Mittwoch, 10. April 2019

Chris Philbrook: Dunkle Erinnerungen (Adrians Tagebuch der Untoten 1)


Einem Zombie den Kopf abzuschlagen, ist alles andere als einfach in einer Welt, in der man mehr Angst vor den Lebenden als vor den Toten haben muss …
Das ruhige Leben von Adrian Ring ist abrupt zu Ende, als die Welt von einer Flut aus Untoten und einer Armee verzweifelter Überlebender überschwemmt wird. Während um Adrian der Wahnsinn tobt, zieht er sich in Auburn in eine Schule zurück und versucht Freunde und Verwandte auf dem Weg dorthin zu retten. In seinem nicht enden wollenden Überlebenskampf flieht er vor Wahnsinnigen und kann seine Katze Otis retten, muss aber seine eigene Mutter erschießen – alles in allem ein erfolgreicher Anfang.
DUNKLE ERINNERUNGEN bildet den ersten Teil von Adrians Geschichte, die nach "jenem Tag" spielt. In "Mr. Tagebuch" notiert er seine Gedanken über die Zeit seines Überlebens in einer dystopischen Welt, nachdem das unvorstellbare Böse das Land in eine scheinbar nicht enden wollende Finsternis getaucht hat. Der Auftakt von ADRIANS TAGEBUCH DER UNTOTEN erzählt die epische Geschichte eines Mannes in der Postapokalypse, in der er zuerst annimmt, unverschuldet in dieses Dilemma geraten zu sein, aber schnell herausfindet, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert.


Zombies sind ja eher nicht so meins und ich kann auch nicht die Faszination verstehen, die derzeit von ihnen ausgehen. Ich habe ein paar Bücher gelesen (mehr oder weniger langweilig), ich habe angefangen, diverse Zombieserien und Filme zu schauen, aber die Filme habe ich nie bis zu Ende durchgehalten (Sieht man von den alten Romero-Streifen ab) und die Serien... ich kann diesen Hype echt nicht verstehen.
Was ich auch nicht verstehen kann ist, warum ich mir Dunkle Erinnerungen angeschafft habe. Vielleicht lag es am Cover, von diesem geht eine gewisse Faszination aus.
Jedenfalls war der Papierverziererverlag so freundlich und hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Also ... Es geht um Zombies. Oder besser gesagt, es geht um einen Typen, der in Tagebuchform erzählt, wie er mit der plötzlich aufgetauchten Zombieapokalypse klar gekommen ist.
Die Zombies sind, wie man sie kennt, es werden keine neuen Aspekte hinzugefügt und so sorgen sie auch nicht für Überraschungen. Tatsächlich geht von Ihnen zwar eine Bedrohung aus, aber die Stärke des Buchs liegt nicht in der Darstellung der Zombies sondern eher der Beschreibung des alltäglichen Überlebenskampfs.
Und eben das hat mich fasziniert und gefesselt. Mir gefällt auch Adrian (und seine Sicht der Dinge).
Was ich mir allerdings nicht vorstellen kann ist, wie es weiter geht.
So interessant der Überlebenskampf auch ist ... was passiert in den Fortsetzungen. Eigentlich könnte es ewig so weitergehen. Aber wird das auf Dauer nicht langweilig?

Adrian erklärt Mr Tagebuch, was er macht. Andere Personen tauchen eher selten und wenn, dann nur kurz auf (egal ob Lebende oder Untote).
Man darf gespannt sein.

Auf jeden Fall dürfte der Zombiefan an dieser Buchreihe nicht vorbeikommen.

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