Samstag, 30. Januar 2021

Anton Serkalow: Nighthunter - Die Posaunen von Jericho (Rezension)

Die Stadt Jericho am östlichen Ausläufer der Sierra Nevada ist eine moderne Stadt. Die Häuser sind aus Stein, es gibt Anschluss an die Eisenbahn. Vermögende Holzunternehmen, Minengesellschaften und Viehbarone prägen das Erscheinungsbild. Hier gibt es keinen Platz für Geistergeschichten ... Bis mehrere Funde von seltsam entstellten Leichen nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden können und Horace Whittmore auf den Plan rufen. Der Pinkerton-Agent gilt als Experte für Übersinnliches. Doch auch die Nighthunter ziehen die Ereignisse nach Jericho. Offenbar ist eine seit Jahrhunderten als besiegt geglaubte Macht wieder auferstanden und Whittmore glaubt den Vampir Louis Royaume dafür verantwortlich, den er seit 10 Jahren jagt.
Es ist schon einige Zeit her, als ich die ersten Bände des NIGHTHUNTERS gelesen habe (hier), jetzt habe ich das Ziel die nächsten Bände zeitnah zu beenden, bevor die erste Staffel (was auch immer das heißen mag) beendet ist. Das angenehm an den Büchern ist, dass man sie unabhängig voneinander lesen kann und ich auch nach einer längeren Pause nicht das Gefühl habe große Wissenslücken zu haben, es wird alles gut erklärt und fehlendes/vergessenes Wissen aufgefrischt.
Allerdings greife ich vor (das kann ich denn zum derzeitigen Zeitpunkt habe ich bereits mehr als vier Bände der Serie gelesen), Die Posaunen von Jericho greift einen anderen Handlungsstrang auf, so dass man tatsächlich die ersten Bände nicht kennen muss. Die Posaunen von Jericho spielt ein Jahr vor DIE NACHT DER GHULE (NIGHTHUNTER 1), aber auch in dieser Vorgeschichte (von denen es noch weitere geben wird) wird man das übliche NIGHTHUNTERfeeling bekommen, sofern man mit der Serie vertraut ist: Eine einfache, aber unterhaltsame und spannende Handlung, viel Wild West, viel Monster. Kurzweiliges Vergnügen für Zwischendurch. 
Wer diverse Romanhefte (erhältlich im Bahnhofsbuchhandel) mag wird seine Freude haben. Und für Rollenspieler mögen die Bücher auch als Ideengeber dienen (schade, dass ich nicht mehr dazu gehöre).

Als Bonus bietet der Autor Einblicke in die Entstehung der NIGHTHUNTER-Cover, auch nicht uninteressant.

Ich bin kein Westernfan, aber ...ein Ausflug in den Weird West von Anton Serkalow ist ein amüsantes Vergnügen. 

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