Ein Mord, der mit Hilfe des Jenseitigen? Klingt abgedreht, wird aber in vielen anderen Krimis verwendet und ... für die Fans der Fackenreuth-Krimis ist alles möglich und nichts zu abgedreht. Gut, Ausnahmen mögen die Regel bestätigen, aber eine Seance ist bei Weitem nicht so skurril wie MORDSGAUDI. Und so ist diese Geschichte zwar ruhiger, aber nicht weniger unterhaltsam. Man könnte sagen: Alles ist wie immer, und das ist gut so. Der Uhren-Sepp hat ein neues Hobby: Hypnose. Und das ist alles andere als seriös und nicht nur Xaver Gottwald leidet darunter. Dann gibt es noch einen Toten, eine Mumie (obwohl die Bezeichnung nicht so wirklich zutrifft) und viel Jenseitiges.
Ein bisschen Krimi, ein bisschen Landluft, ein bisschen Blödsinn ... muss man mögen, aber wenn man das mag ... dann ist auch der fünfte Teil der Fackenreuth-Reihe großartige Unterhaltung (auf abgedrehte Weise). Man muss die Vorgänger nicht kennen, um die Geschichte zu verstehen, aber man muss die Vorgänger gelesen haben, wenn man einfach mal abschalten will. Ich habe die Bücher nicht gelesen, ich glaube, das will ich auch gar nicht. Die Hörbücher sind schon ein großer Spaß und ich würde Michel A. Grimm und seine Interpretation der Fackenreuther nicht missen wollen.
TOTENPLAUSCH IN FACKENREUTH ist ein CosyKrimi der anderen Art, mit viel Lokalkolorit (auch wenn man nicht wirklich weiß wo es liegt, außer in Bayern... irgendwo ... aber wo sonst würde es hinpassen), sympathischen und skurrilen Persönlichkeiten. Und sehr lustig.
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