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Freitag, 30. Januar 2026
Donnerstag, 29. Januar 2026
M. C. Beaton: Hamish Macbeth lüftet ein Briefgeheimnis (Rezension)
Eine plötzliche Flut von Giftbriefen versetzt das schottische Dorf Lochdubh in Aufregung. Die Dinge nehmen eine tödliche Wendung, als die örtliche Postbotin erhängt in ihrem Zimmer aufgefunden wird - mit einer bösartigen Notiz unter ihren baumelnden Füßen. Dorfpolizist Hamish Macbeth geht von Mord aus, im Unterschied zu seinen Vorgesetzten, die den Vorfall als Freitod zu den Akten legen wollen. Auf der zunehmend brisanten Jagd nach einem skrupellosen Täter muss Hamish sich auch noch eines Hinterhalts von Lokalreporterin Elspeth Grant erwehren, die es auf eine Sensationsstory - und auf Hamish - abgesehen hat ...
HAMISH MACBETH LÜFTET EIN BRIEFGEHEIMNIS ist der 19. Fall des schottischen Dorfpolizisten. Und im Gegensatz zum Vorgänger wird es wieder cosy, auch wenn man das vom (stürmischen) Wetter nicht behaupten kann. Tote gibt es natürlich trotzdem, aber ansonsten bekommt man das was man von den Macbethromanen kennt. Hamish und die Frauen, Hamish und die Dorfbewohner ... und nebenbei bekommt er es auch noch mit eifersüchtigen Nebenbuhlern zu tun. Was man davon wohl halten möchte. Der Fall an sich ist anfangs etwas undurchsichtig und durchaus witzig (wenn man nicht selbst betroffen ist), aber nach und nach kristallisiert sich die Lösung des Fall heraus und offenbart ... eine Tat, die vielleicht nicht unbedingt hätte sein müssen. Aber das ist ja oft der Fall. Manche Ansichten der Charaktere sind vielleicht etwas merkwürdig (wobei man nicht einmal sagen könnte dass es spießig wäre, nur eben ... merkwürdig), aber wenn man sich abfindet, dass die Serie in Schottland spielt und es wohl nicht so oft frisches Blut gibt ... und man lieber die Regionalen Zeitungen ließt ... Das muss man mögen oder sich darauf einstellen. Aber wenn man das macht bekommt man einen durchaus unterhaltenden Krimi, keine hochtrabende Literatur, aber das erwartet man von cosy ja wohl nicht. Kurzweilig wird es auf jeden Fall. Und ganz humorlos ist es auch nicht. Ein guter Beaton, ein guter Macbeth ... passt.
HAMISH MACBETH LÜFTET EIN BRIEFGEHEIMNIS ist der 19. Fall des schottischen Dorfpolizisten. Und im Gegensatz zum Vorgänger wird es wieder cosy, auch wenn man das vom (stürmischen) Wetter nicht behaupten kann. Tote gibt es natürlich trotzdem, aber ansonsten bekommt man das was man von den Macbethromanen kennt. Hamish und die Frauen, Hamish und die Dorfbewohner ... und nebenbei bekommt er es auch noch mit eifersüchtigen Nebenbuhlern zu tun. Was man davon wohl halten möchte. Der Fall an sich ist anfangs etwas undurchsichtig und durchaus witzig (wenn man nicht selbst betroffen ist), aber nach und nach kristallisiert sich die Lösung des Fall heraus und offenbart ... eine Tat, die vielleicht nicht unbedingt hätte sein müssen. Aber das ist ja oft der Fall. Manche Ansichten der Charaktere sind vielleicht etwas merkwürdig (wobei man nicht einmal sagen könnte dass es spießig wäre, nur eben ... merkwürdig), aber wenn man sich abfindet, dass die Serie in Schottland spielt und es wohl nicht so oft frisches Blut gibt ... und man lieber die Regionalen Zeitungen ließt ... Das muss man mögen oder sich darauf einstellen. Aber wenn man das macht bekommt man einen durchaus unterhaltenden Krimi, keine hochtrabende Literatur, aber das erwartet man von cosy ja wohl nicht. Kurzweilig wird es auf jeden Fall. Und ganz humorlos ist es auch nicht. Ein guter Beaton, ein guter Macbeth ... passt.
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Montag, 26. Januar 2026
Rob Hart: Paradox Hotel (Rezension)
Im Paradox Hotel ticken die Uhren anders. Denn hier bucht man keinen Tagesausflug in die nähere Umgebung, sondern eine Flugreise in die Vergangenheit. Ein Dutzend verschiedene Epochen stehen den Gästen zur Verfügung, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Doch dann geschieht ein Mord im Paradox Hotel, und January Cole beginnt zu ermitteln. Das ist allerdings nicht so einfach, wenn noch nicht einmal klar ist, wann der Mord überhaupt geschehen ist – in der Vergangenheit, der Gegenwart oder gar erst in der Zukunft?
