Sonntag, 4. März 2018

Wochenrückblick 7


Meine derzeitge Lektüre:
Dion Leonard: Mit Gobi durch die Wüste
Dion Leonard ist Ultra-Marathonläufer und lebt für die härtesten Rennen der Welt. Als er nach China zum 7-Tage-Rennen durch die Wüste Gobi reist, will er in erster Linie den Wettkampf gewinnen. Dafür hat er leichtes Gepäck und nur das nötigste Essen dabei. Womit er nicht rechnet: mit der kleinen Mischlingshündin, die ihn aus ihren großen braunen Augen an der Startlinie anschaut – und dann kilometerweit begleitet. Er nennt sie Gobi, sie schenkt ihm Mut, als er ans Aufgeben denkt. Und schließlich kehrt er während des Rennens für sie um. Davon, wie der kleine Hund mit großem Herzen einen besseren Mensch aus ihm gemacht hat, erzählt Leonard in diesem Buch.
Ich habe zwar noch nicht einmal die Hälfte gelesen, aber was ich bisher gelesen habe, fasziniert mich sehr. Es ist nicht nur die Geschichte mit Gobi auch das Drumherum um den Ultramarathon ist sehr interessant. Nicht, dass ich jetzt mit der Sportart anfangen würde, aber Leonards Beschreibungen machen die Laufart sehr greifbar (auch wenn ich nicht wirklich nachvollziehen kann, warum man tausende von Dollar/Euro für die Teilnahme ausgibt, nur um dann an die eigenen Grenzen zu gehen).
Natürlich gab es am Wochenende auch wieder ein paar ESC-Vorentscheidungen, aber gesehen habe ich keine, da sie entweder zu früh kamen (und ich noch nicht zuhause war) oder der Stream nicht funktionierte. Und San Marino hätte mich durchaus interessiert.
Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich die Siegerlieder noch nicht kenne. Ich hoffe aber, dass ich die Gelegenheit zum hören/sehen demnächst haben werde.
Nächste Woche ist das Finale des schwedischen Melodifestivalen. Da sollte der Stream zumindest funktionieren, die Schweden haben diesbezüglich selten enttäuscht (wenn überhaupt).

Und was ganz anderes ...
Ich habe am Freitag Käse gemacht. Indischen Käse, sogenannten Paneer.
Wenn ich indisch essen gehe gibt es immer ein Gericht das Paneer enthält, ich könnte mich da hineinsetzen.
Und schwer herzustellen ist er auch nicht:
Ich habe zwei Liter Milch (3,5%) zum Kochen gebracht und dann eine Mischung aus 2 EL Essigessenz und 8 EL Wasser dazugegeben, um die Milch zum Gerinnern zu bringen.
Die Milch habe ich dann in ein Küchentuch auf einem Sieb geschüttet, damit die Flüssigkeit (Molke) abfließen konnte. Den Käse habe ich dann in das Küchentuch so lange eingedrückt, bis fast alle Flüssigkeit verdrängt wurde. Den Käselaib habe ich dann in einer geschlossenen Schüssel über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt, weil ich ihn erst am Samstag verwenden wollte.
Die Herstellung von Pakora Paneer scheiterte jedoch...
Pakora besteht aus einem Stück Gemüse, Käse, Fisch oder Fleisch, das erst in einen Teig aus Kichererbsen getaucht und anschließend frittiert wird. Leider gab es kein Kichererbsenmehl und ich dachte, dass es mit Kokosmehl auch funktionieren müsste.
Naja, manchmal sollte man nicht denken, funktioniert hat es nicht. Zum einen wollte das Mehlwassergemisch nicht am Käse kleen bleiben und richtig frittieren wollte es sich auch nicht. So gab es halt in Öl heiß gebratenen Paneer.
War zwar nicht so gedacht, geschmeckt hat es trotzdem.
Und weil der Paneer schnell zubereitet werden kann, kommt er jetzt bestimmt öfter auf den Tisch.

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