Mit der Ankunft des Junggesellen Peter Hynd im Nachbarort ist es dort mit Ruhe und dörflicher Beschaulichkeit vorbei. Der äußerst charmante Mann löst bei den Frauen des Dorfes nämlich erbitterte Rivalität aus. Police Constable Hamish Macbeth findet diese Zickenkriege zunächst einfach nur unterhaltsam. Er lässt sich ja auch nicht so leicht um den Finger wickeln. Aber dann ist plötzlich von Morddrohungen und Missbrauch die Rede. Und es dauert nicht lange, bis auch noch eine Leiche auftaucht. So steht Hamish mal wieder vor der Herausforderung, einen Mörder dingfest zu machen!
Der zehnte Teil der Hamish-Bücher hatte mir gut gefallen und voller Vorfreude habe ich den nächsten Band (in deutscher Übersetzung) erwartet. Umso größer war dann die Enttäuschung. Tatsächlich hat mir nur der Schluss wirklich gefallen, da er unerwartet und sehr witzig war (nur so viel sei verraten: Es war die falsche .... ach nein, lieber doch nicht, vielleicht will sie ja doch jemand an diesem Schottlandkrimi erfreuen, trotz meiner eher negativen Meinung).
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Dienstag, 6. Juli 2021
Montag, 5. Juli 2021
Mikael Lundt: Naglfar (Rezension)
Auf der arktischen Inselgruppe Svalbard machen Minenarbeiter eine unheilvolle Entdeckung. In einer Höhle stoßen sie auf mysteriöse Felszeichnungen und ein uraltes Schiff. Als einer der Männer es berührt, läuft er wie im Wahn Amok und tötet mehrere Arbeiter.
Ein internationales Forscherteam soll nun ergründen, was es mit dem Artefakt auf sich hat. Doch die Zwischenfälle nehmen kein Ende. Die Archäologin Anika Wahlgren wird hinzugezogen, um das Rätsel zu lösen. Bald wird klar, in dem Schiff steckt weit mehr als gedacht. Und seine geheimnisvollen Kräfte wecken Begehrlichkeiten. Längst sind die Forscher nicht mehr die Einzigen, die seinem Geheimnis hinterherjagen und dabei sogar über Leichen gehen.
Naglfar ist nicht das erste Buch, das ich von Mikael Lundt gelesen habe, aber es hat mich doch überrascht, da es anders ist als alles, was ich bisher von ihm gelesen habe. Seine Hauptpersonen sind erstaunlich normal, keiner weißt irgendeine skurrile Merkwürdigkeit auf wie es so oft in Lundts Geschichten der Fall ist. Dabei will ich nicht sagen, dass sie langweilig sind. Sowohl die Protagonisten wie auch die Antagonisten sind authentisch, nicht übertrieben und ihre Handlungen sind nachvollziehbar ... bis zu einem gewissen Grad.
Naglfar ist nicht das erste Buch, das ich von Mikael Lundt gelesen habe, aber es hat mich doch überrascht, da es anders ist als alles, was ich bisher von ihm gelesen habe. Seine Hauptpersonen sind erstaunlich normal, keiner weißt irgendeine skurrile Merkwürdigkeit auf wie es so oft in Lundts Geschichten der Fall ist. Dabei will ich nicht sagen, dass sie langweilig sind. Sowohl die Protagonisten wie auch die Antagonisten sind authentisch, nicht übertrieben und ihre Handlungen sind nachvollziehbar ... bis zu einem gewissen Grad.
Naglfar kommt ganz ohne skurrile Charaktere und Ereignisse aus, nicht aber ohne Spannung. Und spannend ist die Geschichte, auch wenn die wirklichen Actionszenen erst gegen Ende in Erscheinung treten und eines Blockbusters im Kino würdig sind.
Nordische Mythologie und Archäologie treffen auf ... das zu verraten wäre unfair, auch wenn es (wenn man das Buch liest) nicht ganz überraschend kommt (und man sich an die eine oder andere TV-Serie erinnert fühlt).
Wer Michael Lundt kennt wird etwas anderes als das Gewohnte bekommen, spannend, aber weniger skurril und nicht so witzig (eigentlich alles andere als witzig).
Wer Michael Lundt nicht kennt bekommt einen spannenden Thriller, der mit der nordischen Mythologie spielt. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber ... Unterhaltung ist garantiert.
