Mittwoch, 15. April 2026

Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho (Rezension)

Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung.
Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...

Irgendwie witzig .... fast auf den Tag genau vor vier Jahren, habe ich den ersten Peter Grant-Band gelesen. SCHWARZER MOND ÜBER SOHO ist der zweite Teil, aber ich habe nicht vor bis zum nächsten Band weitere vier Jahre zu warten. Soweit der Vorsatz. Es ist aber auch nicht schwer gefallen, sich in die Handlung hineinzuversetzen. Nach ein paar Minuten/Seiten ging es.
Es geht um Jazz, aber nicht nur, obwohl die Musik wohl sehr im Vordergrund steht. Kann man aber auch hinnehmen, wenn man Jazz nicht mag (wie ich). Aber ich gebe zu, dass dieser Stil durchaus zur Atmosphäre der Geschichte beiträgt. Die Charaktere geben ihr Weiteres um eine unterhaltsame Geschichte, die durch Einfachheit besticht, aber gut die Hauptcharaktere ins Licht rückt. Wobei ... da gibt es ein paar "Nebendarsteller", die man durchaus im Auge behalten möchte ... Inspector Stephanopulous, eine Beamtin des MET. Es gibt einige witzige Szenen, Wortgefechte, aber auch Spannendes und das Ende ist ... logisch, aber unerwartet. Und ein bisschen traurig. Also, weltbewegend ist die Geschichte an sich nicht, aber der Leser kommt auf seine Kosten. Es gibt wenig Magie, aber man darf auf ein paar "Monster" hoffen und dann gibt es ja noch die VAGINA DENTATA (was man gerne googlen darf ...) und Jazzvampire (kann man auch googlen, wird aber wohl eher zu keinem Ergebnis führen).
Solide Urban Fantasy, die Lust auf mehr macht. Und ja, ich habe mich auf gefragt, warum es noch keine Verfilmung gibt.

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