Dienstag, 21. April 2026

Jackie Baldwin: Schatten über Edinburgh (Rezension)

Dies ist eine überarbeitete Neuauflage des bereits erschienenen Titels Geheimnisse auf Schloss Traprain.

Detective Grace McKenna nimmt einen heiklen Auftrag an: Auf dem abgeschiedenen Schloss Traprain wurde ein einzigartiges Fabergé-Ei entwendet: ein Schatz mit kaiserlicher Vergangenheit. Der exzentrische Besitzer, der russische Sammler Sacha Komorov, vermutet den Täter im eigenen Haus und verlangt nach diskreter Aufklärung. Grace und ihr Team ermitteln verdeckt … und stoßen schon bald auf dunkle Abgründe.
Denn nicht nur das wertvolle Kunstobjekt ist verschwunden. Komorovs Ehefrau Katya bittet Grace heimlich um Hilfe: Ein Stalker verfolgt sie, doch sie darf unter keinen Umständen ihren Mann einweihen. Als einer der Verdächtigen tot aufgefunden wird, ist klar: Der Fall ist weit mehr als ein einfacher Diebstahl.
Zwischen Lügen, Loyalitäten und tödlicher Gier muss Grace all ihre Instinkte einsetzen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch der Mörder hat sie längst im Visier …

Montag, 20. April 2026

Oliver Plaschka: Die Geister von La Spezia (Rezension)

Mary Shelley auf der Suche nach den Geistern ihrer Vergangenheit
Italien 1822. Mary Shelley, Autorin von Frankenstein, trauert um ihren Mann, der im Golf von La Spezia ertrank. Aber war es wirklich nur ein Unglück, oder steckt mehr dahinter? Die exzentrische Ermittlerin Pat hat den Auftrag, die Umstände seines Todes aufzuklären. Mithilfe fantastischer Technologie führt sie Mary zu den Schauplätzen ihrer Vergangenheit zurück. Gemeinsam stellen sie sich den Geistern von La Spezia ...
Die berühmt-berüchtigte Autorin Mary Shelley ist im Winter 1822 im italienischen Exil gestrandet. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, ertrank bei einem Segelunglück. Doch gibt es Zweifel, ob bei seinem Tod alles mit rechten Dingen zuging: Schon länger wurde er von Geistern und Visionen heimgesucht. Welche fantastischen Kräfte wurden ihm aber zum Verhängnis? Mittels der visionären Kunst der Erinnerungsreise führt die waghalsige Spezialagentin Pat Colombari Mary Shelley zurück zum Golf von La Spezia, wo die Gesetze von Zeit und Raum ihre Gültigkeit verloren haben. Sie lernt den skandalumwitterten Lord Byron kennen, dessen Keller ein dunkles Geheimnis birgt. Und sie wird Zeugin unerklärlicher Geschehnisse, die ihren Anfang in jener stürmischen Nacht am Genfer See nahmen, in denen die Shelleys sich mit Mächten jenseits ihrer Welt einließen.

Donnerstag, 16. April 2026

Maurice Leblanc: Arsene Lupin und der blaue Diamant (Rezension)

Arsène Lupin gehört wie Sherlock Holmes, Pater Brown oder Kommissar Maigret zu den legendären und klassischen Gestalten der Weltliteratur. Die neuen Abenteuer des berühmten Gentleman-Gauners ranken sich um den Diebstahl eines kostbaren blauen Diamanten, der zu überraschenden Verwicklungen führt. Lupin, der unwiderstehlich galante und blitzgescheite Meisterdieb trifft auf seinen Rivalen, den verbissen beharrlichen Detektiv Herlock Sholmes. Ein Duell der Giganten. Auf wessen Seite aber steht die geheimnisvolle »Dame blonde«? Und wer wird das Rätsel um die verschwundene »Lampe juive« lösen? Und wer von beiden hat am Ende das letzte Wort? Die in diesem Band versammelten acht Kurzgeschichten des für seine Erfindung gefeierten französischen Schriftstellers Maurice Leblanc können auch unabhängig voneinander gelesen werden. Der Klassiker neu übersetzt.
Die ersten Abenteuer des Meisterdiebs Arsene Lupin erschienen 1905 als Fortsetzungsroman, bilden aber eigentlich mehrere Kurzgeschichten, die auch unabhängig voneinander gelesen werden können. 1908 erschien der erste Roman ARSENE LUPIN GEGEN HERLOCK SHOLMES. Das Buch wurde mehrmals ins deutsche übersetzt, teilweise unter verschiedenen Titeln:
Der blaue Diamant. Schreiter, Berlin 1923
Die Judenlampe. Singer, Leipzig 1924
Die blonde Dame. Singer, Leipzig 1925
Arsène Lupin kontra Herlock Sholmes. Diogenes, Zürich 1983

Mittwoch, 15. April 2026

Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho (Rezension)

Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung.
Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...

Irgendwie witzig .... fast auf den Tag genau vor vier Jahren, habe ich den ersten Peter Grant-Band gelesen. SCHWARZER MOND ÜBER SOHO ist der zweite Teil, aber ich habe nicht vor bis zum nächsten Band weitere vier Jahre zu warten. Soweit der Vorsatz. Es ist aber auch nicht schwer gefallen, sich in die Handlung hineinzuversetzen. Nach ein paar Minuten/Seiten ging es.