Mittwoch, 9. Mai 2018

Cornelia Kiener: Das Schicksal der Jägerin (Rezension)

Nadine Wolf ist glücklich als sie ihre Lehre als Tierpflegerin beginnt. Doch dann geschehen seltsame Ereignisse. Nadine bekommt Albträume, Menschen werden angegriffen und sie muss nicht nur entsetzt feststellen, dass es Vampire gibt, sondern auch, dass sie deren Präsenz fühlen kann. Als sie ergründen will warum, nimmt das Unheil seinen Lauf …
Mit Das Schicksal der Jägerin liegt der Beginn einer klassischen Vampirgeschichte/saga vor. Die Vampire sind so wie man sie erwartet (ohne Glitzer und auch die Sache mit dem Knoblauch wird nicht erwähnt, aber im Großen und Ganzen sind es Vampire.
Ich habe in jungen Jahren Vampirromane verschlungen und alles gelesen, dessen ich habhaft werden konnte. Da sucht man irgendwann eher nach dem Ungewöhnlichen, bzw. ermüdet schnell, da das Thema Vampire bald nichts Neues zu bieten hat (Ausnahmen gibt es natürlich und auch klassische Vampire können unterhalten).
Der Erstlingsroman von Cornelia Kiener konnte mich nicht überzeugen. Es ist keine schlechte Geschichte, gut geschrieben mit nachvollziehbaren Handlungen der Protagonisten, aber irgend etwas fehlt oder kommt bereits bekannt vor. Auch werden interessante Dinge einfach ausgeblendet: Vampire vergehen oder Opfer werden verwandelt, auf die entsprechende Beschreibung wird verzichtet oder in kurzen Sätzen abgehandelt.
Mir fehlt auch der Zugang zu den Hauptpersonen, egal auf welcher Seite sie stehen. Allerdings gab es einen Charakter, der mir sehr gut gefallen hat, allerdings wird man diesen in weiteren Büchern um die Vampirjägerin wohl nicht mehr antreffen.
Als Fazit kann ich sagen: Ein Vampirroman, der sicher seine Fans finden wird. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Zwei Sachen, die mit dem Roman an sich nichts zu tun haben sind auch etwas störend:
1. Das Buch sollte man nicht ins Regal stellen, der Buchtitel ist am Rücken falsch geschrieben.
2. Das Inhaltsverzeichnis ist sinnlos, da die dort angegebenen Seiten mit den eigentlichen Seitenzahlen nicht übereinstimmen. Besser man hätte auf das Inhaltsverzeichnis verzichtet.

Erst im Mai wurde die Geschichte um Nadine Wolf fortgesetzt: Die Gefahr der Neugier.

Das Schicksal der Jägerin endet nicht mit einem Cliffhanger, aber es ist klar, dass es weiter geht, es gibt zu viele offene Ende.
Ich kann nicht sagen, ob ich gespannt auf die Fortsetzung bin aber ich hoffe, dass die Geschichte etwas an Fahrt gewinnt und doch noch das Unerwartete, Unglaubliche geschieht.

Mehr über die Autorin gibt es hier.

(kleine Randbemerkung: Die Rezension ist mir nicht leicht gefallen, da ich Conny nicht nur persönlich kenne, sondern auch noch mit ihr zusammenarbeiten muss/darf.)

Sorry Conny, trotzdem danke für die Rezensionsexemplare.

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