Donnerstag, 11. Februar 2021

Maya Sheperd: Die Grimm-Chroniken 1 - Die Apfelprinzessin (Rezension)

Dieses Buch beginnt nicht mit Es war einmal, denn auf diese Weise fangen all die Lügen an, die Wilhelm und Jacob in die Welt gesetzt haben. Dies ist kein Märchen, sondern eine wahre Geschichte. Es heißt, die Bösen werden bestraft und die Guten leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Das Leben ist aber nicht schwarz-weiß und gewiss nicht glücklich. Rot ist die Farbe, die über das Schicksal bestimmen wird. Die Lüge ist oft nicht von der Wahrheit zu unterscheiden, am wenigsten, wenn die Wahrheit zu schrecklich ist, um sie glauben zu wollen.
Märchenadaptionen oder Bücher, die Märchenmotive verwenden können sehr unterhaltsam sein. DIE GRIMMCHRNIKEN sind eine monatlich erscheinende Buchreihe die auf die bekannten Märchenfiguren ein anderes Licht werfen und auch die (ach so) böse Stiefmutter in ein anderes Licht werfen und mit jahrhundertealten Vorurteilen aufräumen. DIE APFELPRINZESSIN ist der Beginn und das merkt man dem Buch leider an. Es liest sich wie eine Einführung und wenn die Geschichte zu beginnen scheint ist ... Ende ... Fortsetzung folgt.
Leider ist DIE APFELPRINZESSIN nicht interessant genug um die Serie weiter zu lesen. Die Geschichte lässt sich zu viel Zeit und das finde ich schade. Es wird wenig für das Geld geboten und als Teaser für das, was kommen wird, eignet sich die Handlung auch nicht.
Personen werden eingeführt, aber das hätte man auch in eine spannende Geschichte verpacken können. Es gibt genug Andeutungen, aber nichts, was in irgendeiner Art und Weise als Spannungsbogen bezeichnet werden kann und mehr als an der Oberfläche wird nicht gekratzt.

Ich habe mehr erwartet und wurde nur enttäuscht. Den zweiten Teil werde ich mir noch anschauen, vielleicht wird die Serie besser, aber nach Beendigung des ersten Bandes kann ich nur sagen: Es gibt Besseres.

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