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Posts für Suchanfrage Mikael Lundt werden nach Datum sortiert angezeigt. Nach Relevanz sortieren Alle Posts anzeigen
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Freitag, 1. Juli 2022
Mittwoch, 29. Juni 2022
Mikael Lundt: Aeterna (Rezension)
Seit Äonen schlummerte es im Verborgenen – nun droht seine finstere Macht alles zu verschlingen!
Noch hat er keine Ahnung, dass die Quelle der mysteriösen Teilchen mächtige Beschützer hat: AETERNA – eine verschworene Gemeinschaft, die seit Jahrtausenden das Geheimnis der schwarzen Flamme bewacht. Nun, da die Kräfte des Artefakts entfesselt wurden, kann AETERNA nicht länger im Verborgenen agieren.
Nicht nur Dr. Slovak spürt den Hinweisen auf das drohende Unheil nach, auch die Interpol-Sektenjägerin Isabella Cassini nimmt die Fährte des geheimen Zirkels auf. Bald finden sich Slovak und Cassini im Herzen einer düsteren Verschwörung wieder – und müssen sich gegen Widersacher behaupten, die keine Skrupel kennen. Es beginnt ein Kampf gegen die Zeit und gegen die Besessenheit eines Kultes, der bereit ist, für seine unheiligen Ziele alles Leben auf Erden zu riskieren.
Ich mag den Stil von Mikael Lundt, und auch wenn ich von Rekursion etwas enttäuscht war, so hat mich Aeterna wieder entschädigt, denn ich habe all das bekommen, was mir an dem Autor gefällt: Eine abstruse Geschichte mit wissenschaftlichem Hintergrund (von dem ich allerdings nicht sagen kann wie gut er recherchiert ist ... für mich klingt es stimmig und selbst wenn dabei sehr viel künstlerische Freiheiten dabei sein sollten, und das sind sie auf jeden fall, sogar für einen Laien wie mich erkenntlich, dann wurde ich gut unterhalten), interessante Charaktere (darunter natürlich auch einige skurrile Nebenfiguren) und eine spannende Handlung, die nicht sofort offenbart wohin sie führen wird. Und natürlich gibt es einige Überraschungen.
Im Unterschied zu REKURSION langweilte mich das wissenschaftliche "Gelaber" aber nicht, zumal es sich gut in die Geschichte einfügte. Die Handlung konnte überzeugen und Lundt schafft es immer wieder mich zu überraschen (auch wenn ich damit rechnen muss, aber wenn man denkt, man weiß worauf der Autor hinaus will, kommt noch eine ganz andere Wendung).
Und das Ende ist durchaus Popcorn-Kino.
Mikael Lundt bietet mit Aeterna einen kreativen, pseudoreligiösen Science-Thriller mit gut ausgearbeitetem Hintergrund, überzeugenden Charakteren und viel Wissenschaft für Nerds (aber nicht so viel, dass jeder Nichtwissenschaftsodertechnikfan dabei aussteigen würde).
In meinen Augen handelt es sich hier um einen Autor, der mehr Beachtung verdienen würde (das muss auch einmal gesagt werden)
Noch hat er keine Ahnung, dass die Quelle der mysteriösen Teilchen mächtige Beschützer hat: AETERNA – eine verschworene Gemeinschaft, die seit Jahrtausenden das Geheimnis der schwarzen Flamme bewacht. Nun, da die Kräfte des Artefakts entfesselt wurden, kann AETERNA nicht länger im Verborgenen agieren.
Nicht nur Dr. Slovak spürt den Hinweisen auf das drohende Unheil nach, auch die Interpol-Sektenjägerin Isabella Cassini nimmt die Fährte des geheimen Zirkels auf. Bald finden sich Slovak und Cassini im Herzen einer düsteren Verschwörung wieder – und müssen sich gegen Widersacher behaupten, die keine Skrupel kennen. Es beginnt ein Kampf gegen die Zeit und gegen die Besessenheit eines Kultes, der bereit ist, für seine unheiligen Ziele alles Leben auf Erden zu riskieren.
