemeldet wird, geht es erst richtig los. Denn niemand im Ort kann sich an etwas erinnern und Xaver will nicht nur den Mörder schnappen. Wo ist nur die hübsche Frau von dem Foto, mit der er so eine Mordsgaudi hatte?
Donnerstag, 20. August 2026
Dirk Dützer: Stirb mein Mädchen (Rezension)
Er folgt dir, doch du kannst dich nirgends verstecken …
36 Stunden lang war die Koblenzer LKA-Profilerin Helen Stein in der Gewalt eines grausamen Serienmörders, der bereits ein Dutzend junger Frauen brutal ermordet hat. Nackt und hilflos erwacht sie danach auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte. An die Zeit während ihrer Gefangenschaft kann sie sich nicht erinnern.
Damit sie sich von ihrem traumatischen Erlebnis erholen kann, lässt ihr Vorgesetzter sie vorübergehend in eine kleine Polizeiinspektion im Westerwald versetzen. Doch nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird eine Mädchenleiche gefunden. Helen wird klar, dass der Killer sie nicht wirklich gehenlassen hat und nun ein perfides Spiel mit ihr treibt …
Das Buch erschien bereits 2016 unter dem Titel DER SCHACHT.
36 Stunden lang war die Koblenzer LKA-Profilerin Helen Stein in der Gewalt eines grausamen Serienmörders, der bereits ein Dutzend junger Frauen brutal ermordet hat. Nackt und hilflos erwacht sie danach auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte. An die Zeit während ihrer Gefangenschaft kann sie sich nicht erinnern.
Damit sie sich von ihrem traumatischen Erlebnis erholen kann, lässt ihr Vorgesetzter sie vorübergehend in eine kleine Polizeiinspektion im Westerwald versetzen. Doch nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird eine Mädchenleiche gefunden. Helen wird klar, dass der Killer sie nicht wirklich gehenlassen hat und nun ein perfides Spiel mit ihr treibt …
Das Buch erschien bereits 2016 unter dem Titel DER SCHACHT.
Mittwoch, 19. August 2026
Helena Marchmont: Schleier aus Lügen (Hörbuch)(Rezension)
In Bunburry sollen schon bald die Hochzeitsglocken läuten! Mit der Unterstützung der renommierten Hochzeitsplanerin Elizabeth Ravensdale bereiten Alfie und Emma ihren großen Tag vor. Doch dann erschüttert ein grausamer Fund die Idylle: Eine Leiche wird entdeckt. Während die Polizei glaubt, den Täter gefunden zu haben, sind Alfie, Liz und Marge überzeugt, dass mehr hinter der Sache steckt – und nehmen die Ermittlungen selbst in die Hand. Gelingt es ihnen, die Wahrheit ans Licht zu bringen?
Es wird geheiratet, bzw.es wird (vermutlich) geheiratet werden. Aber vorher muss noch so einiges geplant werden. Und natürlich bedeutet dass auch im 21. Bunburry-Fall, dass es zu mehreren Verwicklungen kommt, denn ... es gibt traditionelle Verpflichtungen rund um das Brautpaar, und Interessenten gibt es genug. Ob Alfie und Emma wollen oder nicht. Aber natürlich ist das nur das normale Umfeld in Bunburry, einen Kriminalfall gibt es auch. Und natürlich ist alles cosy wie immer. Wer dem Bunburry-Trio bis hier die Treue gehalten hat wird nicht enttäuscht werden. Humorvoll und sehr cosy geht es an die Ermittlungen. Aber ich gebe zu, dass ich mehr als einmal überrascht wurde. Da denkt man, man weiß wer das Opfer sein wird, bzw. wer der Mörder ist, aber dann ist alles doch ganz anders. Und nicht uninteressant. Natürlich sorgt auch Uve Teschner für das gewohnte Bunburry-Feeling. SCHLEIER AUS LÜGEN bietet kurzweiligen CosyCrime. Amüsant und tatsächlich spannend, aber für die Nerven eine Wohltat. Eine Serie, die man gefahrlos überall hören kann. Und ja, mag sein, dass das Außergewöhnliche fehlt, aber jeder Teil ist wie eine Heimkehr zu Freunden.
