Montag, 28. Dezember 2020

Manuel Neff/Sophie Lang: Element High - Die Aufnahmeprüfung (Rezension)

Element High - Die Schule der magischen Kinder 
Eine Schule, an der neben Elementarmagie auch Fächer wie Untiere, Botanik, magische Sprachen und Glück unterrichtet werden. Im ersten Zauberjahr wird jedes Kind anhand seines Namens einem Element zugeordnet. Erde, Wasser, Feuer oder Luft. Danach beginnt die Ausbildung zum Magier. 
Philip, ein magisches Kind aus Deutschland, muss seine persönliche Aufnahmeprüfung bestehen. Schon bald nachdem Philip mit seinem magischen Schlüssel die Schwelle zur Element High überschreitet, erfährt er, dass er besonders ist. Er ist ein Magier des sechsten Elements. Aufgrund seiner Gabe soll er dabei helfen, die seltsamen Vorfälle an der Schule aufzuklären. Als sich die Ereignisse plötzlich überschlagen, geraten Philip und seine Freunde in höchste Gefahr. Werden sie zusammen den Bösewicht entlarven und wird Philip seine persönliche Aufnahmeprüfung bestehen? Denn nur dann darf er an der Element High bleiben. Falls nicht, werden ihm alle Erinnerungen genommen und die Ausbildung zum Magier ist für immer und ewig beendet.
Niemand kann (oder will) das Rad neu erfinden und gleiches kann man wohl auch in der Literatur behaupten. Vieles wurde bereits schon geschrieben und vieles wird auch in Zukunft noch geschrieben werden, obwohl man es in ähnlicher Form bereits aus der Vergangenheit kennt. 
Und so könnte man z. B. auch bei Element High Vergleiche zur erfolgreichen Harry-Potter-Reihe anstellen, aber das wäre ungerecht, da auch J. K. Rowling das Rad nicht neu erfunden hat.
Element High ist eine Serie, die vielen anderen auch ähnelt: Kinder in einer Schule mit Magie. Also? Was ist das besondere an dieser neuen Reihe?
Es geht um Elementaristen (könnte man so sagen) und jeder davon hat seine eigenen Fähigkeiten. Es gibt nette Schüler und weniger nette, eine Parallelwelt (in der sich die magische Schule befindet, was zu einigen interessanten Phänomenen in Bezug auf Zeit führt) und es gibt mehr Elemente als man denken mag. Dazu kommen lustige Ideen, was die Zuordnung der Schüler zu ihren Elementen anbelangt und und und....
Hinzu kommen internationale Protagonisten (Zaubern kann jeder), lustige Wortgefechte und spannende Szenen. Ruhig wird es selten und das ist genau das, was man von einem Buch dieser Art erwarten darf. Es soll nicht langweilig werden und das wird es auch nicht. 
Wer Harry Potter mochte, wird auch an Element High seinen Spaß haben. Parallelen existieren, was sich nicht vermeiden lässt, aber die Reihe geht ihren eigenen Weg ... und dieser ist es wert weiter verfolgt zu werden.

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