Sonntag, 16. Mai 2021

Kai Meyer: Die Wasserweber (Rezension)

Ein gewaltiger Mahlstrom überzieht die Karibische See. Noch kann die schwimmende Stadt Aelenium ihm trotzen. Doch Heere von Klabautern rücken näher. Der Kreis um Aelenium schließt sich. Nur die Wellenläufer können den Untergang aufhalten: Jolly und Munk tauchen hinab zur Wurzel des Mahlstroms. Während ihre Freunde in Aelenium den Kampf aufnehmen, wandern die beiden Quappen über den Grund der Tiefsee. Durch bizarre Felslabyrinthe und Vulkanschluchten führt sie ihr Weg bis zu den Trümmern einer versunkenen Stadt. Hier stoßen sie auf das Mädchen Aina, das seit Jahrtausenden auf dem Meeresgrund gefangen gehalten wird. Im schwarzen Abgrund eines Tiefeseegrabens treffen sich die Muschelmagier zum letzten Gefecht.
Das Ende der Muschelmagier-Trilogie und dieser Teil muss sich hinter den Vorgängern nicht verstecken. Die Wasserweber ist ein gelungener Abschluss. Rasante Szenen, spannende Kämpfe, unerwartete Charakterentwicklungen und die eine oder andere überraschende Wendung sorgen für kurzweiliges Lesevergnügen, denn es fällt schwer, das Buch aus den Händen zu legen. 
Im Großen und Ganzen wird das Niveau der Reihe beibehalten und trotz der zahlreichen Actionszenen hat man nicht den Eindruck, dass auf das Ende hingehetzt wird.

Im Großen und Ganzen kann man zur Trilogie sagen, dass sie nie wirklich schwächelt, wie es bei manch anderen Trilogien der Fall ist. Aber Kai Meyer scheint ein Händchen dafür zu haben (zumindest bei den beiden mir bisher bekannten Trilogien, wenn man Serafin ignoriert ... aber das Buch ist auch kein Teil der Original-Merle, als vierter Teil) gute unterhaltsame Trilogien zu schreiben. Es gibt keine schwächelnde Mittelteile und auch das Ende bringt zu Ende was zu Ende gebracht werden muss.
Es wird nie langweilig, es bleibt immer spannend und kreativ. 

Ich habe erst vor Kurzem Kai Meyer wieder für mich entdeckt und verstehe nicht, wie ich den Autor aus den Augen verlieren konnte. Ich bin gespannt was ich alles verpasst habe. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Durch das Kommentieren eines Beitrags auf dieser Seite werden automatisch über Google personenbezogene Daten erhoben. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Mit dem Abschicken eines Kommentars wird die Datenschutzerklärung akzeptiert.