Mittwoch, 20. Mai 2020

M. C. Beaton: Hamish Macbeth und das Skelett im Moor (Rezension)


Schottland sehen und sterben 
 Constable Hamish Macbeth ist traurig: Gegen seinen Willen muss er einen Kollegen vertreten, und zwar ausgerechnet im weit entfernten Cnothan, dem mürrischsten Dorf Schottlands. Den Einzigen, den die Bewohner von Cnothan noch weniger ausstehen können als Hamish, ist ein besserwisserischer Engländer. Als dessen Skelett mitten im Moor gefunden wird, ahnt Hamish, dass ihm ein ziemlich außergewöhnlicher Fall bevorsteht - und dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis er in sein geliebtes Dorf Lochdubh zurückkehren kann ...
Teil drei der unterhaltsamen Hamish Macbeth-Reihe...

Aufbau der Geschichte ist ähnlich wie bei den mir bisher bekannten Teilen. Fröhliches Geplänkel mit der Vorstellung der Verdächtigen und des (offensichtlichen) Opfers, das Hirn wird nicht sonderlich gefordert und hin und wieder ist diese Art von Krimis (die ich erstaunlicherweise sehr gerne lese, weil sie von der Realität ablenkt und oft zum Schmunzeln anregt) sehr erheiternd.
Hamish Macbeth und das Skelett im Moor unterscheidet sich von den Vorgängern (und den Nachfolgern soweit ich sie kenne) dadurch, dass der Schauplatz ein anderer ist ... aber auch nur wieder ein anderes schottisches Dorf mit seinen Einwohnern, die Fremden nicht sehr aufgeschlossen sind, sich aber doch für den schlaksigen Hamish erwärmen können. 
Hamish Macbeth bietet wieder kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch. Altbewährtes könnte man fast sagen, auch wenn ich diesmal die Todesursache interessant finde (und mir erlaube diese auch etwas anzuzweifeln, zumindest was die Schnelligkeit der Leichenbeseitigung anbelangt, aber dem Lesevergnügen schadet das nicht, es gibt interessantes Kopfkino ...)
Aber es ist immer noch nicht blutrünstig und/oder kompliziert.

Ich lese die Fälle von Hamish immer noch ...ach ja, wer sich fragt welche Rolle Priscilla, die heimlich angebetete von Hamish in diesem Fall spielt, dem verrate ich folgendes: Gar keinen (jedenfalls ist ihre Rolle in dieser Geschichte gering und vernachlässigbar)

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