Zeitreisen sind ja meistens höchst unterhaltsam. Das sieht man bei ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, StarTrek oder Dr. Maxwell (letzteres ist wohl nicht so bekannt wie die ersten beiden, darf aber nicht fehlen, weil es zumindest eine literarische Aufarbeitung des Themas ist ... in Serie). Und Zeitreisen erfreuen sich großer Beliebtheit bei Cineasten oder Leseratten. Allerdings funktioniert das Konzept nicht immer... aber ... bei PARADOX HOTEL kommen Zeitreisefans auf ihre Kosten auch wenn das Reisen in vergangene Zeiten eher nebensächlich ist.
Zeitreisen sind ja meistens höchst unterhaltsam. Das sieht man bei ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, StarTrek oder Dr. Maxwell (letzteres ist wohl nicht so bekannt wie die ersten beiden, darf aber nicht fehlen, weil es zumindest eine literarische Aufarbeitung des Themas ist ... in Serie). Und Zeitreisen erfreuen sich großer Beliebtheit bei Cineasten oder Leseratten. Allerdings funktioniert das Konzept nicht immer... aber ... bei PARADOX HOTEL kommen Zeitreisefans auf ihre Kosten auch wenn das Reisen in vergangene Zeiten eher nebensächlich ist.
Freitag, 23. Januar 2026
Jørn Lier Horst: CLUE 1. Schiffbruch vor der Felseninsel (Rezension)
Das Salamander-Tattoo
Die 11-jährige Cecilia lebt in der Pension „Perle“, einem von ihrem Vater geführten Hotel in einem kleinen norwegischen Küstenort. Als Cecilia und ihre Freunde Leo und Une und Unes Hund Egon am Strand einen toten Mann mit einem geheimnisvollen Salamandertattoo auf dem Arm finden, geraten sie in ein Detektivabenteuer voller Nervenkitzel und Gefahr. In ihren Ermittlungen stoßen die vier auf ein unglaubliches Verbrechen, in das einige dubiose Hotelgäste verwickelt zu sein scheinen, und in dem es um ein Schiffswrack und sehr viel Geld geht … Und dann ist da noch der plötzliche Tod von Cecilias Mutter im vorigen Sommer. War es wirklich ein Unfall, oder steckt mehr dahinter?
Jørn Lier Horst war mir bisher nur von den Wisting-Romanen bekannt. Und weil ich neugierig war und Wisting mag habe ich auch den ersten Band seiner Kinderkrimiserie gelesen. Das Buch ist in Norwegen bereits 2012 erschienen, bis 2019 folgten noch zwölf weitere.
Trotz leicht verständlichem Stil bietet Horst einen wirklich spannenden Krimi mit überraschenden Wendungen. Ein bisschen wurde ich an die Bücher von Enid Blyton (5 Freunde, die Abenteuerreihe) erinnert, aber ein Ausflug in die eigene Kindheit und Erinnerungen an die Bücher von damals schadet ja nicht. SCHIFFBRUCH VOR DER FELSENINSEL ist kurzweilige, spannende Unterhaltung mit sympathischen Protagonisten und einem interessanten Umfeld (Norwegens Küste). Leo, seine neuen Freundinnen und Egon, der Hund ... eine Leiche zu beginn und eine Menge (aber doch irgendwie überschaubar) Verdächtiger. Die Kinder betätigen sich als Detektive (mit leicht krimineller Ader) und geraten auch in gefährliche Situationen. Durchaus kindgerecht, aber nichts für schwache Nerven. ABER trotzdem: Empfehlenswert für alle jungen Krimifreunde.
Natürlich werden auch andere Themen angesprochen, immerhin ist es ein Kinderbruch, das zum einen unterhalten will, aber nie langweilen und auch ein bisschen Mut machten will. Und so geht es auch um Verlust und den Umgang damit und dem Entstehen von Freundschaft und der fast schon bedingungslose Zusammenhalt. Manchmal auch für Erwachsene erfrischend ein Kinderbuch zu lesen ...
Die 11-jährige Cecilia lebt in der Pension „Perle“, einem von ihrem Vater geführten Hotel in einem kleinen norwegischen Küstenort. Als Cecilia und ihre Freunde Leo und Une und Unes Hund Egon am Strand einen toten Mann mit einem geheimnisvollen Salamandertattoo auf dem Arm finden, geraten sie in ein Detektivabenteuer voller Nervenkitzel und Gefahr. In ihren Ermittlungen stoßen die vier auf ein unglaubliches Verbrechen, in das einige dubiose Hotelgäste verwickelt zu sein scheinen, und in dem es um ein Schiffswrack und sehr viel Geld geht … Und dann ist da noch der plötzliche Tod von Cecilias Mutter im vorigen Sommer. War es wirklich ein Unfall, oder steckt mehr dahinter?
Jørn Lier Horst war mir bisher nur von den Wisting-Romanen bekannt. Und weil ich neugierig war und Wisting mag habe ich auch den ersten Band seiner Kinderkrimiserie gelesen. Das Buch ist in Norwegen bereits 2012 erschienen, bis 2019 folgten noch zwölf weitere.
