Montag, 23. Februar 2026

Cornelia Kiener: U-Bahn zur Hölle (Rezension)

Sie fahren gerne mit Bus, U-Bahn oder dem Zug?
Sie fürchten sich nicht vor Vampiren, Werwölfen, Geistern oder Dämonen?
Dann heisst es für Sie: Zusteigen bitte!
Aber Vorsicht!
Die Geschichten, die Sie hier erwarten, sind wahrhaft höllisch.
Sieben Kurzgeschichten rund um den öffentlichen Nahverkehr, unterhaltsam, spannend und mit Sicherheit blutig.

Für manche ist das Fahren mit Bus und Bahn schon Horror genug, was aber, wenn Vampire, Werwölfe und Co. mitmischen? Das zeigt Cornelia Kiener in ihrer neuesten Anthologie (der zweiten). Nur ... der Klappentext verspricht mehr als man letztendlich bekommt. Mag die Titelgeschichte U-Bahn zur Hölle noch ein Highlight des Bandes sein, so merkt man schnell, dass sich die anderen Geschichte (mehr oder weniger) nach dem gleichen Schema richten: Eine böse Person wird durch eine gute Person "gerichtet". Der klassische Konflikt Gut gegen Böse mit dem Schauplatz Öffentlicher Nahverkehr. Da wäre mehr möglich gewesen. Und leider sind diese Geschichten dadurch weder wirklich höllisch oder spannend. Zu vorhersehbar ist das alles, zu wenig überraschendes wird geboten. Vielleicht ist das auch der Kürze der Geschichten geschuldet, denn 8 Geschichten auf knapp siebzig Seiten ... da bleibt nicht viel für die einzelnen Geschichten, inklusive Spannungsaufbau ... und ja, ich habe mehrmals nachgezählt... es sind acht Geschichten, nicht sieben, wie der Klappentext verspricht. Kann vorkommen, ändert aber an der Qualität der Geschichten nichts. Vielleicht erzeugen sie Grusel wenn man nachts alleine in der U-Bahn unterwegs ist. Ich garantiere für nichts ... andererseits verpasst man nicht viel, wenn man diese kleine Anthologie ignoriert. Wobei ... die paar Euros für eine unterhaltsame Geschichte (oder Kindle unlimited) ... die Entscheidung liegt beim Leser.

U-Bahn zur Hölle bei amazon (AffiliateLink)

Samstag, 21. Februar 2026

KI und Rezensionen

Mal was nicht wirklich ernst gemeintes...

Nachdem ich DIE BURG von Ursula Poznanski gelesen habe, habe ich ChatGPT nach einer Rezension gefragt. Nachdem mir diese passend erschien (wegen der Thematik des Buchs, sonst wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen) habe ich sie auch veröffentlicht. Das funktioniert aber nicht immer ... und manchmal ist es auch etwas ... unterhaltsam (und meilenweit von der Realität vorbei).

Ich habe mir erlaubt ein bisschen herum zu spielen:

Donnerstag, 19. Februar 2026

Liz Moore: Der andere Arthur (Hörbuch) (Rezension)

Arthur Opp, einst Literaturprofessor, wiegt mittlerweile 250 Kilo und hat sein Haus in Brooklyn seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verlassen. Die wenigen Schritte zur Haustür, um Lieferungen entgegenzunehmen, sind seine tägliche Herausforderung. Nur 30 Kilometer entfernt kämpft der siebzehnjährige Kel um seinen Schulabschluss und seine Chance auf ein besseres Leben: ein Sportstipendium. Doch während er um seine Zukunft ringt, hält ihn die Sorge um seine kranke Mutter in Atem. Arthur und Kel sind zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch etwas Entscheidendes teilen: ihre Einsamkeit. Als sich Kels Mutter, einst Arthurs Studentin, nach Jahren der Funkstille mit einem verzweifelten Hilferuf an ihn wendet, nimmt eine Geschichte ihren Lauf, die alte Wunden aufreißt, aber auch neue Wege freilegt und eindrücklich zeigt, wie in der Fürsorge für andere die eigene Rettung liegen kann.

Dienstag, 17. Februar 2026

Sophie Oliver: Die Gentlemen vom Sebastians Club (Rezension)

London, 1895: Eine Mordserie erschüttert die Stadt. Die Opfer gehören verschiedenen Gesellschaftsschichten an und werden scheinbar zufällig ausgewählt. So zufällig, dass die Metropolitan Police nicht an einen Einzeltäter glaubt. Ein Fall für die Ermittler des Sebastian Club, eines vornehmen Londoner Herrenclubs, der sich zum Ziel gesetzt hat, Verbrechen aufzuklären, an denen Scotland Yard scheitert. Die Gentlemen entdecken ein Muster hinter den Gräueltaten: Um an ein wertvolles Juwel zu gelangen, setzt der Täter mittelalterliche Foltermethoden ein. Für die Detektive ist die Sache klar: Der Mörder muss schnellstens zur Strecke gebracht werden. Um jeden Preis. Auch mit Hilfe einer schlauen jungen Frau, die sich als Mann verkleidet, um ermitteln zu dürfen.

Montag, 16. Februar 2026

Stefan Zeh: Ohne Ausweg (Rezension)

Fünf ehemalige Schulfreunde. Ein exklusiver Escape-Room. Und ein perfider Täter, der keine Gnade kennt.
Ein entspanntes Wochenende im Schwarzwald sollte es werden. Ein altes Sanatorium, ein exklusives Escape-Game, zehntausend Euro Preisgeld. Ein Abenteuer, nichts weiter.
Doch was harmlos beginnt, wird zum Albtraum.
Die Räume sind echt. Die Fallen gnadenlos. Und der einzige Ausweg ist ein Rätsel, das mit jedem Fehler tödlicher wird.
Mit jeder neuen Prüfung wächst die Angst – und das Misstrauen.
Denn der Spielleiter kennt uns. Kennt mich.
Er weiß genau, wovor ich Angst habe … und er wird nicht aufhören, bis ich daran zugrunde gehe.