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Donnerstag, 23. April 2026
Linda Schipp: Guilty Pleasure (Hörbuch)(Rezension)
Ein Hotel, in dem Wünsche erfüllt und Albträume wahr werden – Hotel Guilty Pleasure ist weltberühmt. Das Luxusresort erfüllt dem obersten Prozent geheime Wünsche – ohne Tabus und mit höchster Diskretion. Nicht mal die erlesenen Gäste kennen den Standort. Erbaut auf einer tropischen Insel, ist das Hotel komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Für fünf Gäste scheinbar die perfekte Gelegenheit, um ihren persönlichen Begehren freien Lauf zu lassen. Dabei wissen sie nicht, dass ihre Machenschaften von einem Kamerasystem beobachtet werden. Und in ihren kühnsten Albträumen hätten sie sich nicht ausmalen können, dass dieses System die Geschehnisse im Hotel online streamt. Als brutal reale Reality Show. Live. In die ganze Welt. Niemand kann sie kontaktieren. Niemand kann sie aufhalten. Und die Hotelgäste sind im Begriff, vor den Augen aller entsetzliche Verbrechen zu begehen.
Gesprochen von Linda Schipp, Franziska Trunte, Louis Friedemann Thiele, Vincent Fallow ist GUILTY PLEASURE ein Thriller, der es in sich hat. Gemütlich fängt es an, erzählt wird, wie man schon an den Sprechern ersehen kann, aus der Perspektive verschiedener Personen (der Rächer, die Security, die Maid...) und nach und nach zeigt sich der Abgrund, den dieses Hotel im Irgendwo hat es wirklich in sich. Und dieser Thriller auch. Fast schon unerträglich steigert sich der Spannungsbogen, natürlich wird immer, wenn es besonders spannend wird, die Perspektive gewechselt und am Ende ... sind die Karten neu gemischt und alles doch anders als es am Anfang den Anschein hat. Spannend inszeniert, spannend vertont und wirklich nichts für schwache Nerven. Die Charaktere (und deren Hintergrund) sind die Stärken der Geschichte. Gut ausgearbeitet, nicht sehr stark übertrieben (vielleicht manchmal hart an der Grenze zum Unglaubwürdigen, aber irgendwie dann doch so wie es sein könnte .... wer weiß welche Abgründe im Menschen stecken können ...) tragen sie die Geschichte. Der Schauplatz selbst wird am Anfang sehr präsent in Szene gesetzt, verblasst aber nach und nach, so dass Guilty Pleasure eher statische kaum greifbare Kulisse bleibt, was der Spannung und der Glaubwürdigkeit des Geschehens aber keinen Abbruch tut. Das Ende jedoch stellt einen großen Schwachpunkt dar. Nach und nach erfährt man mehr über die Protagonisten dieses Schauspiels, ihre Ziele, Erwartungen und Verbindungen, aber erst am Ende findet alles eine Erklärung. Das ist der Zeitpunkt, an dem das Buch schwächelt und auch etwas langatmig wird, denn vieles von dem, was noch erwähnt werden muss, hätte auch gut in die eigentliche Story eingearbeitet werden können. Nichts desto trotz: GUILTY PLEASURE ist ein Thriller, der dennoch zu unterhalten weiß. Wer Thriller in überschaubarer Umgebung und zahlreichen Wendungen liebt, wird durchaus seine Freude haben. Und was die Wendungen anbelangt ... davon gibt es wirklich viele.
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