Mittwoch, 29. Juli 2020

Clark C. Clever: Täglich grüßt der Cyborg (Rezension)

In der Vorweihnachtszeit des Jahres 2068 explodiert in Soontown ein Appartement. Die Spur führt in die halblegale Kernfusionsszene. Während das FBI noch die Trümmer sichtet, pfuscht ein Hobbybastler mit biomechanischen Implantaten. Das Ergebnis seines misslungenen Experiments hat eigenwillige Vorstellungen vom Fest der Liebe.
Ellen und Ricco wollen mit all dem nichts zu tun haben. Doch als Weihnachten vor der Tür steht, kommen die Einschläge immer näher.

Täglich grüßt der CYBORG ist der zweite Teil der Soontown-Trilogie und damit der Nachfolger von Sonntags kommt das ALIEN. Es ist aber nicht zwingend notwendig, den ersten teil zu kennen. Es gibt genügend Hinweise darauf, was im ersten Teil passiert ist, aber die Ereignisse dort spielen keine Rolle im zweiten Teil.
Wer den ersten Teil kennt wird auch den zweiten Teil mögen, denn auch wenn "weniger" passiert (es gibt tatsächlich nur die Ereignisse um den Cyborg und keine anderen Verwicklungen, wie im ersten Teil) bekommt man ein ein unterhaltsames B-Movie in Buchformat. Es ist weniger witzig als der erste Teil, dafür vielleicht eine Spur abgedrehter.
Die Geschichte wird kurzweilig, mit entsprechendem Augenzwinkern und aus mehreren Perspektiven erzählt und man merkt schnell, wo alles in einem großen Showdown enden wird. Und natürlich wird man nicht enttäuscht.
Es spielt übrigens keine Rolle, dass es sich um eine Weihnachtsgeschichte handelt (mehr oder weniger)

Teil eins war unterhaltsam, Teil zwei ebenso ... jetzt bin ich auf den dritten Teil gespannt.

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