Es wird geheiratet, bzw.es wird (vermutlich) geheiratet werden. Aber vorher muss noch so einiges geplant werden. Und natürlich bedeutet dass auch im 21. Bunburry-Fall, dass es zu mehreren Verwicklungen kommt, denn ... es gibt traditionelle Verpflichtungen rund um das Brautpaar, und Interessenten gibt es genug. Ob Alfie und Emma wollen oder nicht. Aber natürlich ist das nur das normale Umfeld in Bunburry, einen Kriminalfall gibt es auch. Und natürlich ist alles cosy wie immer. Wer dem Bunburry-Trio bis hier die Treue gehalten hat wird nicht enttäuscht werden. Humorvoll und sehr cosy geht es an die Ermittlungen. Aber ich gebe zu, dass ich mehr als einmal überrascht wurde. Da denkt man, man weiß wer das Opfer sein wird, bzw. wer der Mörder ist, aber dann ist alles doch ganz anders. Und nicht uninteressant. Natürlich sorgt auch Uve Teschner für das gewohnte Bunburry-Feeling. SCHLEIER AUS LÜGEN bietet kurzweiligen CosyCrime. Amüsant und tatsächlich spannend, aber für die Nerven eine Wohltat. Eine Serie, die man gefahrlos überall hören kann. Und ja, mag sein, dass das Außergewöhnliche fehlt, aber jeder Teil ist wie eine Heimkehr zu Freunden.
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Dienstag, 18. August 2026
Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein (Rezension)
In den schottischen Highlands herrscht tiefster Winter, und Westerbrae, ein Country-House wie aus dem Bilderbuch, ist von der Welt abgeschnitten - ideale Voraussetzung für eine prominente Londoner Theatergruppe, um ungestört ein neues Stück zu proben. Doch schon am ersten Morgen wird aus den Proben tödlicher Ernst: Joy Sinclair, die junge Autorin, wurde kaltblütig erdolcht. Und die Ortspolizei weigert sich, die Untersuchungen zu übernehmen. Ein Fall für Inspector Lynley von New Scotland Yard, stammen doch fast alle Beteiligten aus den ihm wohlvertrauten, besten Kreisen der englischen Gesellschaft. Aber er findet nur Fragen ohne Antworten, unausgesprochene Geheimnisse und Halbwahrheiten. Zum ersten Mal gerät Lynley mit den Prinzipien in Konflikt, die für ihn selbst die Welt bedeuten: den festgefügten Regeln der Oberschicht, der Tradition, Stolz und Familienbande mehr bedeuten als ein Menschenleben. Immer tiefer gerät er in ein Labyrinth aus zwischenmenschlichen Beziehungen, die weit in die Vergangenheit und hinauf in höchste Regierungskreise reichen. Doch die bittere Wahrheit hinter der blutigen Scharade entdeckt erst seine Assistentin, der Adel, Konventionen und Privilegien von Haus aus zutiefst suspekt sind.
Montag, 17. August 2026
Charlaine Harris: Vorübergehend tot (Rezension)
Eine gedankenlesende Kellnerin, ein gutaussehender Vampir – und ein Mord ...
Sookie Stackhouse ist Kellnerin in einer Kleinstadt in Louisiana. Sie ist ein zurückhaltender Mensch und geht selten aus. Denn sie hat ein Problem: Sie kann Gedanken lesen. Das ist anstrengend für sie und macht sie außerdem nicht gerade beliebt bei ihren Mitmenschen. Doch dann taucht Bill auf. Er ist groß, dunkel, attraktiv – und Sookie bekommt kein Wort mit von dem, was er denkt. Er scheint genau der Mann, auf den sie ihr Leben lang gewartet hat ... Doch auch Bill hat ein Problem: Er ist ein Vampir. Und er hat einen schlechten Ruf, denn er hängt meist mit einer ziemlich unheimlichen Clique herum, deren Mitglieder allesamt des Mordes verdächtigt werden. Als eine Kollegin von Sookie ermordet wird, bekommt sie Angst: Wird sie die Nächste sein?
Sookie Stackhouse ist Kellnerin in einer Kleinstadt in Louisiana. Sie ist ein zurückhaltender Mensch und geht selten aus. Denn sie hat ein Problem: Sie kann Gedanken lesen. Das ist anstrengend für sie und macht sie außerdem nicht gerade beliebt bei ihren Mitmenschen. Doch dann taucht Bill auf. Er ist groß, dunkel, attraktiv – und Sookie bekommt kein Wort mit von dem, was er denkt. Er scheint genau der Mann, auf den sie ihr Leben lang gewartet hat ... Doch auch Bill hat ein Problem: Er ist ein Vampir. Und er hat einen schlechten Ruf, denn er hängt meist mit einer ziemlich unheimlichen Clique herum, deren Mitglieder allesamt des Mordes verdächtigt werden. Als eine Kollegin von Sookie ermordet wird, bekommt sie Angst: Wird sie die Nächste sein?
