Freitag, 18. September 2020

Florian Clever: Mesrée (Gesamtausgabe) (Rezension)

 In den letzten Tagen war es ruhig auf diesem Blog, nicht lange aber es ist doch etwas ungewöhnlich gewesen. Aber hin und wieder darf ich mir auch einen kleinen Urlaub gönnen ... und in dieser Zeit ist es nicht so leicht zu bloggen ... und ich habe es nicht geschafft entsprechende Beiträge vorzubereiten. Aber jetzt geht es gewohnt weiter, fast täglich eine Rezension ...

Bevor ich mich aber zu Mesrée äußere: Wen interessiert wo ich war: Westdeutschland - Von München nach München.

Und nun zu Mesrée, der Gesamtausgabe. Die Gesamtausgabe enthält die beiden in sich abgeschlossenen Bände "Die Stadt der Stillen Wasser" und "Die Stadt der Stillen Feuer"

Die Stadt der Stillen Wasser
Die Stadt Mesrée leidet unter einer langen Dürre. Schlimmer noch, ein kriegerisches Wüstenvolk zieht gegen die stolzen Mauern. Während die Eliten Mesrées zittern, kommt der Ratsschreiber Sajit mit einer mythischen Macht in Berührung. Einer Macht, die Mesrée nun dringend braucht, denn auch hinter dem Angriff der Wüstensöhne steckt mehr, als das Auge zunächst sieht. Sajit aber fühlt sich als Sandkorn in dem Sturm, der über seine Heimat hereinbricht. Er will keine Macht, er will nur Misha retten, seine Geliebte.

Die Stadt der Stillen Feuer
25 Jahre nach dem Angriff wilder Wüstenstämme geißelt eine neue Krise die Stadt Mesrée: Der Monsun scheint endlos, eine Sintflut droht. Schlimmer noch, ein mysteriöser Schatten geht um – Häuser brennen, Menschen verschwinden. Der Stadtherr Sajit sieht seiner Pensionierung entgegen. Doch die Zielgerade zum ruhigen Lebensabend wird für ihn zur Hölle auf Erden. Kann Sajit Mesrée ein zweites Mal vor dem Untergang retten?

Geschichten wie in 1001 Nacht werden versprochen, aber auch wenn orientalisches Feeling verbreitet wird dauert es doch, bis man sich an die magischen Nächte aus 1001 Nacht erinnert fühlt. Beim zweiten Teil dauert es noch länger als beim ersten. Dabei sind die Geschichten nicht schlecht. Ich habe lange auf Magie und mystische Wesen warten müssen, aber ich durfte mit Erstaunen feststellen, dass ich mich (zumindest im ersten Band) gut unterhalten habe und es nicht langweilig wurde. 
Die Stadt der Stillen Feuer ist etwas schwächer als der Vorgänger, man braucht lange um in die Handlung hineinfinden zu können (und es ist tatsächlich nicht von Bedeutung ob man Die Stadt der Stillen Wasser vorher gelesen hat). 
Beide Bücher legen im zweiten Teil stark an Fahrt zu und beide Teile werden sehr actionlastig. Das entschädigt auch für den langweilenden Anfang des zweiten Buchs. 
Die Charakterentwicklung ist nachvollziehbar, es gibt einige unterhaltsame Szenen (vor allem während der zahlreichen Ratssitzungen, die nicht so langweilig klingen wie man vermuten mag) und auch die Stadt wird gut beschrieben.

Mesrée ist vielleicht nicht ganz so fantastisch wie die Geschichten aus 1001 Nacht, aber gute Unterhaltung wird geboten. 

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