Sonntag, 6. Juni 2021

Christoph Hardebusch: Die Stadt der Seher (Rezension)

Eine gewaltige Armee steht vor den Toren der Stadtrepublik Vastona. Während sich die Einwohner zum Krieg rüsten, entdeckt der Straßenjunge Marco ein furchtbares Geheimnis um den geheimen Orden der Seher. Er und seine Gefährten müssen die Stadt vor dem sicheren Untergang retten. In der blühenden Stadtrepublik Vastona wird der Waisenjunge Marco in den Orden der Seher aufgenommen, der ihm eine Zukunft jenseits der Straßen verspricht. Er freundet sich mit Elena an, einem Mädchen aus ärmsten Verhältnissen, die in den Manufakturen arbeitet, um ihre Familie zu ernähren. Als ein gewaltiger Krieg droht, die Stadt zu erfassen und alles zu zerstören, was sie kennen, müssen sich Marco und Elena ungewöhnliche Verbündete suchen, um das Schlimmste zu verhindern. Denn die wahre Gefahr ist viel größer, als sie ahnen – und sie lauert direkt im Herzen der Stadt.

Samstag, 5. Juni 2021

Tom Gleisner/Rob Sitch/Santo Cilauro: Molwanien - Land des schadhaften Lächelns (Rezension)

Traumziel Molwanien: Da müssen Sie hin. Da kommen Sie nie hin. Molwanien gibt’s nämlich gar nicht. Aber den ersten umfassenden Reiseführer dazu. Und der erfindet ein ganzes Land komplett mit Sprache, Nationalhymne, Knoblauchschnaps und Kleidergrößen. Lachen Sie nur – auch über die kongeniale Übersetzung von Gisbert Haefs –, aber lachen Sie nicht zu laut, denn Molwanien ist überall.
Molwanien, ein Land das man nicht besuchen möchte .... von wegen Traumziel.
Wie ein richtiger Reiseführer kommt dieses aberwitzige Buch daher und bringt dem Leser Land und Leute Moldwaniens näher.
Manche Sachen sind zum Schmunzeln, andere zum Lautlachen, aber auf jeden Fall wird man gut unterhalten und leider ... leider kommen dabei auch weniger gute Urlaubserinnerungen zum Vorschein.
Molwanien bietet alles, was ein guter Reiseführer braucht: Eine kurze Geschichte des Landes,  die Vorstellung des Landes und natürlich jede Menge Tipps für Touristen, bezüglich Essens und Übernachtungen. 
Das einzige was fehlt (und das ist auch gut so) ist Molwanien selbst. 
Aber als Satire und als Alternative zum Nichtwegfahren ist Molwanien - Land des Schadhaften Lächelns kurzweilige, höchst amüsante Lektüre.  
Nett sind auch die Korrekturen, bezugnehmend auf (nicht eistierende) frühere Ausführungen des Reiseführers. Manchmal macht es einen Unterschied ob man uniformiert oder uninformiert meint.

Donnerstag, 3. Juni 2021

Akte X - Novels 1 - 9 (Rezension)

Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI (Originaltitel: The X-Files) ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die zunächst von 1993 bis 2002 ausgestrahlt wurde. Im Stile einer Krimiserie werden Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Elemente miteinander verbunden; die Serie gilt damit als ein wichtiger Begründer des Mysterygenres in seiner heutigen Form.
Bis 2002 entstanden 202 Episoden in neun Staffeln. Im Januar 2016 wurde die Serie mit einer sechs Episoden umfassenden zehnten Staffel fortgesetzt, die ursprünglich als eigenständige Fernseh-Miniserie angekündigt worden war. Ab dem 3. Januar 2018 wurde beim US-Sender Fox die elfte Staffel gezeigt.
Es gab Filme, Bücher, Comics, das typische Merchandizing ... und Akte X ist Kult.

Mittwoch, 2. Juni 2021

Kai Meyer/Lisanne Suborg: Imperator (Rezension)

Rom in den Swinging Sixties – eine Stadt der Filmstars und Verbrecher, der Starlets und Geisterbeschwörer, des alten Adels und der korrupten Politik.
Die Studentin Anna schließt sich einer Gruppe Paparazzi an, um inkognito den Mörder ihrer Mutter zu jagen. Zugleich soll der Privatdetektiv Gennaro Palladino den Tod eines wahnsinnigen Malers aufklären. Die Suche nach der Wahrheit führt Anna zusammen mit dem jungen Fotografen Spartaco durch Paläste und verlassene Villen, durch Filmstudios und verruchte Jazzclubs – und immer wieder auf die legendäre Via Veneto, den Brennpunkt des Dolce Vita. Während die High Society im Champagner badet und Regierungsgegner die Revolution planen, ziehen finstere Mächte die Fäden. Sie wollen die Auferstehung des antiken Rom – koste es, was es wolle.

Anfang der 2000er habe ich Kai Meyer als Autoren entdeckt, ihn dann aber wieder aus den Augen verloren und vor Kurzem wiederentdeckt. Bis jetzt hatte ich nur die Bücher gelesen, die ich schon kannte und ich war genauso begeistert wie damals. Mir gefällt der Schreibstil und seine Kreativität.