Freitag, 14. August 2026
Kai Meyer: Die Bibliothek im Nebel (Rezension)
Sankt Petersburg, 1917. Der junge Bibliothekar Artur flieht vor den Schergen der Revolution, im Gepäck ein Manuskript, das ihn retten soll – und die Leben vieler anderer bedroht. Sein Ziel ist Leipzig, die Stadt der Bücher. Im legendären Graphischen Viertel will er seine große Liebe Mara wiedersehen, die dem Sohn eines reichen Verlegers versprochen ist.
Cote d’Azur, 1928. Das Mädchen Liette findet auf dem Dachboden des Luxushotels Château Trois Grâces die vergessenen Reisekisten russischer Familien, die während der Revolution ermordet wurden. Darin entdeckt sie ein altes, mit einem Schloss gesichertes Buch.
Dreißig Jahre später beauftragt Liette, mittlerweile Direktorin des Hotels, den Gentleman-Ganoven Thomas Jansen, mehr über die ehemalige Besitzerin des Buchs herauszufinden – eine Russin namens Mara. Die Spur führt zu einem Bibliothekar, der vor Jahren nach Leipzig kam, zu einer verlassenen Villa am Meer und der geheimnisvollen Bibliothek im Nebel
Cote d’Azur, 1928. Das Mädchen Liette findet auf dem Dachboden des Luxushotels Château Trois Grâces die vergessenen Reisekisten russischer Familien, die während der Revolution ermordet wurden. Darin entdeckt sie ein altes, mit einem Schloss gesichertes Buch.
Dreißig Jahre später beauftragt Liette, mittlerweile Direktorin des Hotels, den Gentleman-Ganoven Thomas Jansen, mehr über die ehemalige Besitzerin des Buchs herauszufinden – eine Russin namens Mara. Die Spur führt zu einem Bibliothekar, der vor Jahren nach Leipzig kam, zu einer verlassenen Villa am Meer und der geheimnisvollen Bibliothek im Nebel
Donnerstag, 13. August 2026
Roswitha Böhm: Das Stille Vermächtnis
"Merle ist blind - und sieht doch mehr als alle anderen. Ein uraltes Buch, ein nebeliger Morgen und ein Geheimnis, das die Zeit überdauert." Für Merle, die ihr Augenlicht schon früh verloren hat, ist die Welt der Bücher ein Ort der Zuflucht. Doch als sie gemeinsam mit Lennart, der selbst von seiner Vergangenheit gezeichnet ist, in ein uraltes Rätsel hineingezogen wird, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Legende. Was als harmlose Recherche beginnt, führt die beiden auf die Spuren einer Frau, deren Wissen so mächtig - und gefährlich - war, dass es vor Jahrhunderten versiegelt wurde. Während Merle und Lennart versuchen, die Puzzleteile zusammenzusetzen, werden sie selbst Teil eines Geheimnisses, das bis in die Gegenwart reicht. "Das stille Vermächtnis" ist ein atmosphärischer Mystery-Roman voller emotionaler Tiefe. Eine fesselnde Geschichte über Verlust, Vertrauen und den Mut, hinzusehen - selbst wenn das Licht längst erloschen ist. Ein atmosphärischer Schicksalsroman für Liebhabende tiefgründiger Geheimnisse und mystischer Erzählungen.
Mittwoch, 12. August 2026
Liz Nugent: Seltsame Sally Diamond (Rezension)
Entsorg mich mit dem Müll", sagte er immer. "Wenn ich sterbe, kannst du mich einfach mit dem Müll entsorgen."
Sally Diamond kann nicht verstehen, warum es seltsam sein soll, was sie getan hat. Sie hat doch einfach nur befolgt, was ihr Vater ihr aufgetragen hat. Aber plötzlich interessieren sich alle für die zurückgezogen lebende Frau: Medien, Polizei und eine unheilvolle Stimme aus ihrer Vergangenheit - an die sie keine Erinnerungen hat. Während sie nach und nach die Schrecken ihrer Kindheit versteht, entdeckt Sally zum ersten Mal wirklich die Welt. Sie findet neue Freunde, trifft weitreichende Entscheidungen und lernt, dass Menschen nicht immer meinen, was sie sagen. Doch wer ist der Fremde, der Sally Nachrichten schickt? Und warum scheint ihr Nachbar geradezu besessen von ihr zu sein? Ein Roman, der unter die Haut geht mit einer unvergesslichen Protagonistin.
