Freitag, 9. Januar 2026

Arthur Conan Doyle: Eine Studie in Scharlachrot (Rezension)

Holmes' und Watsons erster Fall: Ein Traumduo findet sich fürs Leben
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von Sherlock Holmes, dem wohl berühmtesten Detektiv aller Zeiten! Den Auftakt der Reihe bildet dieser Roman, in dem Dr. John Watson als Kriegsinvalide nach London zurückkehrt und jemanden sucht, mit dem er zusammenziehen und sich die Miete teilen kann – und findet in dem ebenso hochintelligenten wie skurrilen Sherlock Holmes den passenden Partner. In ihrem ersten Fall ist Spannung garantiert, geht es in ihm doch um Rache wegen eines lange zurückliegenden Mordes in einer Mormonengemeinde im amerikanischen Utah.
Der erste Roman der vollständig neuübersetzten Reihe der Sherlock-Holmes-Romane: ein Muss für alle Krimi-Fans!

Mit Sherlock Holmes hat Arthur Conan Doyle einen der größten Detektive aller Zeiten geschaffen, einen, der aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken ist und immer wieder auch durch Neuinterpretationen "am Leben gehalten" wird. Sei es als Serie ("Elementary) oder von vielen anderen Autoren (ein Beispiel findet sich hier). Auch das Kennenlernen von Holmes und Watson wird immer wieder neu interpretiert (ein Wunder, dass sich die beiden nicht schon im Kreißsaal kennen gelernt haben): EINE STUDIE IN SCHARLACHROT ist nicht nur der erste Roman, in dem Sherlock Holmes auftaucht, er ist auch der Beginn einer langjährigen Partnerschaft, und egal, was man sonst so lesen mag: Vorher kannten sich die beiden nicht.
EINE STUDIE IN SCHARLACHROT ist weit mehr als nur der Auftakt einer Detektivreihe – er ist ein literarisches Experiment, das kriminalistische Logik, viktorianische Atmosphäre und ungewöhnliche Erzählstrukturen miteinander verbindet. Sprachlich ist der Roman klar und präzise, gelegentlich von zeittypischer Nüchternheit, aber stets getragen von einer subtilen Spannung. Die vorliegende Ausgabe ist nun eine Neuübersetzung, die den für heutige Zeiten sperrigen Text in eine moderne Sprache übersetzt ohne dem Werk dadurch Schaden zuzufügen. Das unterstreicht schon fast die Zeitlosigkeit, die Sherlock Holmes an sich hat. Die Illustrationen stammen von Charles Altamont Doyle, dem Vater des Autors. Der Inhalt? Nun es ist schwer einen Klassiker zu beurteilen, vor allem, wenn er bereits Generationen von Lesern und Leserinnen begeistert hat. Und es kommt nicht von ungefähr, dass Holmes (und Watson) Weltruhm erlangten. Und auch wenn das Buch bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde ... lesen kann man ihn immer wieder und Krimifans sollten ihn kennen. Ein interessanter Krimi, der durchaus auch eine witzige Studie Watsons zu Holmes darstellt. Und selbst wenn man denkt Sherlock Holmes zu kennen ... es gibt immer wieder Facetten, die neu sind, oder in Vergessenheit geraten sind. Etwas irritierend mag es vielleicht auch sein, dass die Vorgeschichte zum Verbrechen erst im zweiten Teil erklärt wird, und man dann fast schon eine Durststrecke zurücklegen muss, um erneut auf Watson und Holmes zu treffen. Aber ... am Ende passt (natürlich) alles zusammen. 
EINE STUDIE IN SCHARLACHROT ist übrigens einer von vier Holmes-Romanen, das meiste was Doyle über seinen Meisterdetektiv geschrieben hat, waren Kurzgeschichten.

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