Freitag, 5. April 2019

5 am Freitag: Black & White


Es ist wieder soweit. Tinette hat ein neues Thema für Fünf am Freitag.
Kurz die Regeln:
Jeden Freitag wird ein Motto vorgegeben, z. B. Frankreich. Zu diesem Motto werden dann 5 Bücher vorgestellt. Zu diesem Beispiel könnte der Bezug der folgende sein:
* Die Autorin lebt in Frankreich.
* Der Autor ist in Frankreich geboren.
* Das Cover zeigt einen Ausschnitt von Paris, Marseille...
* Die Handlung spielt in Frankreich.
Das Thema des heutigen Freitags: Black & White.
Übrigens findet man hier die Mottos der nächsten Wochen... und natürlich wäre eine größere Beteiligung wünschenswert...

Fast hätte ich heute pausiert, denn so wirklich etwas zum Thema wollte mir nicht einfallen. Aber hin und wieder bekommt man auf dem Klo einen Geistesblick. In diesem Fall war er nicht wirklich hilfreich, denn ich dachte, ich könnte das Thema auf den Rassenkonflikt zwischen Schwarz und Weiß ausdehnen, aber wirklich hilfreich war das auch nicht, da ich Bücher dieser Art nicht lese (oder gelesen habe), mit einer Ausnahme:

Joel Norst: Mississippi Burning 
1964 im US-Bundesstaat Mississippi: Drei junge Männer sind nachts auf einer abgelegenen Straße unterwegs, als sie von sieben Männern in drei Fahrzeugen verfolgt und bedrängt werden. Als sie auf einem Fahrzeug ein Polizeilicht sehen, halten sie an. Daraufhin werden sie als „Judenbengel“ und „Niggerfreunde“ beschimpft und erschossen. Bei den drei Männern (zwei Weiße und ein Schwarzer) handelt es sich um Bürgerrechtler, die sich für das Wahlrecht für Schwarze eingesetzt haben. Nachdem die Männer als vermisst gemeldet worden sind, werden zwei FBI-Agenten zur Aufklärung des Falles ins ländliche Jessup County geschickt: der junge, getreu nach den Buchstaben des Gesetzes agierende Alan Ward aus dem Norden sowie der ältere Rupert Anderson, der früher einmal selbst Sheriff im südlichen Bundesstaat war.
Es gibt einen Film gleichen Namens, ich weiß allerdings nicht, was zuerst da war: Buch oder Film. Damals fand ich aber sowohl das Buch lesenswert wie auch den Film sehenswert.

Mehr zum Thema Schwarz/Weiß-Konflikt ist mir nicht eingefallen, und obwohl mir spontan einige Bücher eingefallen wären, bei denen Europäer unter Afrikanern leben (DIE WEISSE MASSAI ...) so sind das keine Bücher, die ich gelesen habe und auf die ich in irgendeiner Weise hinweisen will.
Deswegen beschränke ich mich bei den vier nachfolgenden Bücher auf Bücher deren Cover hauptsächlich in schwarz/weiß gehalten sind.
Sehr kreativ ich weiß...

Rick Yancey: Der Monstrumologe
1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht notfalls Jagd auf sie.
Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein zahnbewehrtes Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet und sich rasend schnell vermehrt. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will ...
Das Buch lese ich gerade, aber bisher (nach etwa der Hälfte) kann ich nicht sagen, dass es mich fesselt. So richtig interessant finde ich die Geschichte nicht ... ich hatte mir mehr erwartet.

Und noch eine Enttäuschung ...