Trotz leicht verständlichem Stil bietet Horst einen wirklich spannenden Krimi mit überraschenden Wendungen. Ein bisschen wurde ich an die Bücher von Enid Blyton (5 Freunde, die Abenteuerreihe) erinnert, aber ein Ausflug in die eigene Kindheit und Erinnerungen an die Bücher von damals schadet ja nicht. SCHIFFBRUCH VOR DER FELSENINSEL ist kurzweilige, spannende Unterhaltung mit sympathischen Protagonisten und einem interessanten Umfeld (Norwegens Küste). Leo, seine neuen Freundinnen und Egon, der Hund ... eine Leiche zu beginn und eine Menge (aber doch irgendwie überschaubar) Verdächtiger. Die Kinder betätigen sich als Detektive (mit leicht krimineller Ader) und geraten auch in gefährliche Situationen. Durchaus kindgerecht, aber nichts für schwache Nerven. ABER trotzdem: Empfehlenswert für alle jungen Krimifreunde.
Natürlich werden auch andere Themen angesprochen, immerhin ist es ein Kinderbruch, das zum einen unterhalten will, aber nie langweilen und auch ein bisschen Mut machten will. Und so geht es auch um Verlust und den Umgang damit und dem Entstehen von Freundschaft und der fast schon bedingungslose Zusammenhalt. Manchmal auch für Erwachsene erfrischend ein Kinderbuch zu lesen ...
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Donnerstag, 22. Januar 2026
Sebastian Thiel: Sylt-Legende (Rezension)
Nachdem Kinder eine Schatulle mit dem Siegel der untergegangenen Stadt Rungholt fanden, wird Sylt von mysteriösen Vorfällen heimgesucht. Eine Frau im roten Rock geistert im Wattenmeer umher, alte Wracks tauchen wie aus dem Nichts aus den Fluten auf. Die Vorkommnisse gleichen einer alten Legende, welche die letzten Tage der Insel Strand beschreibt. Wird sich die Nordsee auch Sylt einverleiben? Oberkommissarin Lene Cornelsen ahnt, dass ein Sturm über ihre geliebte Insel hereinbrechen wird. Steht Sylt vor einer Katastrophe ungeahnten Ausmaßes?
Der zweite Fall der Sylter Kommissarin Lene Cornelsen...
Sebastian Thiel spielt hier mit den Legenden um Sylt, Rungholt und der Insel Strand. Dabei muss man mit den entsprechenden Begebenheiten nicht vertraut sein, die Mythen werden perfekt in Szene gesetzt und erklärt. Geheimnisvolle Schätze, ein Unwetter mit Vorzeichen, die auf den Untergang Sylts hinweisen, eine Frau in Rotem Kleid, Glockengeläut... Thiel erschafft eine mytstische Stimmung und beschwört mit einfachen Mitteln eine Atmosphäre des Untergangs. Die Protagonisten sind glaubwürdig (zumindest für den Leser, aber dieser hat einen anderen Blick auf die Dinge als beispielsweise Lenes roboterartiger Vorgesetzter). Manchmal ist die Geschichte etwas vorhersehbar, manchmal wird man etwas im Dunklen gelassen, aber wenn es spannend werden soll, dann ... wird es wirklich spannend. Ich bin kein großer Freund von Küstenkrimis, die wenigen die ich gelesen habe waren meiste her wenig überzeugend. Aber Lene Cornelsen hat es mir angetan. Ein spannender abwechslungsreicher Krimi, der mit den Sylter Legenden und den Vorstellungen/Erwartungen des Lesers spielt. Und das auf wirklich unterhaltsame Weise.
Was meiner Meinung aber gerne kürzer gehalten hätte werden können, waren die Rückblicke in das Jahr 1634 (dem Jahr der Burchardiflut). Das entschleunigte die Geschichte sehr und war für mich der langweiligste Teil ... weglassen oder kürzer wäre mehr gewesen. Aber es soll ja Leute geben, die solche Rückblicke mögen. Wenn sie gelungen sind stören sie mich nicht, hier habe ich wenig Mehrgewinn gesehen. Abgesehen davon: Ein gut geschriebener, sehr unterhaltsamer und spannender Küstenkrimi.
Der zweite Fall der Sylter Kommissarin Lene Cornelsen...
Sebastian Thiel spielt hier mit den Legenden um Sylt, Rungholt und der Insel Strand. Dabei muss man mit den entsprechenden Begebenheiten nicht vertraut sein, die Mythen werden perfekt in Szene gesetzt und erklärt. Geheimnisvolle Schätze, ein Unwetter mit Vorzeichen, die auf den Untergang Sylts hinweisen, eine Frau in Rotem Kleid, Glockengeläut... Thiel erschafft eine mytstische Stimmung und beschwört mit einfachen Mitteln eine Atmosphäre des Untergangs. Die Protagonisten sind glaubwürdig (zumindest für den Leser, aber dieser hat einen anderen Blick auf die Dinge als beispielsweise Lenes roboterartiger Vorgesetzter). Manchmal ist die Geschichte etwas vorhersehbar, manchmal wird man etwas im Dunklen gelassen, aber wenn es spannend werden soll, dann ... wird es wirklich spannend. Ich bin kein großer Freund von Küstenkrimis, die wenigen die ich gelesen habe waren meiste her wenig überzeugend. Aber Lene Cornelsen hat es mir angetan. Ein spannender abwechslungsreicher Krimi, der mit den Sylter Legenden und den Vorstellungen/Erwartungen des Lesers spielt. Und das auf wirklich unterhaltsame Weise.
