Dienstag, 20. Oktober 2020

Anne McCaffrey/Jody Lynn Nye: Raumfahrergarn (Rezension)

Lunzie Mespil hat nur die Zukunft ihrer Tochter im Sinn, als sie einen Posten als Bordärztinbem Asteroidenbergbau annimmt. Doch das Schiff, das sie an ihren Einsatzort bringen soll, wird von den gefürchteten Planetenpiraten überfallen. Lunzie gelingt die Flucht in eine Rettungskapsel, aber als man sie aus dem Tiefkühlschlaf holt, ist mehr als ein halbes Jahrhundert vergangen. Die Piraten haben ihr das Leben gestohlen, doch sie gibt nicht auf.
Raumfahrergarn ist, nach Sassinak, der zweite Teil der Planetenpiratentrilogie. Raumfahrergarn hat mir besser gefallen, es wirkt nicht ganz so unkoordiniert wie der Vorgänger. Allerdings ist es auch kein Meisterwerk, Anne McCaffrey kann es besser (aber wer weiß wie viel Arbeit sie in das Buch gesteckt hat und wie viel man Jody Lynn Nye zu verdanken hat).
Ich mag Lunzie, die mir schon in den Dinosaurierplanetromanen (siehe hier) gefallen hat. In Raumfahrergarn erfährt man ihre Vorgeschichte bis zu dem Zeitpunkt als die Geschehnisse auf Ireta (dem Dinosaurierplanet) eskalieren. Der letzte Teil ist dann auch für diejenigen, die die Bücher kennen eher uninteressant, aber die Geschichte davor hat durchaus seine erheiternden Seite.
Ich habe auch nicht den Eindruck, dass man die Geschehnisse aus dem Vorgänger kennen muss, der Band kann auch unabhängig davon gelesen werden.
Mir fehlt die Spannung der Dinosaurier- oder Pernromane, aber es ist eine Steigerung der Trilogie.
Nun bin ich gespannt wie der Abschluss wird. 
Ach ja... Piraten spielen zwar auch eine Rolle, aber ich habe den Eindruck, dass sie (abgesehen von einigen wichtigen Szenen) keine große Rolle spielen. 

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