Mittwoch, 10. Februar 2021

Anton Serkalow: Nighthunter - Tod eines Pinkerton (Rezension)

Louis Royaume und sein ehemaliger Widersacher, der Pinkerton-Agent Horace Whittmore erreichen endlich Chicago. Hier will Horace den Mondstein zurückholen, der für den Vampir Louis von immenser Bedeutung ist.
Doch Chicago ist in Aufruhr. Nicht nur, dass streikende Arbeiter in den Schlachthöfen sich Scharmützel mit der Polizei liefern. Auch scheint es, als würden sich die Toten aus ihren Gräbern erheben und es machen Gerüchte die Runde, dass dafür indianische Hexer verantwortlich sind, die in den Slums am Rande der Stadt hausen.
Die Verschwörung hinter all den Ereignissen wird Horace dunkle Geheimnisse der Pinkerton-Agentur eröffnen und sein Weltbild nachhaltig erschüttern.
Tod eines Pinkerton ist der 9. Teil der Nighthunter-Serie. Er unterscheidet sich von den vorherigen Teilen etwas, da es diesmal in die Großstadt geht und ich hatte Befürchtungen, dass dadurch das Wild-West-Flair verloren geht. Aber ich hätte keine Angst haben müssen, Chicago unterscheidet sich natürlich von den kleinen Städten im Nirgendwo, aber wo NIGHTHUNTER draufsteht ist auch NIGHTHUNTER drinnen.
Und ich muss zugeben, die Serie steigert sich. Ich dachte ja bereits dass Hexenjagd am Salish-Lake der beste Band der Reihe wäre, aber TOD EINES PINKERTON setzte noch eines drauf.
Es gibt kartenspielende Götter (was mir sehr gefallen hat, da ich die Voodoo-Götterwelt sehr interessant finde und die Umsetzung von Baron Legba mich sehr amüsiert hat), Untote und die eine oder andere Überraschung, die von den bekannten (und realen) Tatsachen (natürlich) abweichen.
Spannend und actionreich kommt Tod eines Pinkteron daher, so wie man es gewohnt ist (und so wie man es auch lesen will). Auch der Humor kommt (trotz des eher ernsten und endzeitmäßigen Grundtons der Geschichte) nicht zu kurz.

Ich hoffe es geht so weiter.

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