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Donnerstag, 27. April 2023
Albert Knorr: Giftgrüne Gentechnik (Rezension)
Grüne Gentechnik nutzt Verfahren, um fremde Gene in das Erbgut von Nutzpflanzen einzuschleusen. Derart gentechnisch veränderte Pflanzen bezeichnet man als transgen. Ein Thema, dass seit Jahren immer wieder heiss diskutiert wird und das die Bevölkerung (oft aufgrund von Halbwissen) spaltet.
Mittwoch, 26. April 2023
Ben Aaronovitch: Die schlafenden Geister des Lake Superior (Hörbuch) (Rezension)
Bisher habe ich nur den ersten Peter Grant Roman von Ben Aaronovitch gelesen und fand diesen sehr amüsant. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen weitere Teile der Serie zu lesen. Nachdem Peter Grant aber auch in DIE SCHLAFENDEN GEISTER DES LAKE SUPERIOR eine Rolle spielt gehe ich davon aus, dass Kimberley Reynolds auch in den Romanen eine Rolle spielen wird (ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, ob das bereits im ersten teil der Fall war, aber ich gehe davon aus, dass das nicht der Fall war).
Konrad K. L. Rippmann: Poppy Dayton und die Tote im Helford River (Rezension)
Poppy Dayton geht in die dritte Runde und der leser bekommt das was er auch von den Vorgängern gewohnt ist: Sympathische Ermittler, Zwielichte Gestalten, eine Hauptperson mit besonderen Fähigkeiten. Kurz: Kurzweilige Unterhaltung, Cosy, aber spannend. Und ... bisher der beste Band der Reihe.
Was ich allerdings etwas störend empfinde (was aber in Poppy Dayton und das Rätsel von Arwen Island schlimmer war) sind die eingeworfenen englischen Redewendungen. Das mag daran liegen, dass der Autor betonen will, dass es Engländer sind, aber es macht keinen Sinn, da sie ja grundsätzlich englisch sprechen und es so wirkt, als wäre das eine Fremdsprache. Aber mit diesen Kleinigkeiten muss man leben, wenn man einen deutschen Autor liest, der seine Romane in fremden Ländern spielen lässt.
Abgesehen davon sind die Poppy-Bücher (die übrigens problemlos getrennt voneinander gelesen werden können) gute Unterhaltung, unblutig wie man es von Cosy Krimis gewohnt ist und auch erwartet, aber auch mit einem kleinen Schuss Übernatürliches (allerdings auch für diejenigen erträglich, die damit wenig anfangen können).
Dienstag, 25. April 2023
Fred Gordon: Im Banne von Atlantis (Rezension)
Im Banne von Atlantis hat mich vom Cover her an meine Jugend erinnert und der Titel ebenso. Damals (wie heute) lese ich gerne (klassische) Abenteuergeschichten und danach klang das Buch auch. Allerdings sind die Informationen dazu sehr spärlich, ich weiß nicht einmal wann das Buch erschienen ist, aber ich würde auf die 60er-Jahre tippen... aber das ohne Gewähr. Der Herausgeber, der Hirundo-Verlag existiert wohl auch nicht mehr.
Im Banne von Atlantis ist eine klassische Abenteuergeschichte, wie sie für Jungs geschrieben wurde und die heutzutage etwas veraltet wirkt. Eine Gruppe Matrosen erlebt Abenteuer unter und über Wasser, wird Zeuge wie eine Insel entsteht, es wird gemeutert und der Leser wird Zeuge allerlei Abenteuer, die sich rund um eine rein männliche Gruppe ereignen. Es gibt genug Konfliktpotential, aber wie es damals üblich war spielen Frauen keine Rolle. Es ist ein reiner Abenteuerroman, der auf eine gewisse Art und Weise unterhalten kann, und im Vergleich zu modernen Abenteuerromanen zeigt was damals unterhalten hat und was gerne gelesen wurde. Als Jugendlicher/Kind hätte ich mir damals wohl diese Gedanken nicht gemacht, aber aus der Sicht der 2020er Jahre ist das Buch tatsächlich überholt.
Reduziert man es aber auf den Abenteueraspekt und berücksichtigt die Zeit in der es (vermutlich) geschrieben wurde kann Im Banne von Atlantis durchaus unterhalten, nur ... ein Jules Verne, der noch weiter zurück liegt konnte bessere Geschichten schreiben....
Peter Urban: On Air (Rezension)
Die Reise beginnt in den 1950er Jahren in Niedersachsen, wo sich die Familie Urban nach der Flucht aus dem Sudetenland eine neue Heimat aufbaut. Schon früh kommt Peter Urban im Familienorchester «Urbani» mit Musik in Kontakt, doch seine Leidenschaft ist nicht die Klassik, sondern die neue Musik von der Insel. In den 1960er Jahren beginnt die andauernde Liebesbeziehung zu England, seine andere große Liebe ist der HSV, wo er zeitweilig auch Stadionsprecher ist. Seine Lust an neuen Stilformen ist später der Schlüssel zum großen Erfolg seiner Musiksendungen. Dieses Buch erzählt von einem bewegten Leben und ist zugleich ein Stück internationale Musikgeschichte made in Hamburg.




