Italien 1822. Mary Shelley, Autorin von Frankenstein, trauert um ihren Mann, der im Golf von La Spezia ertrank. Aber war es wirklich nur ein Unglück, oder steckt mehr dahinter? Die exzentrische Ermittlerin Pat hat den Auftrag, die Umstände seines Todes aufzuklären. Mithilfe fantastischer Technologie führt sie Mary zu den Schauplätzen ihrer Vergangenheit zurück. Gemeinsam stellen sie sich den Geistern von La Spezia ...
Die berühmt-berüchtigte Autorin Mary Shelley ist im Winter 1822 im italienischen Exil gestrandet. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, ertrank bei einem Segelunglück. Doch gibt es Zweifel, ob bei seinem Tod alles mit rechten Dingen zuging: Schon länger wurde er von Geistern und Visionen heimgesucht. Welche fantastischen Kräfte wurden ihm aber zum Verhängnis? Mittels der visionären Kunst der Erinnerungsreise führt die waghalsige Spezialagentin Pat Colombari Mary Shelley zurück zum Golf von La Spezia, wo die Gesetze von Zeit und Raum ihre Gültigkeit verloren haben. Sie lernt den skandalumwitterten Lord Byron kennen, dessen Keller ein dunkles Geheimnis birgt. Und sie wird Zeugin unerklärlicher Geschehnisse, die ihren Anfang in jener stürmischen Nacht am Genfer See nahmen, in denen die Shelleys sich mit Mächten jenseits ihrer Welt einließen.
Mary Shelley und die legendäre Entstehungsgeschichte um FRANKENSTEIN (Wahrheit oder Legende? Wer weiß) hat mich schon immer fasziniert (Okay eigentlich erst seit 1986 dank Ken Russells Film Gothic, auch wenn ich erst Jahrzehnte später den Roman gelesen habe). Und wenn irgendwo Mary Shelley erwähnt wird fällt es mir auch schwer nicht zuzuschlagen. Und der Stoff bietet sich für einen phantastischen Roman an. Leider hat mich DIE GEISTER VON LA SPEZIA enttäuscht und konnte mich nicht so in den Bann ziehen, wie ich es mir erhofft habe. Tatsächlich habe ich mich schnell verloren gefühlt und es war schwer der Story zu folgen. Oliver Plaschka geht während seiner Geschichte Schritt für Schritt zurück in die Vergangenheit. Das passt zwar zur Spurensuche, auf die sich Protagonistin Pat begibt, aber es macht es schwerer der Geschichte zu folgen. Und dann werden immer wieder Szenen eingeschoben, die noch mehr für Verwirrung sorgen, da der Bezug zu Shelley fehlt. Und so interessant die Story an sich auch klingen mag, in der Umsetzung war das schon weniger gut. Pat reist in die Gedanken und Erinnerungen von Mary Shelley. Und von dort weiter in die Gedanken und Erinnerungen anderer Personen. Das hat der Autor teilweise stark zelebriert und manchmal war es schwierig zu erkennen in Kopf welcher Person sich Pat gerade befand. Und wie funktioniert das alles? Da wurde wenig erklärt und man bekam teilweise das Gefühl, in einer Serie gefangen zu sein, deren vorangegangene Teile man nicht kannte. Ich habe mich so verloren gefühlt, und dabei hätte ich mir so sehr gewünscht, dass mir der Zugang zur Geschichte nicht so schwer gefallen wäre. Aber leider, sehr verwirrend, sehr unübersichtlich und sehr schwer der Geschichte zu folgen. So habe ich es empfunden.
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