Donnerstag, 15. August 2019

Trenton Lee Stewart: Secret Keepers 1 - Zeit der Späher (Rezension)

In Rubens Heimatstadt herrscht der Schatten, ein mysteriöser und boshafter Mann. Seine Späher kontrollieren alles und jeden. Sie haben es auch auf die geheimnisvolle Taschenuhr abgesehen, die Reuben gefunden hat. Wenn man sie auf genau zwölf Uhr stellt und aufzieht, wird ihr Träger unsichtbar. Ruben macht sich das zunutze und verfolgt eine Spur bis zum Leuchtturm Point William. Dort lernt er Penny kennen, mit der er sich auf Schatzsuche in den alten Schmugglertunneln begibt. Doch sie finden keinen Schatz, sondern erfahren etwas viel Unglaublicheres: Es gibt noch eine zweite Uhr, und wer beide Uhren besitzt, kann nichts Geringeres als Unsterblichkeit erlangen. Ruben wird mit einem Schlag klar, wer im Besitz der zweiten Uhr sein muss.
Auf den ersten Seiten fühlte ich mich etwas an DER GOLDENE KOMPASS (und Fortsetzungen) erinnert, aber dieses Gefühl hielt nicht lange an, denn Secret Keepers geht in eine ganz andere Richtung.
Es gibt ein interessantes Artefakt, eine sympathische Hauptperson (Ruben) und zahlreiche nette Nebencharaktere und natürlich Bösewichte und zwielichte Gestalten.
Am Anfang braucht man etwas, um Rubens Welt zu erkennen, aber es ist (fast) unsere (mit leichten Abänderungen).
Secret Keepers mag ein Kinderbuch sein, aber auch ich hatte meinen Spaß und so kann ich eigentlich nur eine negative Sache erwähnen: Das Buch hört genau dann auf, wenn es am Spannendsten ist.
Man muss einfach weiterlesen (und das kann man auch, da Teil zwei zeitgleich erschienen ist).

Als Fazit kann ich sagen: Hinter einem ansprechenden Cover verbirgt sich eine liebenswerte, spannende und etwas düstere Geschichte um einen jungen Helden ...
Ich hoffe, dass einige Personen, die bisher eher im Hintergrund agierten, noch stärker in den Vordergrund treten (aber auf der anderen Seite bin ich mir sicher, dass das passieren wird)
Lesenswert für Personen ab 10...

Montag, 5. August 2019

Judith Rossell: Stella Montgomery und die magischen Bilder von Wakestone Hall (Rezension)

In was für einem seltsamen Internat Stella gelandet ist. Irgendetwas stimmt hier nicht. Wer zur Strafe ins Zimmer der Direktorin gehen muss, kommt seltsam verändert wieder heraus. Zum Glück freundet sich Stella schon bald mit Ottilie an. Doch dann ist Ottilie plötzlich verschwunden. Kurz zuvor war sie ins Zimmer der Direktorin geschickt worden …
Der dritte Teil einer Serie, und der erste den ich gelesen habe ...
aber: Ich fand schnell in die Geschichte hinein und hatte nicht das Gefühl, irgend etwas aus den vorangegangenen Bänden wissen zu müssen.
Allerdings hatte ich Schwierigkeiten mich in die Geschichte hinein zu versetzen. Anfangs habe ich mich etwas gelangweilt, das Internatleben war uninteressant geschildert und es dauerte einige Zeit bis so etwas wie Spannung auftauchte. Aber das Warten hat sich gelohnt, denn am Ende wurde eine spannende, unterhaltsame Geschichte erzählt, mit magischen Momenten und kleinen Überraschungen.
Während des ersten Drittels war ich der Meinung, dass man das Buch lesen kann, aber nicht muss und es weit bessere dieser Art gibt. Erst danach wurde ich bekehrt und habe die Geschichte (und die Charaktere) lieb gewonnen.
Auf was ich allerdings wirklich verzichten hätte können waren die Bilder. Sie haben mich nicht angesprochen und ich fand sie auch nicht unbedingt passend. Darauf hätte man durchaus verzichten können.
Aber man kann sie ignorieren, den Lesespaß stören sie nicht.

Ich habe auch vor die beiden Vorgänger zu lesen und hoffe, dass die Geschichte um Stella Montgomery noch nicht beendet ist (auch wenn die magischen Bücher als Ende einer Trilogie bezeichnet werden)

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