Dienstag, 7. Juli 2020

Stephen King: Der Nebel (Rezension)



Nach einem schweren Sturm machen David Drayton und sein Sohn Billy Besorgungen im nächstgelegenen Supermarkt. Auf einmal zieht ein unheimlicher Nebel auf, und sie sind mit anderen Einheimischen im Laden gefangen. Unheimliche Wesen lauern draußen in den wabernden Schwaden. Die Nerven der Anwesenden liegen zunehmend blank – ist das Gottes Strafe für ihre Sünden, die nur durch Menschenopfer gebüßt werden können? Die Draytons und ein paar andere wagen den Ausbruch...
DER NEBEL ist nicht neu, ebensowenig wie die DIE LEICHE und auch diese Novelle entstammt einer Kurzgeschichtensammlung von Stephen King: Sceleton Crew/Im Morgengrauen.
Es gibt einen Film und eine Fernsehserie, aber ich kenne nur die Geschichte und ich bin mir nicht sicher ob ich die filmischen Adaptionen sehen will.
DER NEBEL war eine meiner Lieblingsgeschichten von King, ich habe sie früher immer wieder gelesen (bis mein Interesse am Autor etwas versiegte).
Und ich muss gestehen, dass sie mir selbst Jahrzehnte später, immer noch gefällt.
Ein bisschen wie Lovecraft, atmosphärischer Horror, der nur Andeutungen über den Ursprung bietet und ein offenes Ende bereit hält.
Es beginnt beklemmend, steigert sich in eine aussichtslose Situation und ... zeigt eine ungewisse Zukunft.
Wenn man sich in die 80erJahre zurückversetzt kann man behaupten, dass das für damalige Verhältnisse ein typischer King war, der heute vielleicht ein bisschen angestaubt daher kommt, aber ... immer noch gute Unterhaltung (und schlaflose Nächte) bietet.

Schlaflose Nächte bereitet mir die Geschichte nicht mehr, aber sie bietet nach wie vor angenehme gruselige Unterhaltung.

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