Michael Crichton: Dragon Teeth
Wyoming, 1875: So wie die Erde unter den donnernden Büffelherden des noch wilden Westens bebt, wird die Welt von der Entdeckung einer noch größeren, viel älteren Naturgewalt erschüttert. Fossile Funde belegen: Einst müssen riesige Urzeitwesen die Erde bevölkert haben – die Dinosaurier. Damit rückt ein wenig beachteter, aber revolutionärer Wissenschaftszweig, die Paläontologie, ins Licht der Öffentlichkeit.
Mit Drachen hat das Buch nichts zu tun, ein Vorgänger von Dinopark ist es auch nicht (abgesehen davon, dass es um Dinosaurier geht und das Buch vor Dinopark geschrieben wurde, auch wenn es erst nach Crichtons Tod erschienen ist).
Basierend auf tatsächlichen Begebenheiten (während einer interessanten Zeit) hatte ich mehr erwartet.

Susanne Dohrn: Das Ende der Natur
In Deutschland ist die Natur doch noch in Ordnung? Wir Deutschen sind vorbildliche Naturschützer? Weit gefehlt. Zahllose Wiesen- und Ackerpflanzen, Insekten und Vögel gehörten bis vor wenigen Jahrzehnten ganz selbstverständlich zu unserer Landschaft. Heute sind viele von ihnen gefährdet oder schon verschwunden. Je mehr aus Bauern intensiv produzierende Landwirte wurden, desto stärker verödeten artenreiche Wiesen und Weiden zu Intensivgrünland und vielfältige Ackerlandschaften zu industriell bewirtschafteten Monokulturen. Statt dem Treiben Einhalt zu gebieten, fördert die Politik den Wahnsinn noch. So wird die Landwirtschaft vielerorts zur Totengräberin der biologischen Vielfalt. Susanne Dohrn zeigt den stillen, aber drastischen Verlust auf, der sich vor unserer Haustür abspielt, indem sie die bedrohten Lebensräume und ihre Bewohner eindrücklich beschreibt. Sie benennt die Beteiligten und stellt Beispiele einer naturverträglichen Landwirtschaft vor.

Und dann ist mir noch eine andere Interpretation zum Thema B&W eingefallen (und ich rede jetzt nicht von Fotografie, obwohl das auch zum Thema passen würde ... aber ich bin nur ein Knippser, kein Fotograf...).
Aber ... es gibt ja noch Schwarz/Weiße Tiere. Natürlich fällt da spontan der Bambusbär ein, aber auch Pinguine werden als Schwarzweiße Tiere bezeichnet, auch wenn sie es bei genauerer Betrachtung nicht unbedingt sind ...

Klemens Pütz: Unverfrorene Freunde
Seit fast dreißig Jahren erforscht Klemens Pütz das Leben von Pinguinen. Dafür reist er jedes Jahr für mehrere Monate in die Antarktis und in andere Regionen, in denen die Tiere leben. Nun gewährt er erstmals umfassend Einblick in den Alltag dieser faszinierenden Vögel und erklärt, was wir tun müssen, um sie zu schützen.

Mehr zum Thema B&W (natürlich) bei Tinette.

Kommentare:

  1. Hallo Martin,
    Dragon Teeth stand mal auf meiner Wunschliste. Ich dachte, das wäre die Vorgeschichte zu DinoPark. Aber dann habe ich ein paar Rezensionen gelesen, und die haben dann davor gesorgt, dass das Buch wieder von der Wunschliste geflogen ist. Von Michael Crichton habe ich andere Bücher auf dem SuB. Ich hoffe, sie gefallen mir so gut wie DinoPark, Vergessene Welt und Timeline.
    Die anderen Bücher kenne ich teilweise vom Sehen her.
    Liebe Grüße
    Tinette

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    1. Hallo Tinette,
      Ich war mir bei Dragon Teeth auch nicht sicher, ob ich das Buch wirklich lesen will. Mir ging es wie dir,mich habe hauptsächlich negatives über das Buch gelesen. Aber irgenwie hat es mich dann doch gereizt, weil ich die Thematik interessant finde. Allerdings ist es fast so, dass der Wikipediaeintrag zu den Bonewars interessanter ist.
      Es gibt einige Bücher von Bricht in, die ich mag, andere mag ich nicht, aber ich kenne bei weitem noch nicht alle.
      LG
      Martin

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