Ich mag den Stil von Mikael Lundt, und auch wenn ich von Rekursion etwas enttäuscht war, so hat mich Aeterna wieder entschädigt, denn ich habe all das bekommen, was mir an dem Autor gefällt: Eine abstruse Geschichte mit wissenschaftlichem Hintergrund (von dem ich allerdings nicht sagen kann wie gut er recherchiert ist ... für mich klingt es stimmig und selbst wenn dabei sehr viel künstlerische Freiheiten dabei sein sollten, und das sind sie auf jeden fall, sogar für einen Laien wie mich erkenntlich, dann wurde ich gut unterhalten), interessante Charaktere (darunter natürlich auch einige skurrile Nebenfiguren) und eine spannende Handlung, die nicht sofort offenbart wohin sie führen wird. Und natürlich gibt es einige Überraschungen.
Im Unterschied zu REKURSION langweilte mich das wissenschaftliche "Gelaber" aber nicht, zumal es sich gut in die Geschichte einfügte. Die Handlung konnte überzeugen und Lundt schafft es immer wieder mich zu überraschen (auch wenn ich damit rechnen muss, aber wenn man denkt, man weiß worauf der Autor hinaus will, kommt noch eine ganz andere Wendung).
Und das Ende ist durchaus Popcorn-Kino.
Mikael Lundt bietet mit Aeterna einen kreativen, pseudoreligiösen Science-Thriller mit gut ausgearbeitetem Hintergrund, überzeugenden Charakteren und viel Wissenschaft für Nerds (aber nicht so viel, dass jeder Nichtwissenschaftsodertechnikfan dabei aussteigen würde).
In meinen Augen handelt es sich hier um einen Autor, der mehr Beachtung verdienen würde (das muss auch einmal gesagt werden)
Dienstag, 1. März 2022
Samstag, 19. Februar 2022
Mikael Lundt: Rekursion (Rezension)
Eine rätselhafte Botschaft aus der Zukunft rettet der Familie des Tachyonenforschers Dr. Marc Jensen eines Nachts das Leben. Am nächsten Morgen jedoch ist seine gesamte Forschungsarbeit verschwunden — und mit ihr der Beweis, dass die lange für undenkbar gehaltenen Tachyonen tatsächlich existieren.
10 Jahre später holt Dr. Jensen die Vergangenheit ein: Fragmente seiner Arbeit tauchen plötzlich wieder auf, Forscherkollegen sterben und seine Tochter wird entführt.
Um sie zu retten, muss er sich einem schier übermächtigen Feind stellen, der ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Schlimmer noch: Wenn Jensen scheitert, droht das Gefüge von Raum und Zeit ins Chaos zu stürzen.
Ich mag den Stil von Mikael Lundt, der eine besondere Art an Kreativität an den Tag legt, wie sie einfach nur unterhalten kann, da man nie mit Sicherheit sagen kann, was den Leser erwartet. Und manchmal sind seine Geschichten so abstrus, da bleibt einem gar nichts anderes übrig als Spaß zu haben (und nebenbei den Kopf zu schütteln oder zu Schmunzeln, oder den Drang zu widerstehen mit der Hand gegen die Stirn zu schlagen).
Und jetzt kommt das eigentlich, oder das aber für diejenigen, für die eigentlich kein richtiges Wort ist. Alles was ich bisher von Mikael Lundt gelesen habe hat mir gefallen und ich hatte sehr viel Spaß dabei. Das kann ich von REKURSION leider nicht behaupten. Natürlich hat sich Lundt viel Mühe beim Charakterdesign gegeben und er schuf sehr interessante Protagonisten und Antagonisten, überzeugend wie immer (und alle mit einem gewissen Grad an Wahnsinn). Mit der Handlun konnte ich mich aber nicht anfreunden, das war mir dann doch zu technisch. Ich habe Physik schon in der Schule gehasst (und nicht verstanden) und davon gibt es in REKURSUSION genug (und für meinen Geschmack viel zu viel). Es ist schön, dass sich der Roman nicht in endlosen Erklärungen ergießt, aber die technischen Einschübe haben mich irgendwann dazu verleitet, sie zu überspringen. Das hat der Autor zwar nicht verdient, aber leider langweilt mich so etwas schnell.
Lundt ist ein guter Autor ohne Frage, und der Hardcore-SF-Fan wird vermutlich viel Spaß an diesem Thriller haben, der wie gewohnt anders ist als man es erwarten würde (obwohl ... wenn man Lundt kennt, darf man mit allem rechnen). Aber auch ein guter Autor kann nicht immer überzeugen und ich freue mich auf das nächste Buch, das hoffentlich weniger technisch daherkommt.