Sally Diamond kann nicht verstehen, warum es seltsam sein soll, was sie getan hat. Sie hat doch einfach nur befolgt, was ihr Vater ihr aufgetragen hat. Aber plötzlich interessieren sich alle für die zurückgezogen lebende Frau: Medien, Polizei und eine unheilvolle Stimme aus ihrer Vergangenheit - an die sie keine Erinnerungen hat. Während sie nach und nach die Schrecken ihrer Kindheit versteht, entdeckt Sally zum ersten Mal wirklich die Welt. Sie findet neue Freunde, trifft weitreichende Entscheidungen und lernt, dass Menschen nicht immer meinen, was sie sagen. Doch wer ist der Fremde, der Sally Nachrichten schickt? Und warum scheint ihr Nachbar geradezu besessen von ihr zu sein? Ein Roman, der unter die Haut geht mit einer unvergesslichen Protagonistin.
Dienstag, 11. August 2026
Carolin Frey: Das Krähenzimmer (Hörbuch)(Rezension)
Es sollte der sicherste Ort der Welt sein. Das gemütliche Reetdachhaus hinter den Dünen, wo Lotta die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbrachte. Sie weiß genau, wo der Schlüssel liegt, wie die Krähen im Garten klingen. Hier will sie sich verstecken, hier wird sie niemand finden.
Doch anders als früher, als der Strand voller Touristen und alles bunt und lebendig war, scheint das Örtchen am Meer jetzt verwaist. Und auch im Haus ist etwas anders als früher. Lotta hat immer öfter das Gefühl, nicht allein zu sein. Jemand beobachtet sie. Jemand folgt ihr, wenn sie draußen ist. Jemand ist bei ihr, wenn sie schläft.
Lotta beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln. Was ist mit diesem Haus, das sie so gut kannte? Warum sind die Menschen so abweisend?
Als sie anfängt, Fragen zu stellen, setzt sich ein düsteres Bild zusammen. Das Haus in den Dünen scheint eine Geschichte zu haben, die es tief in sich bewahrt. Eine Wahrheit, verborgen in einem Tagebuch.
Dann erfährt Lotta von der jungen Frau, die vor ihr hier war. Die auch in diesem Haus wohnte. Die vor ihr hier gestorben ist…
Düstere Atmosphäre, vielschichtige Figuren, Gänsehaut – ein Leseerlebnis, das noch lange nachwirkt.
Doch anders als früher, als der Strand voller Touristen und alles bunt und lebendig war, scheint das Örtchen am Meer jetzt verwaist. Und auch im Haus ist etwas anders als früher. Lotta hat immer öfter das Gefühl, nicht allein zu sein. Jemand beobachtet sie. Jemand folgt ihr, wenn sie draußen ist. Jemand ist bei ihr, wenn sie schläft.
Lotta beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln. Was ist mit diesem Haus, das sie so gut kannte? Warum sind die Menschen so abweisend?
Als sie anfängt, Fragen zu stellen, setzt sich ein düsteres Bild zusammen. Das Haus in den Dünen scheint eine Geschichte zu haben, die es tief in sich bewahrt. Eine Wahrheit, verborgen in einem Tagebuch.
Dann erfährt Lotta von der jungen Frau, die vor ihr hier war. Die auch in diesem Haus wohnte. Die vor ihr hier gestorben ist…
Düstere Atmosphäre, vielschichtige Figuren, Gänsehaut – ein Leseerlebnis, das noch lange nachwirkt.
Montag, 10. August 2026
John Hendrix: Die Weltenerschaffer (Rezension)
John Ronald Reuel Tolkien [dʒɒn ˈɹɒnld ɹuːl ˈtɒlkiːn], CBE (* 3. Januar 1892 in Bloemfontein, Oranje-Freistaat; † 2. September 1973 in Bournemouth, England), war ein britischer Schriftsteller und Philologe. Sein Roman Der Herr der Ringe (The Lord of the Rings, 1954/55, auf Deutsch erschienen 1969/70) ist eines der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts und gilt als grundlegendes Werk für die moderne Fantasy-Literatur.
Tolkien, später Professor für englische Sprachwissenschaft an der Universität Oxford, hatte seit seiner Jugend an einer eigenen Mythologie gearbeitet, die auf eigens konstruierten Sprachen basierte und erst postum unter dem Titel Das Silmarillion erschien. Sowohl Der Herr der Ringe als auch das erfolgreiche Kinderbuch Der Hobbit (1937) spielen in dieser von Tolkien erfundenen Welt. Auch einige seiner sprach- und literaturwissenschaftlichen Beiträge wie der Essay Beowulf: The Monsters and the Critics (1936) gelten als wegweisend.
