Dienstag, 15. Oktober 2019

Der deutsche Buchpreis 2019 geht an ...

Herkunft (Saša Stanišić)
Ich habe die Bücher des Deutschen Buchpreises bereits vorgestellt, ich muss also den Klappentext nicht wiederkauen (auch wenn ich gerne und oft das eine oder andere Buch ständig und immer wieder vorstelle, mit Klappentext und Cover und allem was da zu gehört)
Mehr zum Buch gibt es hier.
Ich habe das Buch nicht gelesen, ich werde es auch nicht tun. Anders als im letzten Jahr habe ich auch kein einziges der nominierten Bücher gelesen und so wie es bisher aussieht spricht mich auch keines (nach wie vor) davon an.
Ich habe mir auch ernsthaft überlegt, ob ich den Gewinner des Buchpreises überhaut erwähnen sollte. Aber nachdem ich bereits die Long- und die Shortlist des Buchpreises genannt habe findet der Buchpreis (auch wenn ich das Buch so gar nicht kenne, und den Autor nebenbei bemerkt auch nicht) hiermit sein würdiges Ende (nehme ich an)

Samstag, 12. Oktober 2019

J. J. Preyer: Sherlock Holmes und das Geheimnis der Mrs. Hudson (Rezension)

Etwas stimmt nicht mit Mrs Hudson, der Hauswirtin von Sherlock Holmes und Dr. Watson.
Sie verbrennt den Frühstücksspeck, versalzt das Essen und – ja, so peinlich es ist, es zu erwähnen – sie trinkt heimlich. 
Holmes muss das Geheimnis um Mrs Hudson lösen, das mit einem Giftmord, einem pornographischen Buch und einem mysteriösen Gasthaus an der Themse zu tun hat, unterstützt von seinem treuen Freund Watson.
Auch wenn Arthur Conan Doyle tot ist, so lebt seine Schöpfung Sherlock Holmes weiter und zahlreiche Autoren haben eigene Geschichten um den Meisterdetektiv geschaffen und lassen ihn so weiterleben.
(Fernsehserien und Spielfilme helfen ebenso dabei die Unsterblichkeit Holmes zu festigen, das aber nur nebenbei bemerkt).

Sonntag, 6. Oktober 2019

Arthur Conan Doyle: Sherlock Holmes (Rezension)

Dieses Buch enthält sechs Geschichten rund um den Meisterdetektiv.
Ein Skandal in Böhmen: Am Abend des 20. März 1888 wird Sherlock Holmes von seinem Freund Doktor Watson in der 221B Baker Street besucht. Holmes hat zuvor ein ominöses Schreiben bekommen. Kurz darauf trifft der Klient ein. Holmes kann ihn früh als den amtierenden König von Böhmen und Mähren identifizieren, obwohl der Klient seine wahre Identität ursprünglich geheim halten wollte. Der Fall ist schnell erklärt. Der König von Böhmen beabsichtigt zu heiraten, fürchtet jedoch, dass seine ehemalige Geliebte Irene Adler dagegen wirken will, indem sie eine Fotografie publik macht, auf der sie beide zu sehen sind, wodurch die ehemalige Romanze der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Holmes soll diese Fotografie nun beschaffen. Mehrere Versuche, seitens des Königs durch Einbrecher an die Fotografie zu gelangen, schlugen fehl.

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Douglas Adams/James Goss: Doktor Who und die Krikkit-Krieger (Rezension)

Der Doktor hat Romana versprochen, sie mit zum Ende des Universums zu nehmen. Ihre Erwartung ist also hoch - und wird bitter enttäuscht, als er sie nur zu einem Cricket-Spiel bringt. Doch während der Siegeszeremonie tauchen plötzlich 11 Gestalten in weißen Uniformen mit spitzen geschlossenen Helmen auf und schwingen schlägerförmige Waffen, die tödliche Lichtblitze verschießen. Die Krikkit-Roboter sind zurück.
Millionen Jahre zuvor hatten die Bewohner von Krikkit erfahren, dass sie nicht alleine im Universum sind (was sie bis dahin fest glaubten) - und beschlossen, die Realität ihrer Weltsicht anzupassen. So begann der erste Krikkit-Krieg, mit dem Ziel, alle Lebensformen im Universum auszulöschen. Nach einem langen, blutigen Kampf gelang es den Timelords schließlich, den Planeten Krikkit in einem Zeitlupenfeld einzuschließen, ein Gefängnis, das nur mit Hilfe eines Wicket-Schlüssels geöffnet werden kann, einem Gerät, das (zumindest in den Augen eines Menschen) wie ein übergroßer Cricket-Stab aussieht und sich aus fünf Teilen zusammensetzt.
Nun beginnt für Romana und den Doktor eine wilde Verfolgungsjagd quer durch die Galaxis in dem verzweifelten Versuch, die Krikkit-Krieger aufzuhalten und zu verhindern, dass sie alle fünf Teile des Schlüssels ausfindig machen und zusammensetzen, um ihr Volk zu befreien - was fatale Folgen hätte für das Leben, das Universum und den ganzen Rest ...

Dienstag, 1. Oktober 2019

Jodi Taylor: Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv (Rezension)

Madeleine „Max“ Maxwell wollte Archäologin werden, um Abenteuer zu erleben, unfassbare Entdeckungen zu machen und gelegentlich die Welt zu retten. Doch die Wirklichkeit holt sie ein: Archäologen verbringen ihre Zeit in Museen zwischen staubigen Büchern und noch staubigeren Fundstücken, die niemanden interessieren. Da erhält sie ein besonderes Jobangebot. Wenn sie die Zusatzausbildung übersteht – und die wenigsten tun das – wird sie Abenteuer erleben, die jene von Indiana Jones wie einen Sonntagsspaziergang aussehen lassen. Und wenn sie überlebt, wird sie wenigstens ein paar Mal die Welt retten …
Kurzweilig, spannend, ein bisschen abgedreht. So könnte man Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv beschreiben. Zeitreisegeschichten erfreuen sich großer Beliebtheit und so besteht natürlich die Gefahr, dass man sich ständig wiederholt und das Zeitreisen an sich eher uninteressant wird.