Was meiner Meinung aber gerne kürzer gehalten hätte werden können, waren die Rückblicke in das Jahr 1634 (dem Jahr der Burchardiflut). Das entschleunigte die Geschichte sehr und war für mich der langweiligste Teil ... weglassen oder kürzer wäre mehr gewesen. Aber es soll ja Leute geben, die solche Rückblicke mögen. Wenn sie gelungen sind stören sie mich nicht, hier habe ich wenig Mehrgewinn gesehen. Abgesehen davon: Ein gut geschriebener, sehr unterhaltsamer und spannender Küstenkrimi.
SYLT-LEGENDE bei amazon (Rezension)
Google, ChatGPT, Vergleichbares oder Terra X: Atlantis der Nordsee, ZDF-Dokumentation 2010 von Gabriele Wengler, Sandra Papadopoulos informieren über Sylt, Rungholt ....
Mittwoch, 21. Januar 2026
Owen Rees: Eine unerzählte Geschichte der Antike (Rezension)
Nicht alle Wege führen nach Rom.
Die erste Geschichte der gesamten Antike, jenseits von Herrschaftszentren erzählt.
Die Antike, das ist für uns die Akropolis in Athen und das Kolosseum in Rom. Doch die spannendste Geschichte spielte sich fernab der kulturellen Machtzentren ab: an den Rändern der bekannten Welt, wo Identitäten aufeinanderprallten und kulturelle Kreuzungspunkte entstanden. Wie sah der Alltag dort aus? Owen Rees nimmt uns mit nach Volubilis, eine Berbersiedlung in Marokko, nach Co Loa im Tal des Roten Flusses in Vietnam und zu den Grabstätten im Rift Valley in Kenia. 13 Orte lassen uns die faszinierende Vielfalt des Altertums entdecken – und erzählen seine Geschichte komplett neu.
Owen Rees ist außerordentlicher Dozent für Alte Geschichte an der Manchester Metropolitan University. Zu seinen akademischen Büchern gehören Great Battles of the Classical Greek World (Pen & Sword, 2016); Great Naval Battles of the Ancient Greek World (Pen & Sword, 2018); und Military departures, homecomings, and death in Classical Athens: Hoplite Transitions (Bloomsbury Academic, 2022). Seine akademische Arbeit umfasst u. a. Themen der griechischen und römischen Welt, Antike Militärgeschichte sowie die Erforschung von Kulturen an den Rändern der klassischen Zivilisationen. Er schreibt sowohl wissenschaftliche Publikationen als auch populärwissenschaftliche Beiträge.
Die erste Geschichte der gesamten Antike, jenseits von Herrschaftszentren erzählt.
Die Antike, das ist für uns die Akropolis in Athen und das Kolosseum in Rom. Doch die spannendste Geschichte spielte sich fernab der kulturellen Machtzentren ab: an den Rändern der bekannten Welt, wo Identitäten aufeinanderprallten und kulturelle Kreuzungspunkte entstanden. Wie sah der Alltag dort aus? Owen Rees nimmt uns mit nach Volubilis, eine Berbersiedlung in Marokko, nach Co Loa im Tal des Roten Flusses in Vietnam und zu den Grabstätten im Rift Valley in Kenia. 13 Orte lassen uns die faszinierende Vielfalt des Altertums entdecken – und erzählen seine Geschichte komplett neu.
Owen Rees ist außerordentlicher Dozent für Alte Geschichte an der Manchester Metropolitan University. Zu seinen akademischen Büchern gehören Great Battles of the Classical Greek World (Pen & Sword, 2016); Great Naval Battles of the Ancient Greek World (Pen & Sword, 2018); und Military departures, homecomings, and death in Classical Athens: Hoplite Transitions (Bloomsbury Academic, 2022). Seine akademische Arbeit umfasst u. a. Themen der griechischen und römischen Welt, Antike Militärgeschichte sowie die Erforschung von Kulturen an den Rändern der klassischen Zivilisationen. Er schreibt sowohl wissenschaftliche Publikationen als auch populärwissenschaftliche Beiträge.
Dienstag, 20. Januar 2026
Wolfgang Hofer: Olaf ermittelt - Der Kanzlerkrimi (Rezension)
Was passiert, wenn der Bundeskanzler beim Gassigehen über eine Leiche stolpert? Und warum gibt es noch drei weitere spektakuläre Morde? Hängen die Fälle überhaupt zusammen? Olaf beginnt zu ermitteln und nutzt jede freie Minute zwischen Regierungserklärungen, Fototerminen, Debatten bei der EU in Brüssel und Telefonaten mit Joe Biden.
Hochkarätige Helfer unterstützen ihn dabei. Ehefrau Britta, Karl Lauterbach, eine Kellnerin mit österreichischem Migrationshintergrund, ein schlitzohriger Kleinganove, eine taffe Obdachlose. Zwischendurch muss er auch noch die Kids von Annalena Baerbock hüten. Robert Habeck nervt, Macron auch, und der Geschirrspüler gibt den Geist auf. Aber Olaf wäre nicht der Scholz, wenn er das nicht alles packen würde. Mit anderen Worten: Es brennt die Luft, wenn Olaf ermittelt!
