Dienstag, 12. Januar 2021

H. P. Lovecrafts dunkle Freunde I (Hörbuch)

H.G. Wells, Begründer der modernen Science-Fiction-Literatur, schickt uns in »Das rote Zimmer«, das von einem unheimlichen Geist bewohnt wird. Apokalyptische Zustände beschreibt »Das Haus des Wurms«, dessen Kult allein durch Willenskraft den Tod über die Menschheit bringen lässt. Das »Telegramm in der Nacht« berichtet über gespenstische Vorgänge aus einer Stadt, die es gar nicht gibt. Und »Das Haus im Sturm« schließlich beherbergt ein magisches Pendel, das die restliche Lebenszeit seiner Bewohner verkündet. Meisterhafte Horrorgeschichten, intelligent, verstörend, oft makaber und überaus wirkungsvoll ... | Enthält die Geschichten:: Das rote Zimmer (H.G. Wells), Telegramm in der Nacht (H.F. Arnold), Das tote Tal (Ralph Adams Cram), Fischkopf (Irvin S. Cobb), Das Haus des Wurmes (Mearle Prout), Haus im Sturm (Matthew Phipps Shiel)
Das Rote Zimmer ist ein Hörbuch, das einige gruselige Geschichten vereinigt, aber mit Lovecraft nichts zu tun hat. Wer also eine Atmosphäre wie bei Lovecraft erwartet oder auf das Erscheinen des einen oder anderen Großen Alten, der wird enttäuscht werden. Als Horroranthologie kann man die Geschichten aber hören. Und ... man wird auch gut unterhalten, wobei ich zugeben muss, dass ich außer H. G. Wells keinen der vertretenen Autoren kenne. 
Aber es ist immer wieder gut in Anthologien neue Autoren kennen zu lernen (auch wenn sie bereits verstorben sind)
Meine Highlights neben dem roten Zimmer ist "Telegramm in der Nacht" (sehr atmosphärische Nebelgeschichte). Die Geschichte Fischkopf gefällt mir dagegen gar nicht, Erinnerungen an Schatten über Innsmouth werden wachgerufen, aber das war's auch schon, wirklicher Horror entsteht nicht. 
Hervorzuheben ist auch, dass jede Geschichte ihren eigenen Sprecher hat und diese sind durchgehend gut.

Aber: Wo Lovecraft draufsteht ist nicht immer Lovecraft drinnen und mir fehlt der Bezug zum Autor. 

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