Donnerstag, 30. Juli 2020

Jen Williams: Der Geist der Zitadelle (Von Göttern und Drachen Teil 1) (Rezension)

Um die Zitadelle im Herzen von Creos ranken sich viele Gerüchte. Sie soll verflucht sein, so raunt man sich zu - das Gefängnis der alten Magier. Wer verrückt genug ist, sie zu betreten, ist für immer verloren. Doch ein bisschen Verrücktheit kann nicht schaden, denken sich die geübte Diebin Wydrin und der Söldner Sebastian, als ein mysteriöser Auftraggeber eine horrende Summe bietet, um die Geheimnisse der Zitadelle zu erkunden. Zu verlockend ist die Aussicht auf Reichtum, Abenteuer und die eine oder andere Geschichte, die sie hinterher bei Trinkgelagen in der Taverne zum Besten geben können.
Bald stellt sich jedoch heraus, dass in Gerüchten immer auch Wahrheiten und in den Tiefen verfluchter Zitadellen oftmals Gefahren schlummern - und an beidem sollte man nicht rütteln.


Eigentlich kann man es kurz machen. Es ist eine kurze Geschichte, die man vielleicht besser als Gesamtwerk liest (oder hört), wenn man unbedingt will.
Wenn DER GEIST DER ZITADELLE länger gewesen wäre hätte ich mich über die Zeitverschwendung aufgeregt, aber so war es kurz und schmerzlos.
Tatsächlich ist die Kürze das beste an der Geschichte.
Wer klassische, belanglose, uninspirierte, langweilige Faantasy mag (aber wer sollte etwas dergleichen mögen) wird seine Freude an der Geschichte haben.
Die Welt ist wage beschrieben, die Charaktere sind farblos und entsprechen einer klassischen Anfängerrollenspielgruppe. Das Abenteuer ist ähnlich: Man klettert in ein Dungeon und trifft auf Monster.

Fantasy kann sehr farbig und interessant sein, selbst wenn man sich bekannter und klassischer Motive bedient. DER GEIST DER ZITADELLE bietet aber keinen Unterhaltungswert.
Von Göttern und Drachen habe ich erst einmal genug.

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