Tolkien, später Professor für englische Sprachwissenschaft an der Universität Oxford, hatte seit seiner Jugend an einer eigenen Mythologie gearbeitet, die auf eigens konstruierten Sprachen basierte und erst postum unter dem Titel Das Silmarillion erschien. Sowohl Der Herr der Ringe als auch das erfolgreiche Kinderbuch Der Hobbit (1937) spielen in dieser von Tolkien erfundenen Welt. Auch einige seiner sprach- und literaturwissenschaftlichen Beiträge wie der Essay Beowulf: The Monsters and the Critics (1936) gelten als wegweisend.
Freitag, 7. August 2026
Jochen Mariss: Tage am Fluss (Hörbuch) (Rezension)
Manchmal muss man gegen den Strom schwimmen, um bei sich anzukommen!
An einem heißen Sommertag strandet ein junger Mann bei der Fährfrau Sara Harmsen und bringt all ihre sorgsam errichteten Mauern ins Wanken. Ein Hörbuch über alte Wunden und den Mut, sich wieder auf das Leben einzulassen.
Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die das Dorf Erlengrund mit dem Rest der Welt verbindet. Mit sieben Hühnern, drei Schafen und der Hündin Luna lebt sie in einem abgelegenen Haus am Fluss. Eines Tages taucht auf Saras Fähre ein junger Mann mit einer Kopfverletzung auf, Leon. Sara verarztet den jungen Mann und versteckt ihn bei sich. Dafür verlangt sie, dass er ihr bei den Arbeiten rund um ihr Haus hilft. Beim Scheren der Schafe, bei der Reparatur des Hühnerstalls und beim Sensen der Obstwiese kommen sich Sara und Leon zögerlich näher und bringen den Mut auf, sich ihren alten Wunden zu stellen. Und sie teilen ihre Liebe zur Natur und die Sorge um unseren Planeten. Als die beiden sich gegen eine geplante Brücke wenden, die Saras Fähre bedroht, sehen sie sich Anfeindungen und Übergriffen aus dem Dorf ausgesetzt. Und dann tritt auch noch der Fluss über die Ufer …
An einem heißen Sommertag strandet ein junger Mann bei der Fährfrau Sara Harmsen und bringt all ihre sorgsam errichteten Mauern ins Wanken. Ein Hörbuch über alte Wunden und den Mut, sich wieder auf das Leben einzulassen.
Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die das Dorf Erlengrund mit dem Rest der Welt verbindet. Mit sieben Hühnern, drei Schafen und der Hündin Luna lebt sie in einem abgelegenen Haus am Fluss. Eines Tages taucht auf Saras Fähre ein junger Mann mit einer Kopfverletzung auf, Leon. Sara verarztet den jungen Mann und versteckt ihn bei sich. Dafür verlangt sie, dass er ihr bei den Arbeiten rund um ihr Haus hilft. Beim Scheren der Schafe, bei der Reparatur des Hühnerstalls und beim Sensen der Obstwiese kommen sich Sara und Leon zögerlich näher und bringen den Mut auf, sich ihren alten Wunden zu stellen. Und sie teilen ihre Liebe zur Natur und die Sorge um unseren Planeten. Als die beiden sich gegen eine geplante Brücke wenden, die Saras Fähre bedroht, sehen sie sich Anfeindungen und Übergriffen aus dem Dorf ausgesetzt. Und dann tritt auch noch der Fluss über die Ufer …
Donnerstag, 6. August 2026
Oliver Pötzsch: Der Totengräber und der Orden des Teufels (Rezension)
Tödliche Rituale im Wien der Jahrhundertwende
Ein blutiges Ritual erschüttert das vornehme Wien des Jahres 1896: Bei einer vermeintlich satanistischen Messe wurde eine junge Frau bestialisch ermordet – ihre Kehle durchgeschnitten, Zunge und Herz fehlen. Als Inspektor Leopold von Herzfeldt mit den Ermittlungen beauftragt wird, stößt er auf eine Freimaurer-Loge. Aber hat er es wirklich mit Teufelsanbetung zu tun? Der Totengräber Augustin Rothmayer, empört über eine Grabschändung auf dem Zentralfriedhof, bietet ihm seine Hilfe an. Gemeinsam mit Herzfeldts Verlobter, der scharfsinnigen Reporterin Julia Wolf, und dem aufstrebenden Nervenarzt Dr. Sigmund Freud folgen sie einer Spur, die sie in die Abgründe der Wiener Gesellschaft führt – wo hinter okkulten Ritualen und antisemitischen Geheimbünden eine Ideologie heranwächst, die Jahrzehnte später die Welt ins Verderben stürzen wird.
