Mittwoch, 21. Oktober 2020

C. S. Harris: Die Schatten von Westminster (Rezension)

1811, London: Die Leiche einer schönen jungen Frau wird brutal zugerichtet auf den Altarstufen einer alten Kirche in der Nähe von Westminster Abbey gefunden. Eine am Tatort entdeckte Duellpistole und die belastende Aussage eines Zeugen deuten beide auf einen Mann hin: Sebastian St. Cyr.
Der brillante junge Edelmann mit ungewöhnlichen Fähigkeiten – der jetzt als Flüchtender um sein Leben rennt – versucht den wahren Mörder zu fangen, um seine eigene Unschuld zu beweisen. Dabei sammelt er eine Schar ungewöhnlicher Verbündeter an, darunter auch die rätselhafte Schönheit Kat Boleyn, die Sebastian vor Jahren das Herz brach.
In der adeligen Welt der Intrigen und Spionage ist nichts so wie es scheint. Doch die Wahrheit könnte den Schlüssel zur Zukunft der britischen Krone und zu Sebastians eigener Rettung enthalten …
London, 1811. Eine faszinierende Zeit und DIE SCHATTEN VON WESTMINSTER werden diesem Schauplatz durchaus gerecht. Der Leser wird Zeuge politischer Intrigen und der Armut auf der Straße. Sehr bildlich und nachvollziehbar wird die Szenerie beschrieben, so dass man keine Probleme hat sich in der Zeit zu verlieren. Zusätzlich wird darf man dem ungewöhnlichen Sebastian St. Cyr dabei zusehen, wie er versucht sein Leben zu retten, auch wenn andere nicht von seiner Unschuld überzeugt sind.
Je mehr Geheimnisse Sebastian enthüllt desto enger wird die Schlinge um seinen Hals.
Und natürlich handelt es sich um ein ungewöhnliches Verbrechen, das nur die Spitze des Eisberges ist. 
Aber auch Sebastian ist kein gewöhnlicher Mensch (aber wer jetzt an etwas übernatürliches denkt, darf gerne auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht werden).

Die Schatten von Westminster bieten einen spannenden, wendungsreichen Krimi mit glaubwürdigen (und teilweise sehr faszinierenden) Charakteren (egal auf welcher Seite des Gesetzes sie stehen).
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und hoffe auf baldige Fortsetzungen.

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