Hochkarätige Helfer unterstützen ihn dabei. Ehefrau Britta, Karl Lauterbach, eine Kellnerin mit österreichischem Migrationshintergrund, ein schlitzohriger Kleinganove, eine taffe Obdachlose. Zwischendurch muss er auch noch die Kids von Annalena Baerbock hüten. Robert Habeck nervt, Macron auch, und der Geschirrspüler gibt den Geist auf. Aber Olaf wäre nicht der Scholz, wenn er das nicht alles packen würde. Mit anderen Worten: Es brennt die Luft, wenn Olaf ermittelt!
Montag, 19. Januar 2026
Tom Hillenbrand: Verhängnisvoller Champagner (Rezension)
Ein aufsehenerregender Mord in einer Kellerei – und Ermittlungen, die die dunklen Geheimnisse der Champagnerindustrie enthüllen.
Seine Lehre hat der Luxemburger Koch Xavier Kieffer einst in der Champagne absolviert. Als er dort einen alten Freund besucht, der inzwischen ein Champagnerhaus leitet, wird er Zeuge eines schrecklichen Unfalls. Oder war es Mord?
Kieffer beginnt zu ermitteln und muss feststellen, dass sich hinter den luxuriösen Fassaden der großen Champagnerhäuser allerlei Geheimnisse verbergen – und dass nicht alles, was perlt und moussiert, auch tatsächlich den Namen Champagner verdient.
Während seiner Recherchen in Paris, Reims und Luxemburg lernt der Koch, dass manchen jedes Mittel Recht ist, um im globalen Milliardengeschäft mit Schaumwein mitzumischen.
Seine Lehre hat der Luxemburger Koch Xavier Kieffer einst in der Champagne absolviert. Als er dort einen alten Freund besucht, der inzwischen ein Champagnerhaus leitet, wird er Zeuge eines schrecklichen Unfalls. Oder war es Mord?
Kieffer beginnt zu ermitteln und muss feststellen, dass sich hinter den luxuriösen Fassaden der großen Champagnerhäuser allerlei Geheimnisse verbergen – und dass nicht alles, was perlt und moussiert, auch tatsächlich den Namen Champagner verdient.
Während seiner Recherchen in Paris, Reims und Luxemburg lernt der Koch, dass manchen jedes Mittel Recht ist, um im globalen Milliardengeschäft mit Schaumwein mitzumischen.
Freitag, 16. Januar 2026
Willy Russell: Der Fliegenfänger (Rezension)
Der Tag, an dem der elfjährige Raymond Marks in einer Schulpause per Zufall das "Fliegenfangen" erfindet, ändert alles. Das harmlose Spiel führt für Raymond zu einem tragikomischen Leben als Außenseiter und Sonderling, bis er schließlich seine ganz persönliche Unabhängigkeitserklärung entwickelt.
Morrissey wurde als Sänger der in den 1980er Jahren stilbildenden und erfolgreichen Indie-Rock-Band The Smiths bekannt, die im Jahre 2002 vom New Musical Express zum Most Influential Artist Ever („einflussreichster Künstler aller Zeiten“) erhoben wurde.
Nachdem sich The Smiths 1987 aufgelöst hatten, startete Morrissey eine wechselhafte, aber dennoch erfolgreiche Solokarriere. Seine häufig provokanten und zynischen Texte drehen sich um Themen wie soziales Außenseitertum, Tierrechte, mehrdeutige Sexualität und unerwiderte Liebe, und sind vor allem für ihre beißende Selbstironie, ihre persönliche Offenheit und ihren intellektuell und politisch beeinflussten Wortwitz bekannt.
Morrissey wurde als Sänger der in den 1980er Jahren stilbildenden und erfolgreichen Indie-Rock-Band The Smiths bekannt, die im Jahre 2002 vom New Musical Express zum Most Influential Artist Ever („einflussreichster Künstler aller Zeiten“) erhoben wurde.
Nachdem sich The Smiths 1987 aufgelöst hatten, startete Morrissey eine wechselhafte, aber dennoch erfolgreiche Solokarriere. Seine häufig provokanten und zynischen Texte drehen sich um Themen wie soziales Außenseitertum, Tierrechte, mehrdeutige Sexualität und unerwiderte Liebe, und sind vor allem für ihre beißende Selbstironie, ihre persönliche Offenheit und ihren intellektuell und politisch beeinflussten Wortwitz bekannt.
Donnerstag, 15. Januar 2026
Ellen Barksdale: Tee? Kaffee? Mord! - Im Tal des Todes (Hörbuch)(Rezension)
Die neue Eisenbahn nahe Earlsraven wird eingeweiht - und Nathalie und ihre Freunde dürfen bei der ersten Fahrt dabei sein. Was als fröhlicher Ausflug beginnt, endet allerdings jäh mit einem Mord!
Doch wer hat den armen Walter im Tal des Todes an die Gleise gefesselt? Und wieso bricht Jubel aus, als sein Tod bekannt wird?
