Sie fürchten sich nicht vor Vampiren, Werwölfen, Geistern oder Dämonen?
Dann heisst es für Sie: Zusteigen bitte!
Aber Vorsicht!
Die Geschichten, die Sie hier erwarten, sind wahrhaft höllisch.
Sieben Kurzgeschichten rund um den öffentlichen Nahverkehr, unterhaltsam, spannend und mit Sicherheit blutig.
Für manche ist das Fahren mit Bus und Bahn schon Horror genug, was aber, wenn Vampire, Werwölfe und Co. mitmischen? Das zeigt Cornelia Kiener in ihrer neuesten Anthologie (der zweiten). Nur ... der Klappentext verspricht mehr als man letztendlich bekommt. Mag die Titelgeschichte U-Bahn zur Hölle noch ein Highlight des Bandes sein, so merkt man schnell, dass sich die anderen Geschichte (mehr oder weniger) nach dem gleichen Schema richten: Eine böse Person wird durch eine gute Person "gerichtet". Der klassische Konflikt Gut gegen Böse mit dem Schauplatz Öffentlicher Nahverkehr. Da wäre mehr möglich gewesen. Und leider sind diese Geschichten dadurch weder wirklich höllisch oder spannend. Zu vorhersehbar ist das alles, zu wenig überraschendes wird geboten. Vielleicht ist das auch der Kürze der Geschichten geschuldet, denn 8 Geschichten auf knapp siebzig Seiten ... da bleibt nicht viel für die einzelnen Geschichten, inklusive Spannungsaufbau ... und ja, ich habe mehrmals nachgezählt... es sind acht Geschichten, nicht sieben, wie der Klappentext verspricht. Kann vorkommen, ändert aber an der Qualität der Geschichten nichts. Vielleicht erzeugen sie Grusel wenn man nachts alleine in der U-Bahn unterwegs ist. Ich garantiere für nichts ... andererseits verpasst man nicht viel, wenn man diese kleine Anthologie ignoriert. Wobei ... die paar Euros für eine unterhaltsame Geschichte (oder Kindle unlimited) ... die Entscheidung liegt beim Leser.
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