Montag, 26. Juli 2021

Maria Winter: Halloween in Unterwald (Rezension)

Unterwald - ein Ort, den man an Halloween besser meiden sollte. Angie gilt als Außenseiterin. Umso erstaunlicher ist die Einladung eines heißen Jungen zu einem Date. Allerdings weiß sie nicht, dass er sie an einen besonderen Ort führt, der für seine grausige Vergangenheit bekannt ist. Für Robbie ist Halloween magisch. Mit seinem vierbeinigen Freund Boomer zieht er für Süßigkeiten um die Häuser - und erfährt am eigenen Leib, dass nicht alle Kinder zu Späßen aufgelegt sind. Andy und Peter wissen bestens, wie man als Räuber erfolgreich ist. Allerdings haben sie sich für ihren nächsten Raubzug die falschen Opfer ausgesucht. Diese könnten ihnen zum Verhängnis werden ...
Halloween-Grusel funktioniert nicht nur in Amerika. Das beweist Maria Winter mit ihrem Kurzroman Halloween in Unterwald. Ein düsterer Schauplatz, vier Hauptpersonen, aus deen sicht die Ereignisse erzählt werden und ein überraschender Schluss. Und das auf wenigen Seiten sehr dicht und auch mit Augenzwinkern erzählt.
Am Anfang ist der Erzählstil sehr gemächlich, der Leser wird eingelullt in die Atmosphäre und ständig erwartet man einen riesigen Paukenschlag. Nicht jeder Autor schafft es diese Art von Atmosphäre zu erzeugen.
Zudem spielt die Autorin mit den üblichen Halloween-Klischees, die auch in Deutschland immer populärer werden. Und doch ist Halloween in Unterwald kein Abklatsch amerikanischer Horrorfantasien. Es ist ein eigenständiges Werk, das spannend unterhält und einfach nur viel zu schnell zu Ende ist.

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