Nathalie und Louise begeben sich auf Spurensuche und finden heraus, dass Walter ein Gegner der Eisenbahn war - allerdings haben eine Menge Leute ein Interesse daran, dass dieser Zug rollt ...
Mit der Eisenbahn rund um Earlsraven ins Tal des Todes ... Teil 32 der Serie "Tee? Kaffee? Mord!" ... und alles ist wie immer... "Gelesen" wird diese Geschichte wie üblich von Vera Teltz, die, wie immer, ein wahres Hörvergnügen macht (da kann man auch über Durchsuchungsbefehle hinwegsehen). Die Geschichte selbst ist, wie soll es anders sein, amüsant und natürlich sehr humorvoll (über den nicht vorhandenen Realismus schweigen wir einfach ... wie üblich). Kurzweilige Unterhaltung fpr Zwischendurch. Einfach mal Entspannen (das geht auch bei Mord, erschreckend aber wahr). Und sonst? Habe ich eigentlich schon in den vergangenen Folgen gesagt was es zu sagen gibt. Es ändert sich nicht viel. Klar, muss man nicht hören, aber ... irgendwie ist es bei mir zum Zwang geworden und ich muss mich zurückhalten nicht alle noch vor mir liegenden Teile sofort zu hören...
CosyCrime-Freunde werden ihren Spaß haben ...
Doch wer hat den armen Walter im Tal des Todes an die Gleise gefesselt? Und wieso bricht Jubel aus, als sein Tod bekannt wird?
Nathalie und Louise begeben sich auf Spurensuche und finden heraus, dass Walter ein Gegner der Eisenbahn war - allerdings haben eine Menge Leute ein Interesse daran, dass dieser Zug rollt ...
Mit der Eisenbahn rund um Earlsraven ins Tal des Todes ... Teil 32 der Serie "Tee? Kaffee? Mord!" ... und alles ist wie immer... "Gelesen" wird diese Geschichte wie üblich von Vera Teltz, die, wie immer, ein wahres Hörvergnügen macht (da kann man auch über Durchsuchungsbefehle hinwegsehen). Die Geschichte selbst ist, wie soll es anders sein, amüsant und natürlich sehr humorvoll (über den nicht vorhandenen Realismus schweigen wir einfach ... wie üblich). Kurzweilige Unterhaltung fpr Zwischendurch. Einfach mal Entspannen (das geht auch bei Mord, erschreckend aber wahr). Und sonst? Habe ich eigentlich schon in den vergangenen Folgen gesagt was es zu sagen gibt. Es ändert sich nicht viel. Klar, muss man nicht hören, aber ... irgendwie ist es bei mir zum Zwang geworden und ich muss mich zurückhalten nicht alle noch vor mir liegenden Teile sofort zu hören...
CosyCrime-Freunde werden ihren Spaß haben ...
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Mittwoch, 14. Januar 2026
Montag, 12. Januar 2026
Tannhupper und Leelifotzel (Rezension)
Die Fricktalisch-Badische Vereinigung für Heimatkunde (FBVH) ist ein regionaler Geschichts- und Heimatverein, der seit 1925 besteht und sich der Erforschung, Vermittlung und Bewahrung der Geschichte und Kultur des Hochrheingebiets im Fricktal (Schweiz) und in Südbaden (Deutschland) widmet.
Eines der wichtigsten Publikationsorgane der Vereinigung ist die Jahrbuch-Zeitschrift „Vom Jura zum Schwarzwald. Blätter für Heimatkunde und Heimatschutz“, die seit den 1920er-Jahren erscheint und Beiträge zu regionaler Geschichte, Archäologie und Kultur veröffentlicht. Daneben gibt es auch Sonderausgaben zu speziellen Themen wie Sagen, Landeskunde oder naturgeschichtlichen Projekten, wie etwa TANNHUPPER UND LEELIFOTZEL - Sagen der Nachbarn vom Hohenrhein. Woher ich das Buch habe weiß ich nicht mehr, ich weiß auch nicht, wie lange es sich schon in meinem Besitz befindet. Ich habe es irgendwann (vor kurzem) etwas staubbedeckt gefunden... Und jetzt auch gelesen.
Eines der wichtigsten Publikationsorgane der Vereinigung ist die Jahrbuch-Zeitschrift „Vom Jura zum Schwarzwald. Blätter für Heimatkunde und Heimatschutz“, die seit den 1920er-Jahren erscheint und Beiträge zu regionaler Geschichte, Archäologie und Kultur veröffentlicht. Daneben gibt es auch Sonderausgaben zu speziellen Themen wie Sagen, Landeskunde oder naturgeschichtlichen Projekten, wie etwa TANNHUPPER UND LEELIFOTZEL - Sagen der Nachbarn vom Hohenrhein. Woher ich das Buch habe weiß ich nicht mehr, ich weiß auch nicht, wie lange es sich schon in meinem Besitz befindet. Ich habe es irgendwann (vor kurzem) etwas staubbedeckt gefunden... Und jetzt auch gelesen.
