Samstag, 8. Februar 2020

Felix Mitterer: Galapagos (Rezension)



Felix Mitterer, geboren 1948 in Achenkirch/Tirol, ist seit 1978 erfolgreicher Theater- und Drehbuchautor. Die mehrteiligen Filme "Verkaufte Heimat" und "Piefke-Saga" sind seine bekanntesten, vielfach preisgekrönten Fernseharbeiten. GALAPAGOS ist ein Theaterstück, das am 16. März 2017 Theater in der Josefstadt unter der Regie von Stephanie Mohr uraufgeführt wurde. Gesehen habe ich es nicht.
Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich um eine weitere Aufarbeitung der Galapagos-Affäre.
Friedrich Ritter, Dore Strauch und die Wittmers werden vom ecuadorianischen Polizisten Felipe Pasmino (der einzigen fiktiven Person in diesem Stück) über die Umstände des Verschwindens der Baronin von Wagner und ihrem Gefolge befragt. Dabei werden dem Zuschauer die Ereignisse vor Augen geführt, ohne jedoch zu einer Lösung führen zu können (wie man es ja von der Affäre kennt ...)

Ich finde es schwer ein Stück nur anhand eines Scripts/Drehbuchs zu beurteilen. Man muss das Stück auf der Bühne sehen, um sich eine Meinung bilden zu können.
Das, was ich gelesen habe, hat mich nichtsonderlich beeindruckt, manchmal ist es mir, vor allem bei den philosophischen Ansichten Dr. Ritters zu wortlastig.
Aber da ich das Stück nicht gesehen habe (und ich auch nicht weiß, ob ich jemals Gelegenheit dazu bekommen werde) kann ich mir kein wirkliches Urteil erlauben.
Neue Aspekte der Affäre werden nicht hinzugefügt.
Der Tod Friedrich Ritters wird in zwei Szenen hintereinander unterschiedlich dargestellt – einmal entsprechend der Darstellung Margret Wittmers, einmal entsprechend jener Dore Strauchs in der US-amerikanischen Version ihrer Erinnerungen.
Ich hoffe aber, dass sich vielleicht doch irgendwann die Gelegenheit bieten wird, das Stück zu sehen. Dann kann ich mir ein vollständiges Bild machen.

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