Ein blutiges Ritual erschüttert das vornehme Wien des Jahres 1896: Bei einer vermeintlich satanistischen Messe wurde eine junge Frau bestialisch ermordet – ihre Kehle durchgeschnitten, Zunge und Herz fehlen. Als Inspektor Leopold von Herzfeldt mit den Ermittlungen beauftragt wird, stößt er auf eine Freimaurer-Loge. Aber hat er es wirklich mit Teufelsanbetung zu tun? Der Totengräber Augustin Rothmayer, empört über eine Grabschändung auf dem Zentralfriedhof, bietet ihm seine Hilfe an. Gemeinsam mit Herzfeldts Verlobter, der scharfsinnigen Reporterin Julia Wolf, und dem aufstrebenden Nervenarzt Dr. Sigmund Freud folgen sie einer Spur, die sie in die Abgründe der Wiener Gesellschaft führt – wo hinter okkulten Ritualen und antisemitischen Geheimbünden eine Ideologie heranwächst, die Jahrzehnte später die Welt ins Verderben stürzen wird.
Mittwoch, 5. August 2026
Michael Thode: Blaues Feuer (Hörbuch)(Rezension)
Dr. Kristina Sabo ist etwas gelungen, von dem andere Forscher nur träumen: In der Arktis hat sie ein leuchtendes Bakterium entdeckt – eine wissenschaftliche Sensation, die den weltweiten Energieverbrauch drastisch senken könnte. Um weitere Proben zu sichern, sticht ein Forschungsschiff in See, an Bord Kristina und der Elitesoldat Yorick Vard. Er ist auf verdeckte Operationen spezialisiert, und sein Auftrag lautet: die Mission um jeden Preis zu schützen. Je weiter sie in das Nordpolarmeer vordringen, desto mehr gerät die Fahrt außer Kontrolle. Ein aufziehender arktischer Sturm, Sabotageakte an Bord und unerklärliche Zwischenfälle bedrohen nicht nur die Forschung, sondern auch das Leben der Crew.
In Hamburg erkennt Kristinas Kollege José Ruiz Fernández unterdessen, welche Gefahr tatsächlich hinter der Entdeckung steckt. Denn ein einziger Fehler kann eine ungeahnte Kettenreaktion auslösen – und eine Entwicklung in Gang setzen, die alles in den Abgrund reißen könnte.
In Hamburg erkennt Kristinas Kollege José Ruiz Fernández unterdessen, welche Gefahr tatsächlich hinter der Entdeckung steckt. Denn ein einziger Fehler kann eine ungeahnte Kettenreaktion auslösen – und eine Entwicklung in Gang setzen, die alles in den Abgrund reißen könnte.
Dienstag, 4. August 2026
Annette Marie: Ein Druide und ein Wodka (Hörbuch)(Rezension)
Ich habe bei meiner Mathe-Abschlussprüfung geschummelt, fahre regelmäßig bei Gelb über die Ampel und erzähle allen, wie heiß meine besten Freunde sind – aber als Barkeeperin einer Gilde muss ich zum Glück keine Heilige sein. Doch all das macht mich nicht wirklich böse. Bei einem gewissen dunklen Druiden/gesuchten Kriminellen/widerwilligen Freund sieht das schon anders aus. Er ist ein Schwarzmagier, ein Entführer, ein Mörder. Und er steht kurz davor, sich mit einem Blutbad an seiner Erzfeindin zu rächen – wenn ich ihn nicht aufhalte. Doch wer ist gut und wer ist böse, und was, wenn ich mich am Ende für die falsche Seite entscheide?
