Freitag, 4. September 2020

Valentina Morelli: Kloster, Mord und Dolce Vita 4 - Eine Leiche aus Gutem Hause (Rezension)

Es ist Freitag, und eigentlich wäre es Zeit für Tinettes 5 am Freitag. Das heutige Thema BENELUX. Aber ich habe nicht viel zum Thema gefunden. Ich hätte ein Buch mit dem berühmtesten belgischen Schnüffler aller Zeiten nehmen können und Das letzte Nashorn. Und damit wäre ich mit meinem flämisch auch schon am Ende.
Deswegen habe ich mich für etwas ganz anderes entschieden, eine Rezension. Wer sich dennoch für das Thema interessiert muss bei Tinette vorbeischauen. Ich machr hier ganz unpassend mit dem Thema Italien weiter.
Der Hippie Eden bittet Schwester Isabella um Hilfe: Ein Investor möchte seine Strandkommune dem Erdboden gleichmachen, um dort ein weiteres Hotel zu errichten. Isabella versucht, den schwerreichen, adeligen Unternehmer umzustimmen - erfolglos. Am nächsten Morgen wird er ermordet aufgefunden. Ist dies etwa das Werk der Blumenkinder? Isabella kann sich das nicht vorstellen. Gemeinsam mit Matteo beginnt sie zu ermitteln... Kloster, Mord und Dolce Vita - eine Krimi-Serie wie ein Urlaub unter der Sonne Italiens.
Eigentlich kann ich mir die Rezension auch sparen, denn eigentlich ist alles bereits gesagt worden. Der Klappentext verrät fast alles (verschwiegt nur die Existenz und die Bedeutung von Isabellas schwulem Bruder und eines Waldrapps). Aber was den Stil der Geschichte anbelangt, so unterscheidet sich Eine Leiche aus gutem Hauses nicht davon. Der Unterhaltungswert ist der selbe. Viel Spannung darf man nicht erwarten, aber die leichte lockere Erzählweise und die angenehme Stimme von  Chris Nonnast (ja, es ist ein Hörbuch, die Geschichten gibt es zwar auch als ebook, aber ich glaube, dass das Hören in diesem Fall viel unterhaltsamer ist) machen auch diese Geschichte zu einem großen Hörvergnügen.
Man muss auch die Vorgänger nicht kennen, eventuelle Wissenslücken werden kurz und schmerzlos gefüllt. Natürlich gibt es viel Vorgeplänkel bevor das eigentliche Verbrechen entdeckt wird. 
Leider spielen die Klosterschwestern eine eher untergeordnete Rolle, dafür drängt sich (zumindest in diesem Fall) Isabellas Bruder Andrea in den Vordergrund, aber auch er sorgt für die eine oder andere erheiternde Szene. Die Hippies sowieso.
Auch wenn der Sommer sich dem Ende neigt, die Hörbücher um Schwester Isabella erwärmen (trotz aller Verbrechen) das Herz. 

Leichte Unterhaltung für zwischendurch, das wird auch in Band 4 geboten. Und wer die Vorgänger kennt, weiß was er zu erwarten hat (Konflikte zwischen Matheo und dem Bürgermeister, Konflikte zwischen Schwester Isabella und der Klostervorsteherin ...)

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