10 Jahre später holt Dr. Jensen die Vergangenheit ein: Fragmente seiner Arbeit tauchen plötzlich wieder auf, Forscherkollegen sterben und seine Tochter wird entführt.
Um sie zu retten, muss er sich einem schier übermächtigen Feind stellen, der ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Schlimmer noch: Wenn Jensen scheitert, droht das Gefüge von Raum und Zeit ins Chaos zu stürzen.
Ich mag den Stil von Mikael Lundt, der eine besondere Art an Kreativität an den Tag legt, wie sie einfach nur unterhalten kann, da man nie mit Sicherheit sagen kann, was den Leser erwartet. Und manchmal sind seine Geschichten so abstrus, da bleibt einem gar nichts anderes übrig als Spaß zu haben (und nebenbei den Kopf zu schütteln oder zu Schmunzeln, oder den Drang zu widerstehen mit der Hand gegen die Stirn zu schlagen).
Und jetzt kommt das eigentlich, oder das aber für diejenigen, für die eigentlich kein richtiges Wort ist. Alles was ich bisher von Mikael Lundt gelesen habe hat mir gefallen und ich hatte sehr viel Spaß dabei. Das kann ich von REKURSION leider nicht behaupten. Natürlich hat sich Lundt viel Mühe beim Charakterdesign gegeben und er schuf sehr interessante Protagonisten und Antagonisten, überzeugend wie immer (und alle mit einem gewissen Grad an Wahnsinn). Mit der Handlun konnte ich mich aber nicht anfreunden, das war mir dann doch zu technisch. Ich habe Physik schon in der Schule gehasst (und nicht verstanden) und davon gibt es in REKURSUSION genug (und für meinen Geschmack viel zu viel). Es ist schön, dass sich der Roman nicht in endlosen Erklärungen ergießt, aber die technischen Einschübe haben mich irgendwann dazu verleitet, sie zu überspringen. Das hat der Autor zwar nicht verdient, aber leider langweilt mich so etwas schnell.
Lundt ist ein guter Autor ohne Frage, und der Hardcore-SF-Fan wird vermutlich viel Spaß an diesem Thriller haben, der wie gewohnt anders ist als man es erwarten würde (obwohl ... wenn man Lundt kennt, darf man mit allem rechnen). Aber auch ein guter Autor kann nicht immer überzeugen und ich freue mich auf das nächste Buch, das hoffentlich weniger technisch daherkommt.
Samstag, 1. Januar 2022
Donnerstag, 30. Dezember 2021
Samstag, 25. September 2021
Sonntag, 1. August 2021
Lesemonat Juli
Rezensionen auf dem Beutelwolf-Blog
Rudyard Kipling: Das Dschungelbuch (Hörbuch)
Fred Vargas: Klimawandel - Ein Appell (Hörbuch) **
Montag, 5. Juli 2021
Mikael Lundt: Naglfar (Rezension)
Auf der arktischen Inselgruppe Svalbard machen Minenarbeiter eine unheilvolle Entdeckung. In einer Höhle stoßen sie auf mysteriöse Felszeichnungen und ein uraltes Schiff. Als einer der Männer es berührt, läuft er wie im Wahn Amok und tötet mehrere Arbeiter.
Ein internationales Forscherteam soll nun ergründen, was es mit dem Artefakt auf sich hat. Doch die Zwischenfälle nehmen kein Ende. Die Archäologin Anika Wahlgren wird hinzugezogen, um das Rätsel zu lösen. Bald wird klar, in dem Schiff steckt weit mehr als gedacht. Und seine geheimnisvollen Kräfte wecken Begehrlichkeiten. Längst sind die Forscher nicht mehr die Einzigen, die seinem Geheimnis hinterherjagen und dabei sogar über Leichen gehen.
Naglfar ist nicht das erste Buch, das ich von Mikael Lundt gelesen habe, aber es hat mich doch überrascht, da es anders ist als alles, was ich bisher von ihm gelesen habe. Seine Hauptpersonen sind erstaunlich normal, keiner weißt irgendeine skurrile Merkwürdigkeit auf wie es so oft in Lundts Geschichten der Fall ist. Dabei will ich nicht sagen, dass sie langweilig sind. Sowohl die Protagonisten wie auch die Antagonisten sind authentisch, nicht übertrieben und ihre Handlungen sind nachvollziehbar ... bis zu einem gewissen Grad.