Ich bin ein großer Fan der Spellbound-Reihe (egal ob es sich um die Originalreihe oder das Spinoff handelt), aber EIN DRUIDE UND EIN WODKA ist das erste Hörbuch der Reihe ... und zumindest kann ich dann der Serie etwas neues hinzufügen, denn im Großen und Ganzen wiederhole ich mich in meiner Meinung. Weil ... ich einfach die Art der Autorin mag. Also ... das Hörbuch wird von Yeşim Meisheit in Szene gesetzt und ich muss sagen ...es passt. Sie verkörpert Tori sehr authentisch, sehr glaubwürdig und ich nehme ihr die Rolle ab. Emotional, wenn es sein muss, humorvoll, an den passenden Stellen. Eine gute Wahl für das Hörbuch. Sie hat mich gut unterhalten. Und Annette Marie? Sie auch. Vielleicht ist dieser Teil der Reihe der bisher heftigste. Große Gefühle, große Dramen, viel Action. Das wird hier geboten und als Leser/Hörer wird man sehr auf die Folter gespannt. Es wird spannend bis zum Schluss und wohl auch sehr brutal, in einem Maße, wie ich mich nicht erinnern kann, dass er vorher schon so war. Und ich spreche nicht vom Killen einiger Monster. Tatsächlich ein echter Pageturner (keine Ahnung wie das Äquivalent beim Hörbuch heißt). Abgesehen davon ... wer die Reihe kennt, bekommt trotzdem das was zu erwarten ist, aber eben noch viel mehr. Vielleicht der beste Band, wobei ich die anderen nicht schlecht machen möchte. Aber ... es geht zur Sache ... und das mehr oder weniger offene Ende lässt Großes erwarten. Hoffentlich übernimmt sich die Autorin nicht.
Ach ja... Alchemie und ein Amaretto (Teil 5) gibt es hier.
Ich bin ein großer Fan der Spellbound-Reihe (egal ob es sich um die Originalreihe oder das Spinoff handelt), aber EIN DRUIDE UND EIN WODKA ist das erste Hörbuch der Reihe ... und zumindest kann ich dann der Serie etwas neues hinzufügen, denn im Großen und Ganzen wiederhole ich mich in meiner Meinung. Weil ... ich einfach die Art der Autorin mag. Also ... das Hörbuch wird von Yeşim Meisheit in Szene gesetzt und ich muss sagen ...es passt. Sie verkörpert Tori sehr authentisch, sehr glaubwürdig und ich nehme ihr die Rolle ab. Emotional, wenn es sein muss, humorvoll, an den passenden Stellen. Eine gute Wahl für das Hörbuch. Sie hat mich gut unterhalten. Und Annette Marie? Sie auch. Vielleicht ist dieser Teil der Reihe der bisher heftigste. Große Gefühle, große Dramen, viel Action. Das wird hier geboten und als Leser/Hörer wird man sehr auf die Folter gespannt. Es wird spannend bis zum Schluss und wohl auch sehr brutal, in einem Maße, wie ich mich nicht erinnern kann, dass er vorher schon so war. Und ich spreche nicht vom Killen einiger Monster. Tatsächlich ein echter Pageturner (keine Ahnung wie das Äquivalent beim Hörbuch heißt). Abgesehen davon ... wer die Reihe kennt, bekommt trotzdem das was zu erwarten ist, aber eben noch viel mehr. Vielleicht der beste Band, wobei ich die anderen nicht schlecht machen möchte. Aber ... es geht zur Sache ... und das mehr oder weniger offene Ende lässt Großes erwarten. Hoffentlich übernimmt sich die Autorin nicht.
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Montag, 3. August 2026
Michael Crichton: Timeline (Rezension)
An der idyllischen Dordogne in Frankreich liegt das Ausgrabungscamp des amerikanischen Geschichtsprofessors Edward Johnston. Hier bekämpften sich Engländer und Franzosen Mitte des 14. Jahrhunderts während des Hundertjährigen Krieges, und die vier Ruinen – zwei Festungen, eine Mühle und ein Kloster – sind für Johnston und seine Studenten ein ideales Betätigungsfeld. Eines Tages kommt Professor Johnston ein unheimlicher Verdacht: Könnte es sein, dass die amerikanische High-Tech-Firma ITC, die sein Forschungsprojekt seit Jahren großzügig unterstützt, eine Zeitmaschine entwickelt hat und damit bereits in die Vergangenheit gereist ist? Wie sonst ist die Genauigkeit eines Aufrissplans des Klosters zu erklären, der ihm aus Amerika in die Hände gespielt wurde? Wutentbrannt fährt Johnston in die USA. Nur wenige Tage später erreicht ein erregter Anruf das Camp: Der Professor sei ins Mittelalter gereist, und seine Studenten würden dringend gebeten, ihn von dort zurückzuholen. Auf den Wissenschaftshistoriker Chris, die Architektin Katherine und den Alltagshistoriker André wartet die Begegnung mit einer sensationellen Maschinerie, die die Erfüllung eines uralten Menschheitstraum in greifbare Nähe rückt – und eine Reise zurück in eben die Zeit, an deren Erforschung sie schon seit Jahren arbeiten. Die Verlockung, sie hautnah zu erleben – und dabei den Professor zu retten – ist größer als jede Angst...
