Eines der wichtigsten Publikationsorgane der Vereinigung ist die Jahrbuch-Zeitschrift „Vom Jura zum Schwarzwald. Blätter für Heimatkunde und Heimatschutz“, die seit den 1920er-Jahren erscheint und Beiträge zu regionaler Geschichte, Archäologie und Kultur veröffentlicht. Daneben gibt es auch Sonderausgaben zu speziellen Themen wie Sagen, Landeskunde oder naturgeschichtlichen Projekten, wie etwa TANNHUPPER UND LEELIFOTZEL - Sagen der Nachbarn vom Hohenrhein. Woher ich das Buch habe weiß ich nicht mehr, ich weiß auch nicht, wie lange es sich schon in meinem Besitz befindet. Ich habe es irgendwann (vor kurzem) etwas staubbedeckt gefunden... Und jetzt auch gelesen.
Das Buch enthält eine Sammlung von über 500 Sagentexten azs deb Gebieten Rheintal von Waldshut bis Rheinfelden, Albtal, Hotzenwald, Wehratal, Dinkelberg, Südhang und dem Fricktal mit den Bezirken Laufenburg und Rheinfelden.
Die Texte sind oft mündlich überlieferte Geschichten, die von lokalen Motiven, Mythen, Geistern, Erscheinungen, historischen Legenden oder regionalen Charakteren handeln und für Fremde, die mit der Region nicht vertraut sind (z. B. meine Wenigkeit) oft sehr Nichtssagend sind, weil man mit den örtlichen Begebenheiten nicht vertraut ist. Trotzdem sind sie sind kulturhistorisch wertvoll, weil sie Einblicke in den Volksglauben und die Lebenswelt vergangener Generationen der Region geben und dieses Wissen für jüngere Generationen erhalten. Vergleichbar mit den Märchen der Gebrüder Grimm, die auch nichts anderes als Sammlungen lokaler Geschichten sind.
Wer sich für lokale Überlieferungen, Schweizer Volkskultur oder die Geschichte des Fricktals interessiert, findet in diesem Buch eine reichhaltige Sammlung authentischer Geschichten. Es ist weniger ein literarischer Roman als vielmehr ein heimatkundliches Werk, das den Geist und das Erzählgut einer bestimmten Region bewahrt.Dem Buch beigelegt ist eine CD mit 12 ausgewählten Sagen in Mundart gesprochen ... nur ... ich besitze keinen CD-Player (mehr), weshalb mir dies verwehrt bleibt. Vielleicht ergiebt sich irgendwann die Möglichkeit...

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Durch das Kommentieren eines Beitrags auf dieser Seite werden automatisch über Google personenbezogene Daten erhoben. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Mit dem Abschicken eines Kommentars wird die Datenschutzerklärung akzeptiert.