Probiere es aus … erlebe das surreale Grauen, wenn der Rockstar Mickey Hutton sein dämonisches Buch aufschlägt. Berauscht von übernatürlichen Mächten, versetzt der Gitarrist die Musikwelt in Ekstase. Doch was wird der Preis sein für den Ruhm?
Camping, Bier und Rock ’n’ Roll – dafür steht das legendäre Monster-FM-Festival. Bugneat, Brenda und Chad genießen das Event in vollen Zügen. Doch als der Auftritt von Mickey Huttons Band Stretched näher rückt, werden sie Zeugen unheimlicher Vorkommnisse.
Indessen gelangt der Dämonologe Doktor Price zu einer frappierenden Erkenntnis: Das ›Collum Hermes Trismegistos‹, die verheerendste aller dämonischen Schriften, existiert tatsächlich. Er begibt sich auf die Jagd nach dem Buch. Doch er ist nicht der Einzige …
DAS BLÜHEN DER FINSTERNIS ist ein Buch, das mich etwas ratlos zurück gelassen hat. Ich wünschte es hätte mir gefallen, aber auch wenn es beindruckend und irgendwie interessant ist, so wurde ich nicht ganz berührt. Wobei ich mich zügehaft an H. P. Lovecraft erinnert fühlte. Dieser Autor hat mir den Zugang zu seinem Werk auch erschwert, aber inzwischen habe ich ihn schätzen gelernt. Und wer weiß ... vielleicht schafft das Florian Lang auch, wenn ich mehr von ihm gelesen habe, denn auch wenn mir der Zugang zu DAS BLÜHEN DER FINSTERNIS fehlte, ich bin nicht abgeneigt mehr zu lesen und meine Meinung so zu bilden, dass ich selbst damit zufrieden sein kann.
DAS BLÜHEN DER FINSTRNIS vereinigt Musik mit Horror und geheimnisvollen (gefährlichen) Büchern... ein Mix, der den Lovecraft-Fan höherschlagen lassen lässt.
Der Stil des Autors ist sehr tiefgründig, streckenweise sehr philosophisch, aber leicht zugänglich. Die Charaktere sind ebenfalls sehr authentisch in ihrer Darstellung. Aber es ist kein Buch, das man so nebenbei lesen kann, man muss sich konzentrieren und sich auf die Gedankengänge des Autors einlassen können und wollen (aber die meisten seiner Leser dürften vermutlich schon bei der Verbindung Musik/Horror Blut geleckt haben). Die Musik war es aber gar nicht, die mich fasziniert hat, es war eher die Arbeit von Dämonolgen Price und seiner Assistentin, die einer eher bodenständigen Berufung nachgeht. Diese Teile haben mich geflasht, von ihnen hätte ich mehr gelesen. Der Rest ... war nicht so meins. Doch das kann ich sagen: Florian Lang legt hier einen Roman hin, der die Grenzen des Horror-Genres vielleicht nicht sprengt, aber doch auf ungewöhnliche Weise den Einheitsbrei durchbricht und sich auf die Ursprünge bezieht. Beeindruckend, und DAS BLÜHEN DER FINSTERNIS wird sicher seine Leserschaft finden. Aber mir fällt es schwer ein hilfreiches Urteil zu bilden. Aber ein Buch und ein Autor, das/den man im Auge behalten sollte.
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