Montag, 3. Februar 2020

Blake Crouch: Die letzte Stadt (Rezension)

Drei Wochen ist es her, dass Secret-Service-Agent Ethan Burke auf der Suche nach zwei Vermissten die Kleinstadt Wayward Pines betrat. Und damit alles hinter sich ließ, was sein Leben bisher ausmachte. Denn das scheinbar idyllische Wayward ist keine normale Stadt, sondern eine Festung, umgeben von einem Elektrozaun, und davor lauert eine grausame Bedrohung. Lange Zeit hielt die Gemeinschaft der Stadt dieser Bedrohung stand. Doch durch Ethans Ankunft ist das zerbrechliche Gefüge ins Wanken geraten. Jetzt steht der Zaun offen – und Wayward Pines führt einen blutigen Kampf ums Überleben ...
Was interessant und spannend mit Psychose begann und sich dann etwas beiläufig und unspektakulär in Wayward fortgesetzt wurde, findet nun in Die letzte Stadt ihr Ende. Und man muss froh darüber sein, denn ich finde es schade, wie man einen spannenden Beginn mit sehr viel Potential und interessanten Andeutungen zu Tode reiten kann. Was mystisch begann endet (mehr oder weniger) in einem Abschlachten.
Zudem erweisen sich etliche Rechtschreib-, Grammatik- und Flüchtigkeitsfehler als störend. Das schiebe ich dem Autoren natürlich nicht in die Schuhe, das ist Fehler der deutschen Übersetzung (und des Lektorats). Allerdings ist das auch schon egal.
Das Buch liest sich schnell, aber ich gebe zu, dass ich mich streckenweise gelangweilt habe. Nachdem das Geheimnisvolle, das Wayward Pines umgeben hat, aufgelöst wurde hat sich auch die Spannung verzogen.
Wenn man den ersten teil der Trilogie gelesen hat muss man die anderen Bände auch lesen, auch wenn der Qualitätsabfall sehr hoch ist.
Schade eigentlich, denn man hätte mehr daraus machen können als ein Monster bedrohen die Menschheit...

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