Sonntag, 11. April 2021

Josefine Gottwald: Eiselfen - Das Bündnis (Rezension)

Eine uralte Fehde zweier Völker. Ein Mann, der sie vereinen kann. Und eine Frau, die sich dafür opfern muss.
Mit einem Ritual versucht die junge Priesterin Auriel ihr Volk zu retten, das gegen die Armee der Eiselfen in den Krieg zieht. Dem grausamen König Thírion scheint jedes Opfer recht, seine Feinde zu bezwingen, doch als er die gegnerische Prinzessin entführen lässt, weiß er noch nicht, was für verschlungene Pfade das Schicksal vorsieht. Auriel findet plötzlich alle Fäden in ihrer Hand, aber sie fürchtet, dass sie den Frieden mit ihrem Leben bezahlt
»Das Bündnis« bildet den Auftakt der neunteiligen EISELFEN-Saga, die von Feindschaften der Völker erzählt – und von Leidenschaft, die den Hass überwindet...klingt sehr episch, aber die einzelnen Teile sind sehr dünn, knapp über 100 Seiten. Nun, auf 100 Seiten kann viel passieren, muss es aber nicht und auch wenn ich die Nachfolgebände noch nicht kenne (und mir auch nicht sicher bin ob ich sie kennen möchte) hätte es den Eiselfen besser getan wenn man zwei oder drei Bände zusammengelegt hätte (was man später anscheinend in Form von Sammelbänden auch getan hat).
Aber abgesehen von der Kürze des ersten Bandes konnte er mich inhaltlich nicht überzeugen. Die bisherige Handlung ist mir teilweise zu vorhersehbar, zu unverständlich und zu spannungsarm. Die Charaktere sind austauschbar und der Stil an sich ist nichts, was ich mit epischer Fantasy in Einklang bringen kann. Fantasy wird gerne gelesen, aber nicht jeder kann auch wirklich gute Fantasy schreiben. Die Konkurrenz ist hart. 
Ich bin mir nicht sicher was ich von der Eiselfensaga halten soll, der Einstieg ist meiner Meinung nach nicht gelungen und ich bin nicht angefixt. Zäh und inspirationslos.

Ich weiß, dass viele Selfpublisher ihr Herzblut in ihre Arbeit stecken, aber hier sehe ich das leider nicht. Ich erwarte keine nobelpreisträchtige Literatur, ich will nur gut unterhalten werden. Meine Ansprüche könnte man schon fast als gering bezeichnen: Eine spannende Story, eine interessante Welt mit Charakteren, die man mögen oder hassen kann ...
Der erste Band der Eiselfensage bietet mir nichts davon. 

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