Donnerstag, 21. Mai 2026

Romain Haas: Jagd durch Luxemburg (Rezension)

Als der berüchtigte Millionär Charles Cannes stirbt, hinterlässt er seiner Familie ein sagenhaftes Vermögen – unter einer Bedingung: Wer erben will, muss spielen. Eine verhängnisvolle Schatzsuche beginnt, deren Hinweise quer durch Luxemburg führen. Auch Cannes’ junge Enkelin Charlie lässt sich auf den Wettlauf ein. Doch schon bald erkennt sie, dass sich nicht alle an die Spielregeln halten. Die ersten Toten bleiben nicht aus. Und am Ende zählt nur eines: Wer gewinnt? Und wer bezahlt den Preis?
Ein Krimi aus Luxemburg, da kann ich kaum widerstehen. Ich mag das Land, ich mag die Sprache (naja.... mögen ist vielleicht der falsche Ausdruck ... aber die Luxemburger können für ihre Sprache ja nichts). Und weil ich schon oft in Luxemburg war (okay, einmal in der Stadt und sonst nur in Bettemburg) ... egal. Ich war sehr neugierig und hatte den Eindruck, dass es sich um eine witzige Krimikomödie handeln könnte. Aber so ist es nicht. JAGD DURCH LUXEMBURG ist todernst und bietet genau das, was der Titel andeutet. Eine Jagd durch Luxemburg, das Land, nicht nur die Stadt, ist aber bei weitem kein Krimi mit Reiseführerflair. Und doch lernt man nebenbei etwas über das Land (inklusive einiger landesüblicher Ausdrücke). Romain Haas, dessen Romandebut das ist, bietet einen rasanten Krimi, mit interessanten Charakteren einer spannenden Handlung und einer passenden, aber unerwarteten Auflösung. Freunde von Luxemburg oder Rätseln (die man vielleicht nur lösen kann, wenn man mit Luxemburg sehr sehr vertraut ist ... was aber auch egal ist, es macht auch Spaß zu sehen, wie andere die Lösungen suchen, und größtenteils auch scheitern).
JAGD DURCH LUXEMBURG zeigt, was Menschen für Geld alles machen und was Freundschaft oder Familienbande wirklich zählt. Ich hoffe, dass Romain Haas noch weitere gute Romane schreibt (gerne mit Luxemburg als Schauplatz).

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