Donnerstag, 2. April 2026

Sven Stricker: Sörensen geht aufs Haus (Rezension)

Sörensen wird von seiner Vergangenheit eingeholt und hadert mit der Gegenwart - sein sechster und bisher persönlichster Fall! Veränderungen stehen an bei Sörensen - und Veränderungen sind wie saure Milch: braucht man nicht. Nachdem er seinen kranken Vater bei sich aufgenommen hat, taucht überraschend auch noch ein alter Schulfreund auf. Schiefel heißt er, und er bringt einen Sack voller Probleme mit. Hinter seinem Haus werden menschliche Leichenteile gefunden. Handelt es sich um die Überreste eines vor Jahren verschwundenen Mädchens? Schon wird aus einem Cold Case ein heißer, steckt Sörensen in der nächsten Mordermittlung. Für die er dringend seine Kollegin Jennifer braucht - die sich allerdings ebenfalls verändern möchte ...
SÖRENSEN GEHT AUFS HAUS ist der sechste Teil der Serie und der erste, den ich gelesen habe. Es wird auch der letzte sein. Nicht, dass das Buch schlecht wäre, das ist es bei weitem nicht, nur ... die vorherigen Bücher habe ich gehört, gelesen von Sven Stricker und ... das habe ich hier tatsächlich vermisst. SÖRENSEN GEHT AUFS HAUS ist ein gutes Buch, typisch Sörensen, aber ... ich bin mir sicher, dass das HörBuch besser ist. Aber genug des Gejammeres, ich habe es ja so gewollt. Aber wie gesagt, die nächsten Sörensen-Bücher werde ich wieder hören, das ist viel lustiger. Außerdem ist es etwas schwierig den Sätzen zu folgen, da sie teilweise schon sehr lang sind. Das fängt bereits beim ersten Satz an, aber ich denke dass das typisch ist. Und wenn man Sven Strickers Stimme im Hinterkopf hat (Okay, ich höre schon auf). Also, der Stil ist gewöhnungsbedürftig, aber wer die anderen Bücher geliebt hat wird auch dieses lieben.
Und so kann man auch nur das sagen, was auf alle Sörensen-Krimis zutrifft: Witzig und Spannend, mit irgendwie ikonischen skurrilen Charakteren. Eine Krimireihe der anderen Art. Und die Dialoge und Gedankengänge ... manchmal schwer nachzuvollziehen, aber extrem unterhaltsam. Und es gibt ein Widersehen mit Malte (wers braucht und möchte, wer nicht, bekommts auch). Vor einem Lesen in der Öffentlichkeit würde ich jedoch absehen, manchmal muss man einfach schmunzeln (oder kichern oder hysterisch lachen) oder komische Geräusche des Unglaubens von sich geben. Sörensenfans kommen auf ihre Kosten, und Krimifans, die mal etwas anderes zum Lesen wollen, dürfen sich gerne mal an die Reihe wagen.

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