Freitag, 12. Februar 2021

Janet Laurence: Mord zum Frühstück (Rezension)

Darina Lisles Cateringunternehmen hat die Ehre, das jährliches Treffen der Gesellschaft für historische Kochkunst zu versorgen. Debatten und Präsentationen rund um das Thema Essen stehen auf dem Speiseplan, doch die Zusammenkunft bleibt nicht lange friedlich. Am nächsten Morgen wird Digby, der Vorsitzende des Vereins, mit einem Tranchiermesser in der Brust aufgefunden und Darina zur Ermittlerin wider Willen. Sie muss dabei nicht nur ihre Unschuld beweisen, sondern auch weitere Todesfälle verhindern …
Mord zum Frühstück, der erste "Fall" von Darina Lisle ist eine Neuauflage von Mord extra scharf. Ein netter Cosy Krimi, den man lesen kann, aber nicht muss. Nett ist in dieser Hinsicht auch nichts wirklich Besonderes. Und  ein anderes Wort fällt mir nicht ein. Nett könnte man den Fall bezeichnen, aber auch belanglos. Es gibt eine Gruppe von gut charakterisierten Verdächtigen mit mehr oder weniger glaubwürdigen Motiven. Lässt man das Verbrechen aber außen vor, geht es hauptsächlich ums Essen, nicht nur ums Frühstück. Manchmal bekommt man den Eindruck, dass dem Essen mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird als dem Mord. Das mag zwar auch durch den Schauplatz und die Verdächtigen bedingt sein, aber manchmal ist es ein bisschen viel. Manchmal aber ist das Essen auch interessanter als die Mördersuche. Es bleibt eben ein netter Krimi, den man zwischendurch lesen kann.
Interessante Gerichte, Interessante Verdächtige ... aber etwas habe ich vermisst: Spannung. Da verstehe ich sogar die Umbenennung des Titels: Mord extra scharf ist es nämlich nicht ...  

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