Freitag, 9. Januar 2026
Arthur Conan Doyle: Eine Studie in Scharlachrot (Rezension)
Holmes' und Watsons erster Fall: Ein Traumduo findet sich fürs Leben
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von Sherlock Holmes, dem wohl berühmtesten Detektiv aller Zeiten! Den Auftakt der Reihe bildet dieser Roman, in dem Dr. John Watson als Kriegsinvalide nach London zurückkehrt und jemanden sucht, mit dem er zusammenziehen und sich die Miete teilen kann – und findet in dem ebenso hochintelligenten wie skurrilen Sherlock Holmes den passenden Partner. In ihrem ersten Fall ist Spannung garantiert, geht es in ihm doch um Rache wegen eines lange zurückliegenden Mordes in einer Mormonengemeinde im amerikanischen Utah.
Der erste Roman der vollständig neuübersetzten Reihe der Sherlock-Holmes-Romane: ein Muss für alle Krimi-Fans!
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von Sherlock Holmes, dem wohl berühmtesten Detektiv aller Zeiten! Den Auftakt der Reihe bildet dieser Roman, in dem Dr. John Watson als Kriegsinvalide nach London zurückkehrt und jemanden sucht, mit dem er zusammenziehen und sich die Miete teilen kann – und findet in dem ebenso hochintelligenten wie skurrilen Sherlock Holmes den passenden Partner. In ihrem ersten Fall ist Spannung garantiert, geht es in ihm doch um Rache wegen eines lange zurückliegenden Mordes in einer Mormonengemeinde im amerikanischen Utah.
Der erste Roman der vollständig neuübersetzten Reihe der Sherlock-Holmes-Romane: ein Muss für alle Krimi-Fans!
Donnerstag, 8. Januar 2026
Karl H. Sodek: Untergang der Welten - Ende eines Zeitalters (Rezension)
An einem anderen Ende des Universums lebt auf dem Planeten Valderan eine fortschrittliche Zivilisation, die behutsam mit ihren Ressourcen umgeht. Der Lehrmeister Galduran feiert mit seinen Schützlingen Kalgira und Brandan während der Großen Vereinigung der beiden Sonnen Alderan und Aldera das Ende ihrer Ausbildung. Während Kalgira danach als Wissenschaftlerin die Sterne erkundet, zieht es Brandan auf den Meeren in unbekannte Gebiete. Die Wege der drei kreuzen sich wieder, als der Frieden auf Valderan durch einen Aufstand in Gefahr gerät und eine furchtbare Bedrohung aus den finsteren Weiten des Weltalls auf sie zukommt.
Sodek schafft mit UNTERGANG DER WELTEN eine reich ausgestaltete Sci-Fi-Welt, die nicht nur durch ihre physikalischen und gesellschaftlichen Details beeindruckt, sondern auch durch die Komplexität der Kultur und der politischen Strukturen auf Valderan. Die Darstellung der Welt ist durchaus glaubwürdig, teilweise mit Anleihen, die an bekannte Sci-Fi-Klassiker erinnern, aber dennoch originell sind.
Sodek gelingt es, wissenschaftliche Prinzipien organisch in die Handlung einzubetten. Technische und physikalische Aspekte werden nicht einfach nur zur Schau gestellt, sondern sorgen dafür, dass die Welt logisch und konsistent wirkt, kurz gesagt, was das Worldbuilding anbelangt so hat der Autor gute Arbeit geleistet. Der große Schwachpunkt in meinen Augen ist die Handlung, bzw. die Verbindung mit dem Worldbuilding. Gerade am Anfang muss viel erklärt werden, was allerdings nicht in die Handlung eingebaut wird sondern fast schon wie eine Vorlesung wirkt. Das hätte besser ins Glossar gepasst. Durch diese Erklärung wird das Lesevergnügen geschmälert und die Handlung wirkt zäh und baut kaum Spannung auf. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte Fahrt auf, allerdings vermisse ich im Großen und Ganzen den wirklich bedrohlichen Konflikt,
Sodek schafft mit UNTERGANG DER WELTEN eine reich ausgestaltete Sci-Fi-Welt, die nicht nur durch ihre physikalischen und gesellschaftlichen Details beeindruckt, sondern auch durch die Komplexität der Kultur und der politischen Strukturen auf Valderan. Die Darstellung der Welt ist durchaus glaubwürdig, teilweise mit Anleihen, die an bekannte Sci-Fi-Klassiker erinnern, aber dennoch originell sind.
Sodek gelingt es, wissenschaftliche Prinzipien organisch in die Handlung einzubetten. Technische und physikalische Aspekte werden nicht einfach nur zur Schau gestellt, sondern sorgen dafür, dass die Welt logisch und konsistent wirkt, kurz gesagt, was das Worldbuilding anbelangt so hat der Autor gute Arbeit geleistet. Der große Schwachpunkt in meinen Augen ist die Handlung, bzw. die Verbindung mit dem Worldbuilding. Gerade am Anfang muss viel erklärt werden, was allerdings nicht in die Handlung eingebaut wird sondern fast schon wie eine Vorlesung wirkt. Das hätte besser ins Glossar gepasst. Durch diese Erklärung wird das Lesevergnügen geschmälert und die Handlung wirkt zäh und baut kaum Spannung auf. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte Fahrt auf, allerdings vermisse ich im Großen und Ganzen den wirklich bedrohlichen Konflikt,
Wirklich überzeugt hat mich das Buch nicht, die Welt ist interessant und bietet viel Bekanntes (aber gerade in der Gesellschaftsstruktur einige interessante Aspekte, die zum Nachdenken anregen und schon fast philosophisch wirken), was die Glaubwürdigkeit unterstreicht, aber wo das Worldbuilding überzeugen kann, da versagt die Handlung. Die Charaktere sind etwas oberflächlich in ihrer Darstellung und lassen dadurch auch all die Intrigen und Verschwörungen weniger wirken als sie es könnten. Nun, wer sich am Herr der Ringe erfreuen kann wird vielleicht sogar diesem SF-Epos etwas abgewinnen können. Und es sieht so aus, als wäre das nur der Anfang. Nur, wie heißt es so schön: Für mich ist die Reise beendet.
