Freitag, 13. November 2020

James Corey: Leviathan erwacht (Rezension)



Die Menschheit hat das Sonnensystem kolonisiert. Auf dem Mond, dem Mars, im Asteroidengürtel und noch darüber hinaus gibt es Stationen und werden Rohstoffe abgebaut. Doch die Sterne sind den Menschen bisher verwehrt geblieben. Als James Holden, Kapitän eines kleinen Minenschiffs, ein havariertes Schiff aufbringt, ahnt er nicht, welch gefährliches Geheimnis er in Händen hält – ein Geheimnis, das die Zukunft der ganzen menschlichen Zivilisation für immer verändern wird...
Auf den Roman bin ich durch die Serie aufmerksam geworden, die mich auch am Anfang sehr interessiert und begeistert hat, leider konnte ich der Handlung in der zweiten Staffel nicht mehr folgen und nachdem ich den faden verloren habe, habe ich die Serie auch nicht mehr weiter verfolgt.
Hätte ich das Buch vorher gelesen, hätte ich die Serie wohl auch nicht angefangen ...
Leviathan erwacht ist SF vom Fließband. Spannungsarm und nicht sonderlich interessant, obwohl das Potential für ein großes Romanepos vorhanden gewesen wäre. Die Charaktere wirken nicht sonderlich sympathisch (was bedeutet, dass es egal ist was sie tun, es interessiert den Leser nicht sonderlich .... zivilisationsverändernde Bedrohung hin oder her).
Das Universum (die Welt) ist meiner Meinung gut konstruiert und bietet viel Stoff für spannende Geschichten, aber die Umsetzung einer fesselnden Handlung ist missglückt. 
Ich bin zwar kein HardCore-SF-Fan (dem diese Geschichte vielleicht sogar gefallen dürfte) aber mir war der Schreibstil zu trocken, zu vorhersehbar zu langatmig.

Der Weltraum hat viel zu bieten, Stoff für viele Ideen, aber nichts wird in Leviathan erwacht genutzt ...
Dabei hätte es so viel anders sein können ...

Was anderes:
Die Soontown3-Blogtour geht heute bei Velvet in Paradise weiter. Und morgen wird sie hier und hier stattfinden. 

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