Sonntag, 4. Juli 2021
C. J. Knittel: Tonkari 3 - Der Meisterdieb (Rezension)
Der Meisterdieb Eiden erhält den Auftrag, in die geheimen Schatzkammern des Großen Pantheons einzudringen. Er soll ein Buch abschreiben, das seit Jahrtausenden als verschollen gilt. Schon bald wird ihm klar, dass es sich dabei um keine gewöhnliche religiöse Schrift handelt. Das Buch stellt alles infrage, was er zu wissen glaubte. Es hat die Macht, die Geschicke der Welt für immer zu verändern.
Der dritte Teil der Tonkari-Reihe hat mir wieder gefallen, nachdem der zweite Teil (Der lange Marsch) mich eher enttäuscht hatte. Aber es ist noch viel Luft nach oben.
Der Meisterdieb erzählt die Geschichte von drei Personen: Jara, der Menschenfrau; Adran dem Tonkari und Eidens, dem halbblütigen Meisterdieb.
Ich weiß nicht, warum es drei unterschiedliche Geschichten sein mussten, Adrans Geschichte hat kaum Berührungspunkte mit Jaras und Eidens Geschichte und hätte durchaus ein eigenes Buch verdient, zumal ich den Eindruck hatte, dass man Eidans Abenteuer mehr Platz bieten hätte (und das Buch auch einen anderen Titel geben) sollen. So kam die spannende Suche nach dem Buch viel zu kurz, man hätte mehr daraus machen können, ebenso wie die Abenteuer die er danach erlebte (dazu werde ich aber nichts sagen, es wäre ein zu großer Spoiler und ich belasse es bei Andeutungen, um die Neugier auf das Buch zu schüren).
Der dritte Teil der Tonkari-Reihe hat mir wieder gefallen, nachdem der zweite Teil (Der lange Marsch) mich eher enttäuscht hatte. Aber es ist noch viel Luft nach oben.
Der Meisterdieb erzählt die Geschichte von drei Personen: Jara, der Menschenfrau; Adran dem Tonkari und Eidens, dem halbblütigen Meisterdieb.
Ich weiß nicht, warum es drei unterschiedliche Geschichten sein mussten, Adrans Geschichte hat kaum Berührungspunkte mit Jaras und Eidens Geschichte und hätte durchaus ein eigenes Buch verdient, zumal ich den Eindruck hatte, dass man Eidans Abenteuer mehr Platz bieten hätte (und das Buch auch einen anderen Titel geben) sollen. So kam die spannende Suche nach dem Buch viel zu kurz, man hätte mehr daraus machen können, ebenso wie die Abenteuer die er danach erlebte (dazu werde ich aber nichts sagen, es wäre ein zu großer Spoiler und ich belasse es bei Andeutungen, um die Neugier auf das Buch zu schüren).
Jaras Geschichte, für sich gesehen, fand ich ein bisschen langweilig, vorhersehbar und sehr konventionell (frei nach dem Motto: Schöne Frau verliebt sich in den falschen Mann, ein anderer wird eifersüchtig und übt Rache an seiner unerwiderten Liebe ...)
Samstag, 3. Juli 2021
Beate Baum: Mycrofts Rückkehr (Rezension)
Raubmord? Oder steckt mehr hinter dem Tod von Sylvia Clark? Eine Spur führt Sherlock Holmes zu dem Arbeitgeber der jungen Frau, der sich in der Coronapandemie auf umstrittene Weise bereichert hat, eine andere betrifft den Geliebten des Mordopfers. Und was ist mit der illegal nach England geschleusten Haushaltshilfe? Geheimnisse verweisen auf höchste Regierungskreise, zu denen Sherlock keinen Zugang hat. Und sein vormals allmächtiger Bruder Mycroft wurde ins Abseits manövriert. Zeit für die ungleichen Brüder, sich zusammenzuraufen und die Verdächtigen herauszufordern.
Sherlock Holmes ... geschrieben von Arthur Conan Doyle und unsterblich durch seine "Nachfahren". Zahlreiche Filme, Hörspiele und Bücher (nicht zu vergessen TV-Serien) halten den Meisterdetektiv und seinen Freund Dr. Watson am Leben und immer wieder lassen sich neue Elemente entdecken. Auch Variationen des Themas funktionieren gut (wie man an der weiblichen Dr. Watson in der Serie ELEMENTARY sieht).
Donnerstag, 1. Juli 2021
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