UNTERGANG DER WELTEN bei amazon (AffiliateLink)
Montag, 5. Januar 2026
C. S. Harris: Der Teufel von Bethan Green (Rezension)
Als der gutaussehende, aber sittenlose, junge Lord Ashworth brutal ermordet aufgefunden wird, liegt es nahe, dass Bow Street Magistrat Sir Henry Lovejoy den adligen Detektiv Sebastian St. Cyr, Viscount Devlin hinzuzieht, um bei der Suche nach dem Mörder zu helfen. Nur sieben Monate zuvor hatte Sebastian Ashworth verdächtigt, bei der Entführung und Ermordung einer Reihe schutzloser Straßenkinder geholfen zu haben. Aber Sebastian konnte Ashworths Mittäterschaft nie beweisen. Und noch schlimmer: Er konnte seine eigensinnige Nichte Stephanie nicht davon abhalten, eine verhängnisvolle Ehe mit dem gefährlichen Adligen einzugehen.
Sebastian entdeckt bald, dass ihre Ehe zu einer Farce verkommen war: Ashworth hatte seine schwangere Braut zurückgelassen und lebte weiterhin ein Leben als Junggeselle. Und immer mehr Beweise – von einem kleinen blutigen Handabdruck bis hin zu einem Seidenstrumpf – deuten darauf hin, dass Ashworths Mörder eine Frau war. Sebastian muss um jeden Preis das schockierende Geheimnis um Ashworths Leben aufdecken. Sonst wird es Stephanie sein, die für seinen Tod bezahlt …
Sebastian entdeckt bald, dass ihre Ehe zu einer Farce verkommen war: Ashworth hatte seine schwangere Braut zurückgelassen und lebte weiterhin ein Leben als Junggeselle. Und immer mehr Beweise – von einem kleinen blutigen Handabdruck bis hin zu einem Seidenstrumpf – deuten darauf hin, dass Ashworths Mörder eine Frau war. Sebastian muss um jeden Preis das schockierende Geheimnis um Ashworths Leben aufdecken. Sonst wird es Stephanie sein, die für seinen Tod bezahlt …
Freitag, 2. Januar 2026
Maj Sjöwall/Per Wahlöö: Die Tote im Götakanal (Hörbuch)(Rezension)
Roman über ein Verbrechen (schwedisch Roman om ett brott) ist eine zwischen 1965 und 1975 erschienene Roman-Dekalogie des schwedischen Autorenpaars Maj Sjöwall und Per Wahlöö. Die Serie war ein weltweiter Erfolg und wurde mehrfach verfilmt. Als grundlegende Neuerung im Kriminalroman gilt die realistische Darstellung der Ermittlertätigkeit als Zusammenspiel vieler Beteiligter. Bis dahin dominierte die Figur des genialen Einzelermittlers das Genre, so zum Beispiel Sherlock Holmes, Hercule Poirot oder Lord Peter Wimsey.
Hauptfigur der Reihe ist der Polizist Martin Beck, der zunächst Erster Kriminalassistent, dann Kriminalkommissar, später Chef der landesweiten schwedischen Mordkommission (riksmordkommissionen) ist.
DIE TOTE IM GÖTAKANAL ist der erste Band, erschien 1965 im Original (und 1968 als Übersetzung in der BRD, 1981 in der DDR). Seitdem sind mehrere Ausgaben erschienen, übersetzt von verschiedenen Übersetzern. Das Hörbuch basiert auf der Übersetzung von Hedwig M. Binder und wird gesprochen von Günther Harder. Martin Beck war auch Titelfigur in mehreren TV-Serien, die mehr oder weniger lose an den Büchern orientiert sind.
Hauptfigur der Reihe ist der Polizist Martin Beck, der zunächst Erster Kriminalassistent, dann Kriminalkommissar, später Chef der landesweiten schwedischen Mordkommission (riksmordkommissionen) ist.
DIE TOTE IM GÖTAKANAL ist der erste Band, erschien 1965 im Original (und 1968 als Übersetzung in der BRD, 1981 in der DDR). Seitdem sind mehrere Ausgaben erschienen, übersetzt von verschiedenen Übersetzern. Das Hörbuch basiert auf der Übersetzung von Hedwig M. Binder und wird gesprochen von Günther Harder. Martin Beck war auch Titelfigur in mehreren TV-Serien, die mehr oder weniger lose an den Büchern orientiert sind.
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