Mary Shelley auf der Suche nach den Geistern ihrer Vergangenheit
Italien 1822. Mary Shelley, Autorin von Frankenstein, trauert um ihren Mann, der im Golf von La Spezia ertrank. Aber war es wirklich nur ein Unglück, oder steckt mehr dahinter? Die exzentrische Ermittlerin Pat hat den Auftrag, die Umstände seines Todes aufzuklären. Mithilfe fantastischer Technologie führt sie Mary zu den Schauplätzen ihrer Vergangenheit zurück. Gemeinsam stellen sie sich den Geistern von La Spezia ...
Die berühmt-berüchtigte Autorin Mary Shelley ist im Winter 1822 im italienischen Exil gestrandet. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, ertrank bei einem Segelunglück. Doch gibt es Zweifel, ob bei seinem Tod alles mit rechten Dingen zuging: Schon länger wurde er von Geistern und Visionen heimgesucht. Welche fantastischen Kräfte wurden ihm aber zum Verhängnis? Mittels der visionären Kunst der Erinnerungsreise führt die waghalsige Spezialagentin Pat Colombari Mary Shelley zurück zum Golf von La Spezia, wo die Gesetze von Zeit und Raum ihre Gültigkeit verloren haben. Sie lernt den skandalumwitterten Lord Byron kennen, dessen Keller ein dunkles Geheimnis birgt. Und sie wird Zeugin unerklärlicher Geschehnisse, die ihren Anfang in jener stürmischen Nacht am Genfer See nahmen, in denen die Shelleys sich mit Mächten jenseits ihrer Welt einließen.
Martins Buchgelaber
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Montag, 20. April 2026
Freitag, 17. April 2026
Donnerstag, 16. April 2026
Maurice Leblanc: Arsene Lupin und der blaue Diamant (Rezension)
Arsène Lupin gehört wie Sherlock Holmes, Pater Brown oder Kommissar Maigret zu den legendären und klassischen Gestalten der Weltliteratur. Die neuen Abenteuer des berühmten Gentleman-Gauners ranken sich um den Diebstahl eines kostbaren blauen Diamanten, der zu überraschenden Verwicklungen führt. Lupin, der unwiderstehlich galante und blitzgescheite Meisterdieb trifft auf seinen Rivalen, den verbissen beharrlichen Detektiv Herlock Sholmes. Ein Duell der Giganten. Auf wessen Seite aber steht die geheimnisvolle »Dame blonde«? Und wer wird das Rätsel um die verschwundene »Lampe juive« lösen? Und wer von beiden hat am Ende das letzte Wort? Die in diesem Band versammelten acht Kurzgeschichten des für seine Erfindung gefeierten französischen Schriftstellers Maurice Leblanc können auch unabhängig voneinander gelesen werden. Der Klassiker neu übersetzt.
Die ersten Abenteuer des Meisterdiebs Arsene Lupin erschienen 1905 als Fortsetzungsroman, bilden aber eigentlich mehrere Kurzgeschichten, die auch unabhängig voneinander gelesen werden können. 1908 erschien der erste Roman ARSENE LUPIN GEGEN HERLOCK SHOLMES. Das Buch wurde mehrmals ins deutsche übersetzt, teilweise unter verschiedenen Titeln:
Der blaue Diamant. Schreiter, Berlin 1923
Die Judenlampe. Singer, Leipzig 1924
Die blonde Dame. Singer, Leipzig 1925
Arsène Lupin kontra Herlock Sholmes. Diogenes, Zürich 1983
Die ersten Abenteuer des Meisterdiebs Arsene Lupin erschienen 1905 als Fortsetzungsroman, bilden aber eigentlich mehrere Kurzgeschichten, die auch unabhängig voneinander gelesen werden können. 1908 erschien der erste Roman ARSENE LUPIN GEGEN HERLOCK SHOLMES. Das Buch wurde mehrmals ins deutsche übersetzt, teilweise unter verschiedenen Titeln:
Der blaue Diamant. Schreiter, Berlin 1923
Die Judenlampe. Singer, Leipzig 1924
Die blonde Dame. Singer, Leipzig 1925
Arsène Lupin kontra Herlock Sholmes. Diogenes, Zürich 1983
Mittwoch, 15. April 2026
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho (Rezension)
Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung.
Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...
Irgendwie witzig .... fast auf den Tag genau vor vier Jahren, habe ich den ersten Peter Grant-Band gelesen. SCHWARZER MOND ÜBER SOHO ist der zweite Teil, aber ich habe nicht vor bis zum nächsten Band weitere vier Jahre zu warten. Soweit der Vorsatz. Es ist aber auch nicht schwer gefallen, sich in die Handlung hineinzuversetzen. Nach ein paar Minuten/Seiten ging es.
Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...
Irgendwie witzig .... fast auf den Tag genau vor vier Jahren, habe ich den ersten Peter Grant-Band gelesen. SCHWARZER MOND ÜBER SOHO ist der zweite Teil, aber ich habe nicht vor bis zum nächsten Band weitere vier Jahre zu warten. Soweit der Vorsatz. Es ist aber auch nicht schwer gefallen, sich in die Handlung hineinzuversetzen. Nach ein paar Minuten/Seiten ging es.
Dienstag, 14. April 2026
Rebekah Stoke: Das Insekt (Rezension)
Die Bestsellerautorin Sarah Thompson besteht auf den Kauf der alten, einsam gelegenen Kennedy-Farm bei Brooke Mine in Louisiana, was niemand, am allerwenigsten ihr Mann Matthew, verstehen kann. Den Grund will sie ihm nicht nennen, auch den nicht, warum sie sich verfolgt fühlt, warum sie in der Dunkelheit nicht schlafen kann und warum sie die geplante Einweihungsfeier plötzlich wieder absagt und stattdessen die Fenster ihres Hauses vernagelt. Auch im Leben ihrer engsten Familienangehörigen geschehen Dinge, die Sarah – wenn sie es wollte – erklären könnte. Doch Sarah schweigt. Sie schweigt selbst dann noch, als sie einen anonymen Brief erhält, in dem sich nichts weiter befindet als eine tote Libelle. Sie weiß, was der Absender ihr damit sagen will: Ich bin zurück und ich möchte spielen!
DAS INSEKT ist der Debüt-Roman von Rebekah Stoke, von der ich schon ein paar Bücher gelesen habe. Aber DAS INSEKT ist anders, als das mir bisher bekannte (IM TIEFEN DUNKLEN WALD, DAS SPIELHAUS) der Autorin. Schonungslos brutal, definitiv nichts für schwache Nerven. Schon der Anfang ist heftig. Danach geht es fast schon gemütlich zu, wenn die Autorin ihre Protagonisten einführt. Lange wird der Leser über die Ereignisse im Hintergrund, beziehungsweise die Verbindung der Charaktere im Dunklen gelassen, aber danach ... würde man sich wünschen wieder ahnungslos zu sein und zurück zur scheinbaren Idylle kehren zu können. Die Charaktere sind größtenteils glaubwürdig (nur bei Boe habe ich manchmal Schwierigkeiten seine Beweggründe zu verstehen), und es ist interessant zu sehen wie sich die Sympathien des Lesers ändern, je mehr er über die Vergangenheit erfährt. Stoke wechselt die Blickwinkel und Zeiten sehr oft, dass man manchmal etwas überfordert scheint, obwohl die Geschichte an sich sehr geradlinig und leicht zu folgen ist. Leichte Schwächen kann man aber verzeihen, wenn man sich auf die Geschichte einlässt wird man mit heftigem Popcorn-Kino belohnt. Brutal und Blutig, und wer Ekel vor Insekten empfindet wird noch einmal gestraft. Wenn man sich aber von grausamen Beschreibungen nicht abschrecken lässt, wird man gut unterhalten.
DAS INSEKT ist der Debüt-Roman von Rebekah Stoke, von der ich schon ein paar Bücher gelesen habe. Aber DAS INSEKT ist anders, als das mir bisher bekannte (IM TIEFEN DUNKLEN WALD, DAS SPIELHAUS) der Autorin. Schonungslos brutal, definitiv nichts für schwache Nerven. Schon der Anfang ist heftig. Danach geht es fast schon gemütlich zu, wenn die Autorin ihre Protagonisten einführt. Lange wird der Leser über die Ereignisse im Hintergrund, beziehungsweise die Verbindung der Charaktere im Dunklen gelassen, aber danach ... würde man sich wünschen wieder ahnungslos zu sein und zurück zur scheinbaren Idylle kehren zu können. Die Charaktere sind größtenteils glaubwürdig (nur bei Boe habe ich manchmal Schwierigkeiten seine Beweggründe zu verstehen), und es ist interessant zu sehen wie sich die Sympathien des Lesers ändern, je mehr er über die Vergangenheit erfährt. Stoke wechselt die Blickwinkel und Zeiten sehr oft, dass man manchmal etwas überfordert scheint, obwohl die Geschichte an sich sehr geradlinig und leicht zu folgen ist. Leichte Schwächen kann man aber verzeihen, wenn man sich auf die Geschichte einlässt wird man mit heftigem Popcorn-Kino belohnt. Brutal und Blutig, und wer Ekel vor Insekten empfindet wird noch einmal gestraft. Wenn man sich aber von grausamen Beschreibungen nicht abschrecken lässt, wird man gut unterhalten.
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