Mittwoch, 10. April 2019

Chris Philbrook: Dunkle Erinnerungen (Adrians Tagebuch der Untoten 1)


Einem Zombie den Kopf abzuschlagen, ist alles andere als einfach in einer Welt, in der man mehr Angst vor den Lebenden als vor den Toten haben muss …
Das ruhige Leben von Adrian Ring ist abrupt zu Ende, als die Welt von einer Flut aus Untoten und einer Armee verzweifelter Überlebender überschwemmt wird. Während um Adrian der Wahnsinn tobt, zieht er sich in Auburn in eine Schule zurück und versucht Freunde und Verwandte auf dem Weg dorthin zu retten. In seinem nicht enden wollenden Überlebenskampf flieht er vor Wahnsinnigen und kann seine Katze Otis retten, muss aber seine eigene Mutter erschießen – alles in allem ein erfolgreicher Anfang.
DUNKLE ERINNERUNGEN bildet den ersten Teil von Adrians Geschichte, die nach "jenem Tag" spielt. In "Mr. Tagebuch" notiert er seine Gedanken über die Zeit seines Überlebens in einer dystopischen Welt, nachdem das unvorstellbare Böse das Land in eine scheinbar nicht enden wollende Finsternis getaucht hat. Der Auftakt von ADRIANS TAGEBUCH DER UNTOTEN erzählt die epische Geschichte eines Mannes in der Postapokalypse, in der er zuerst annimmt, unverschuldet in dieses Dilemma geraten zu sein, aber schnell herausfindet, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert.

Dienstag, 9. April 2019

Rick Yancey: Der Monstrumologe (Rezension)

1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht notfalls Jagd auf sie.
Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein zahnbewehrtes Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet und sich rasend schnell vermehrt. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will ...
Ich mag Bücher, die um die Jahrhundertwende spielen, vor allem, wenn es sich um kriminalistische/Fantastische Literatur handelt. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen, die ich in den Monstrumologen setzte.

Mittwoch, 3. April 2019

Jules Verne: Von der Erde zum Mond

Es wird mal wieder Zeit für eine Jules Verne-Rezension.
Von der Erde zum Mond wurde erstmals 1865 unter dem französischen Titel De la Terre à la Lune von dem Verleger Pierre-Jules Hetzel veröffentlicht. Die erste deutschsprachige Ausgabe erschien 1873 unter dem Titel Von der Erde zum Mond. Der englische Titel des Romans lautet From the Earth to the Moon. Es handelt sich um ein frühes Werk des Science-Fiction-Genres, das die Mondfahrt um etwa hundert Jahre vorwegnimmt. Allerdings geht es hier vor allem noch um die Vorbereitung des Abenteuers. Der Roman Reise um den Mond (Autour de la Lune) von 1870 setzte die Geschichte fort (und wird irgendwann auch hier im Blog beschrieben werden).