Samstag, 1. August 2026
Martina Wildner: Letizia und der unheimliche Fluch (Rezension)
Wilma Malatesta lebt in einer morbiden Villa an einem malerischen See. Dort begegnet sie dem seltsamen Mädchen Letizia, die behauptet, bald sterben zu müssen, weil ein Fluch auf ihrer Familie liege. Wilma glaubt nicht an Spuk. Doch je tiefer sie forscht, desto nebliger werden die Geheimnisse um die mysteriöse Familie Lombroso. Bis Wilma selbst um ihr Leben fürchten muss.
LETIZIA UND DER UNHEIMLICHE FLUCH ist ein atmosphärischen Gruselroman, der unterschwellige Spannung, Geheimnisse und eine Prise Übernatürliches gekonnt miteinander verbindet. Und dabei wirkt die Erzählweise sehr unaufgeregt. Der Roman lebt von dem was nicht passiert, aber passieren könnte und erinnert vom Stil her ein bisschen an Shirley Jackson, wenn auch auf kindgerechte Art und Weise. Mit ihrem Schauplatz, der düsteren Villa und der neblige See, schafft Martina Wildner eine dichte, unheimliche Atmosphäre und zeigt ein Italien, weitab von jeglicher Ferienromantik. Die Autorin versteht es, Spannung langsam aufzubauen und immer wieder überraschende Wendungen einzubauen, ohne dabei die Leser zu überfordern.
Auch die Figuren sind überzeugend gestaltet. Wilma ist eine mutige und neugierige Protagonistin, deren Zweifel und Entdeckungen nachvollziehbar wirken. Letizia bleibt lange geheimnisvoll, was den Reiz der Geschichte zusätzlich steigert. Themen wie Freundschaft, Mut und der Umgang mit Angst verleihen dem Roman neben der Spannung auch emotionale Tiefe. Die Sprache ist leicht verständlich und richtet sich vorrangig an Jugendliche ab etwa 11 Jahren. Aber wer sagt, dass man das Buch nicht auch als Erwachsener lesen kann und darf. Kurzweilige Unterhaltung schadet (fast) keinem Alter. Actionreichen Horror wird man hier vermissen, aber die Stimmung von der LETIZIA UND DER UNHEIMLICHE FLUCH verbreiten, ist um einiges besser und auch für jene, die sich eher an ruhigen Momenten erfreuen. Vielleicht ein bisschen schade, dass das Ende dann doch sehr plötzlich und unerwartet kommt.
LETIZIA UND DER UNHEIMLICHE FLUCH ist ein atmosphärischen Gruselroman, der unterschwellige Spannung, Geheimnisse und eine Prise Übernatürliches gekonnt miteinander verbindet. Und dabei wirkt die Erzählweise sehr unaufgeregt. Der Roman lebt von dem was nicht passiert, aber passieren könnte und erinnert vom Stil her ein bisschen an Shirley Jackson, wenn auch auf kindgerechte Art und Weise. Mit ihrem Schauplatz, der düsteren Villa und der neblige See, schafft Martina Wildner eine dichte, unheimliche Atmosphäre und zeigt ein Italien, weitab von jeglicher Ferienromantik. Die Autorin versteht es, Spannung langsam aufzubauen und immer wieder überraschende Wendungen einzubauen, ohne dabei die Leser zu überfordern.
Auch die Figuren sind überzeugend gestaltet. Wilma ist eine mutige und neugierige Protagonistin, deren Zweifel und Entdeckungen nachvollziehbar wirken. Letizia bleibt lange geheimnisvoll, was den Reiz der Geschichte zusätzlich steigert. Themen wie Freundschaft, Mut und der Umgang mit Angst verleihen dem Roman neben der Spannung auch emotionale Tiefe. Die Sprache ist leicht verständlich und richtet sich vorrangig an Jugendliche ab etwa 11 Jahren. Aber wer sagt, dass man das Buch nicht auch als Erwachsener lesen kann und darf. Kurzweilige Unterhaltung schadet (fast) keinem Alter. Actionreichen Horror wird man hier vermissen, aber die Stimmung von der LETIZIA UND DER UNHEIMLICHE FLUCH verbreiten, ist um einiges besser und auch für jene, die sich eher an ruhigen Momenten erfreuen. Vielleicht ein bisschen schade, dass das Ende dann doch sehr plötzlich und unerwartet kommt.
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