Naglfar ist nicht das erste Buch, das ich von Mikael Lundt gelesen habe, aber es hat mich doch überrascht, da es anders ist als alles, was ich bisher von ihm gelesen habe. Seine Hauptpersonen sind erstaunlich normal, keiner weißt irgendeine skurrile Merkwürdigkeit auf wie es so oft in Lundts Geschichten der Fall ist. Dabei will ich nicht sagen, dass sie langweilig sind. Sowohl die Protagonisten wie auch die Antagonisten sind authentisch, nicht übertrieben und ihre Handlungen sind nachvollziehbar ... bis zu einem gewissen Grad.
Naglfar kommt ganz ohne skurrile Charaktere und Ereignisse aus, nicht aber ohne Spannung. Und spannend ist die Geschichte, auch wenn die wirklichen Actionszenen erst gegen Ende in Erscheinung treten und eines Blockbusters im Kino würdig sind.
Nordische Mythologie und Archäologie treffen auf ... das zu verraten wäre unfair, auch wenn es (wenn man das Buch liest) nicht ganz überraschend kommt (und man sich an die eine oder andere TV-Serie erinnert fühlt).
Wer Michael Lundt kennt wird etwas anderes als das Gewohnte bekommen, spannend, aber weniger skurril und nicht so witzig (eigentlich alles andere als witzig).
Wer Michael Lundt nicht kennt bekommt einen spannenden Thriller, der mit der nordischen Mythologie spielt. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber ... Unterhaltung ist garantiert.
Donnerstag, 1. Juli 2021
Samstag, 1. Mai 2021
Mittwoch, 28. April 2021
Mikael Lundt: Die Weltengangmaschine (Rezension)
Ein fantasmagorischer Roadtrip durch Raum und Zeit, ein Ringen um Macht zwischen Himmel und Hölle - und mittendrin der arbeitslose Bernd Bratzke, der noch nie im Leben etwas von Bedeutung vollbracht hat. Doch ein Fax von Gott reißt ihn aus seiner Lethargie und zwingt ihn, den Kampf aufzunehmen - gegen die Schergen des Satans, das drohende Chaos im Universum und seine eigene Unfähigkeit, Dinge zu Ende zu bringen.
Mit einer vom Schicksal zusammengefügten Truppe zieht er los, um die Weltengangmaschine vor einem teuflischen Komplott zu retten. Eine Fernbedienung verleiht Bernd den Hauch von göttlicher Potenz, doch es fehlt ihm jegliche Weisheit. So stolpert er von einer Katastrophe zur nächsten. Wird es ihm gelingen, die Welt vor der Verwandlung in eine satanische Spielwiese zu bewahren?
Mit einer vom Schicksal zusammengefügten Truppe zieht er los, um die Weltengangmaschine vor einem teuflischen Komplott zu retten. Eine Fernbedienung verleiht Bernd den Hauch von göttlicher Potenz, doch es fehlt ihm jegliche Weisheit. So stolpert er von einer Katastrophe zur nächsten. Wird es ihm gelingen, die Welt vor der Verwandlung in eine satanische Spielwiese zu bewahren?
Bevor man sich mit der Lektüre von DIE WELTENGANGMASCHINE macht sollte man sich eine entsprechende Playlist zusammenstellen: Eine gute Mischung aus Volksmusik, Schlager, Black Metal und Klassischer Musik. Das ganze dann auf Zufallswiedergabe und dem Lesevergnügen steht nichts mehr im Wege.
Und ein Vergnügen ist es wenn man sich erst einmal von seinem Hirn verabschiedet hat, denn das braucht man zum Lesen dieses Buches nicht. Mikale Lundt schafft mit seiner WELTENGANGMASCHINE eine Ansammlungen an witzigen, sinnlosen, skurrilen und unvorhersehbaren Szenen, deren Sinn und Zweck man nicht hinterfragen darf. Es ist ein Fantasyvergnügen unter Drogenrausch mit Kuschelsatanisten, göttlichen Faxen und gruseligen Senioren. Es fällt schwer das Buch zu beschreiben und man muss sich auf den Stil des Autors einlassen, denn hochwertige Literatur wird nicht geboten. Schund? Vielleicht, aber Schund kann Spaß machen.
Man darf die Handlung nicht hinterfragen, man muss sich einfach darauf einlassen und sich von Szene zu Szene treiben lassen.
Großartige Unterhaltung, aberwitzig und ungewöhnlich.
Montag, 1. März 2021
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